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Sonntag, 22. Oktober 2017

Da stahl Dresden dem Spitzenreiter doch tatsächlich die Show...

Erstes Doppelsieg-Wochenende der Saison!

Ausgerechnet am Wochenende mit Auswärtsderby und dem dicken Heimbrett gegen den Spitzenreiter Bietigheim gelingen den Eislöwen erstmals in der Saison 2 Siege. Nach dem zähen Passivitäts-Derby in der Lausitz zeigten die Steerminators ein äußerst packendes Heimspiel und die wohl beste Saisonleistung. Man könnte auch von einer reifen Vorstellung sprechen, doch die hat man gegen Bietigheim ja immer, wenn man deren betagte Aufstellung liest.

Dresden erwischte vor der zahlenmäßig enttäuschenden Kulisse von wenig spitzenspielverdächtigen 2.100 Zuschauern einen Traumstart. Zwei schnelle Tore durch den superagilen Garten und das Supertalent Cedric Schiemenz (Grüße an die Füchse und Dieter Bohlen), der seine Dresdner Torpremiere ausgerechnet für den Tabellenführer aufhob, zeigten den Gästen früh auf, dass es ein schwerer Gang werden würde. 

Dresden brachte ein ordentliches Tempo aufs Eis, war giftig und entnervte die Stählernen von Minute zu Minute. Die Steelers schmolzen dahin und verloren sich in persönlichen Scharmützeln, fanden erst mit etwas Hilfe der Zebras zu ihrem Spiel, doch die Eislöwen blieben stabil und immer am Drücker. Momentumkiller war dann das 3:0. Zunächst schienen die Steelers die doppelte Unterzahl zu überstehen und somit etwas Selbstvertrauen zu ernten, doch dann erntete Pielmeier die reife Frucht namens Tor und brach etwas den Spirit des Abo-Tabellenführers.

Als im Schlussabschnitt Höller an der Latte scheiterte und Bietigheim kurz danach auf 4:2 verkürzte, wurde doch nochmal etwas gezittert, aber die Eislöwen kämpften sich letztendlich durch und schnappten sich als erstes Team einen verdienten Erfolg nach regulärer Spielzeit gegen das beste Altenheim (Pflegestufe: Platz 1) der Liga.

Fazit: Die mit Abstand beste Saisonleistung gegen erstaunlich undisziplinierte Steelers. Dresden nahm dem Primus die Souveränität, was vor allem Hauner und Weller das Nervenkostüm kostete. Hauner schien sich wohl etwas zu ärgern, nicht in Dresden unterschrieben zu haben. Denn da drückten Pielmeier und Schiemenz dem Spiel den Stempel auf. TP is back, wenn man so will. Denn Thomas Pielmeier wird immer mehr zum erhofften Topspieler und reißt das Spiel an sich. Er blockt Schüsse, provoziert viele Turnovers der Gegner, führt wichtige Zweikämpfe, geht clevere Wege, bringt Energie aufs Eis, geht voran, zieht seine Mitspieler mit, trifft nun auch noch regelmäßig und hat darüber hinaus noch Zeit, dem Gegner den verlorengegangenen Schläger zurückzubringen. Das Duell der Bärte ging klar an Pielmeier, den anderen hat man Shawn mal Weller gesehen. Für den Sieg war aber wieder eine geschlossene Teamleistung ausschlaggebend. Gutes Penalty-Killing, ein gewohnt guter Eisenhut, trotz zweier Wackler und das unerbittliche Beackern der neutralen Zone haben letztlich den Erfolg gesichert. Da hat man dem Alpha-Kevin doch mal einen ordentlichen Supergau(det) zum Geburtstag kredenzt. Weiter so Jungs!

P.S.: Sonderzug. Statt der erhofften weiteren 170 Anmeldungen kamen nur ca. 90 zustande. Leider noch zu wenig. Wir können nur an alle Fans appellieren, sich am kurzfristig angesetzten Sonder-Anmeldetag zum nächsten Heimspiel oder direkt online anzumelden, sonst droht die erneute Absage. Los jetze!

Samstag, 21. Oktober 2017

Eine neue Folge "Bibi Blocksberg" nach dem Derbysieg in Boxberg!

Die Unschlagbaren kommen...

Hex Hex. Es ist wie verhext gegen die Stahlschmiede aus dem Süden. Siege sind für uns äußerst rar gesät, aber zuhause gelingt immerhin manchmal eines dieser seltenen Ereignisse, wie zuletzt in Spiel 4 der Playoff-Halbfinalserie 2016, als der bislang letzte Erfolg gegen die "Gaudetten" gelang. Doch aufgepasst Bibi. Wir haben jetzt S(c)hre(c)k 1, 2, 3, 4 und 5.

Aber zurück zu den Fakten. Sie sind alt, sie sind erfahren, sie sind abgezockt, sie sind extrem hochwertig besetzt und nach 12 Spielen in regulärer Spielzeit noch gänzlich ungeschlagen. Aber sie sind zu knacken. Agieren alle Reihen auf Top-Niveau, ist unser Spiel auch kein Griff ins Klo.

Steers Mannen treffen auf fast ein halbes Dutzend ehemalige Steer-Spieler (Auger, Weller, McNeely, Hauner, Zientek). Zwei von ihnen waren sich vor der Saison eigentlich sogar schon mit Dresden über einen Wechsel einig, aber was interessieren uns ungelegte Eier?! Das Problem mit den Altenheim Steelers: Nur weil man weiß, was sie können und spielen, kann man es noch lange nicht unterbinden. Dafür braucht es mehrere Faktoren. Disziplin, Konstanz, Cleverness, Kaltschnäuzigkeit und den Schuss mehr Siegeshunger über volle 60 Minuten. Ein schwacher Tag von Martinovic oder Sharipov schadet auch nicht.

Also betreibt euer Business as usual und kommt her. Wir arbeiten gerade an einer neuen Geschäftsidee und machen es euch richtig Steer. Auf in den Kampf gegen Alpha-Kevin und seine IG-Metall. Pack ma's.

P.S.: Unabhängig vom Spiel - Meldet euch für den Sonderzug an. Es braucht noch mindestens 170 verbindliche Anmeldungen, damit wir geschlossen nach Bad Tölz rollen können.

Freitag, 20. Oktober 2017

Magerkost in Boxberg Ost...

Langsamer Walzer statt Disko-Fox!

Da fährt man gefühlt schon nach 14 Minuten mit angezogener Handbremse rückwärts auf 3 Rädern zum lockeren Derbysieg, vergisst aber dann nach der gefährlichsten Führung im Eishockey die Bremse zu lösen und lädt den Sparfuchs zum Punkten ein. Schneege-Stöber... Mücke-nplage...

Ein schreckliches Derby ohne Härte, ohne Tempo, ohne richtige Leidenschaft, auf und abseits des Eises. Als wäre das dann nicht schon Qual genug, tingelte das Duell mit dem Charme eines Oberliga-Pokalspieles um den unbedeutenden dritten Platz noch in die Overtime, wo man plötzlich Dusel hatte und mit viel Glück ins Shootout rutschte. Auch da sah schon alles nach einem erneuten Scheitern aus, wären da nicht noch Davidek und Eisenhut gewesen. Als wäre es nichts, netzte unsere Nummer 12 unter Druck des Treffen-müssens zwei so arrogant abgezockte Penaltys, dass der Abend doch noch ein wenig am Niveau schnupfte und unser "Fliegenfänger" erledigte den Rest, hielt den Zusatzpunkt fest und besorgte so den ersten Derbysieg der noch jungen Saison. 1 von 7?!

Fazit: Friebellissimo hört hart und nennt folgerichtig Huard Hard. Das war des Bösen zu viel. Irgendwie passte es aber perfekt zum Niveau des Spiels. Eine ausgeprägtes Festival der Unzulänglichkeiten, wo wir trotz zunehmend hoher Passivität gefährlicher waren, aber nie zielstrebig genug, Herrn Pelzig mal auf links zu drehen. Die Strafenstatistik spiegelte die Intensität gut wieder. Krieg? Eher Zuckerwatte und Lollis. Spiel schnell vergessen, aber Punkte mitnehmen. Derbysieg! Endlich mal wieder das Feinstaubviertel als Gewinner verlassen und in der Tabelle in der Spur geblieben. Davidek der Derby-Schreck machts möglich und arbeitet wohl mittlerweile an einer ligaweiten Kampagne.

Gute Nacht Derbysieger! Feiert ein wenig und kommt gesund heim.

Donnerstag, 19. Oktober 2017

Anty Lisy - Za Drezno!

Die Sendung mit der Laus: Das war polnisch...

Ja es geht mal wieder ostwärts. Derby in Whitewhat? Na dort hinter dem Lausitzer Seenland, wo Alpinaweiß aus der Wasserleitung kommt und die Anti-Dresdner wohnen. Der Fuchs-Kompensator ist frisch geölt, der DeLorean in blau und weiß herausgeputzt, alles ist bereit für den Großeinkauf im Netto-Europalager Ost. Auf dem Einkaufszettel steht: Sprachführer deutsch/polnisch, ups, da hat sich ein Fehler eingeschlichen, denn im Gegensatz zur Anti-Drezno-Elite wissen wir, dass man Anti im polnischen mit "Y" schreibt. Abgehakt. Was steht noch drauf? Ach ja, drei Punkte, ein Derbysieg, keine (M)acht für Feo und seine Boiarchen, ganz viel von "zu viel Bösem", gern das Vorratspack. Dazu Lauch-Friebeln, frisch aus dem Radio versteht sich, 85 Kilogramm vom Bär(en), zwei Schweden-Happen, einmal falscher Schmidt mit Banden-Mari(us)nade, einen Elefanten für die Mücke, für den Adam eine Eva als Ablenkung (ach haben wir ja schon, wir preussischen Schlingel), einen Bagger für den Bodo und dann kann man ja auch so noch ein bissl Stöber(n).

Der letzte Einkauf liegt nun bereits 20 Monate und 27 Tage zurück, als sich damals Grafenthin, Rupprich und Garten im stets rappelvollen Shopping-Paradies in einen Kaufrausch spielten und die Lausitzer rundschau-ten. Zeit wirds also, nach den Derby-Steer-nen zu greifen und die Atmosphäre samt Punkten ordentlich zu ab-sorb-ieren. Da Berlin ja ganz viele Fölis abgezogen hat und wir im Sinne der Chancengleichheit stets den Fairplay-Gedanken wahren, verzichten wir übrigens aus freien Stücken auf den Einsatz von Stammspielern wie Macholda, Hanusch und Siddall. Diese Größe ist königlich dreckshauptstädtisch und unübertroffen, aber wir erwarten keinen Dank dafür ("da Warttig wahrscheinlich in zehn Jahren noch", um mal willkürlich eine unserer gebietsbeherrschenden Eis-Möwen zu zitieren). Dafür habt ihr mehr Kohle als wir, aber dank hoher Ticketpreise schaffen wir auch da den Ausgleich, ach was sag ich, die Führung.

Auf ins Feinstaubviertel, Drittel für Drittel und auf halber Strecke niemals kehrtmachend, mit Vollgas oder gern auch Erdgas zum Sachsen-Dreier! "Franz" gute Idee, oder? Sicherheitshalber haben wir uns auch noch den Gemeindeschlüssel zum Sieg besorgt: 14 6 26 600. Sollte es dennoch nicht klappen, lasst euch einfach wecken und ihr werdet erkennen, dass es nur ein böser Traum war. Wir besuchen einfach unsere "besten Freunde" und machen Nägele mit Köppele, gelle?!

Der Zentralrat der Eisenhut-Träger hat einstimmig festgelegt: Sieg oder, Neiße, Elbe! Also pack ma's!

Mittwoch, 18. Oktober 2017

Eislöwen haben die Seuche!

Auch Siddall fällt lange aus...

Die Eislöwen müssen mehrere Wochen auf Matt Siddall verzichten. Genaue Untersuchungen der Ärzte ergaben letztlich eine deutlich schlimmere Adduktorenverletzung als zunächst angenommen und gehofft.

Damit wird die Personaldecke nun dauerhaft sehr dünn und zwingt die Verantwortlichen so langsam zum Handeln. Natürlich macht es Bietigheim derzeit vor, wie man auch mit kleinem Kader erfolgreich spielen kann, doch auf Dauer raubt es die Kraft für die entscheidende Saisonphase. Gerade im von Intensität und Geschwindigkeit geprägten System von Steer dürfte dies ohne Ersatz schwer durchzuhalten sein, zumal mit Siddall auch der aggressive Leader fehlt.

Die Verletzung ist wohl letztlich sogar eine Nachwirkung aus dem nicht geahndeten Check gegen das Knie aus dem Sachsenderby, die im Heimspiel unter Vollbelastung stärker aufbrach und nun für eine lange Pause sorgt. Wir hoffen, dass die Schiedsrichter zukünftig genauer auf derartige Vergehen achten und diese auch mit hohen Strafen belegen, um Spielern die richtigen Grenzen aufzuzeigen, wenngleich das Siddall auch nicht schneller gesunden lässt. Aber derzeit ist es ja sowieso wichtiger, Bully-Anspiele bis auf den Millimeter genau ausführen zu lassen und normale Zweikämpfe als Fouls zu werten, statt wirkliche, schwere Vergehen im 8-Augen-System richtig zu bewerten.

Wir wünschen Matt Siddall eine schnelle und vor allem vollständige Genesung.

Dienstag, 17. Oktober 2017

Was macht eigentlich...?

Mirko Sacher

Der beste DEL2-Verteidiger und Topspieler der Dresdner Eislöwen in der Saison 2016/2017 ging ja bekanntlich zurück zu seinem Ex-Club Schwenningen und spielt wieder DEL.

Doch anders als in seiner ersten Epoche hat er dieses Mal genau da weitergemacht, wo er in Dresden aufgehört hat. Er punktet, hat eine gute Plus/Minus-Bilanz, ist kein Mitläufer mehr, sondern wichtiger Bestandteil seines Teams und ein Garant für den soliden Saisonstart der Wild Wings.

Schwenningen stellt die derzeit drittbeste Abwehr und Sacher ist zweitbester Scorer seines Teams. Lediglich Importstürmer Will Acton liegt einen Punkt vor dem gebürtigen Freiburger, der in 13 Saisonspielen mehr Punkte erzielt hat, als in 95 DEL-Partien und zwei Spielzeiten zuvor.

Auf diese Entwicklung darf man auch in Dresden ein kleines bißchen stolz sein und wenn es so weitergeht, sieht man Mirko vielleicht auch irgendwann noch im DEB-Trikot.