Sonntag, 22. Januar 2017

Kletterunfall an der Zugspitze...

Trotz Cook vom Gegner abgekocht!

Da kommen wohl beim Coach zu den Rückenschmerzen noch Kopfschmerzen dazu. Da war deutlich mehr drin oder sollen wir sagen, es war viel "Driendl"?

Auswärts sind wir aktuell leider nur ein verschwommener Schatten der beeindruckenden Heimserie und so wird das Rennen um das Playoff-Heimrecht noch spannender als sowieso schon. Wie wichtig dieses Heimrecht wäre, zeigt der Trend.

4 Tore von einer der schwächeren Offensiven der Liga kassiert und damit nun defensiv im 100er-Club angekommen, gilt jetzt nur eins: Gesund heimkommen und Dienstag gegen Rodman und Co. neu angreifen!

Auf Beutezug Richtung Spitze!

Eislöwen Reisen zur Wundertüte der Liga...

Garmisch, Platz 8, Playoff-Aspirant. Doch zwischen Aspirant und Aspirin liegen beim SCR nur Millimeter. Sie sind ein Hot-or-Not-Team. An guten Tagen unschlagbar, an schlechten untragbar und damit unberechenbar. Mit Raanta haben sie den heißesten Finnen der DEL2 in ihren Reihen und sich kürzlich noch mit Center Loiseau verstärkt, doch wenn die Eislöwen die Stabilität des letzten Spiels konservieren, dürfte der Weg weiter Richtung Gipfel führen.

Vielleicht gelingt unserem Neu-Finnen neben dem Ausbau seiner bislang perfekten Erfolgsbilanz mit dem Team auch sein erstes "Fin(n)ish" (erster Treffer) im blau-weißen Jersey. Auf geht's...

Allen Auswärtsfahrern eine gute, problemlose Fahrt und auf 3 Punkte!

Samstag, 21. Januar 2017

Eine Erklärung zu gestern...

"Was sind wir nur für Fans"

Den jüngsten "Bruch" zwischen Spielern und Fans in Bayreuth haben wir zum Anlass genommen, im Verbund vieler Aktiver der Dresdner Fanszene (Fanclubs und Vereinigungen gleichermaßen) die gesamte Woche über ein Für und Wider einer angemessenen Reaktion zu diskutieren und sind trotz der von jedem akzeptierten Entschuldigung unabhängig vom Vorfall in Bayreuth zu dem Entschluss gekommen, beim gestrigen Heimspiel sowohl bei der Einlaufshow, als auch die ersten 7 Minuten des Spieles zu schweigen.

Dabei ging und geht es nicht um ein Kräftemessen oder um das kindische Schmollen gegenüber einer Mannschaft. Es ging, wie erwähnt auch nicht explizit um Bayreuth. Es ging um ein Zeichen, was Fans für einen Club bedeuten, um Werte, die man auch als Club mit den Spielern pflegen und vermitteln sollte und es geht schlicht um Fankultur.

Der Dresdner Eishockeyfan hatte viele Jahre des Leidens und hat dabei einige Werte für sich manifestiert. Treue und Verbundenheit, sowie Zusammenhalt. All das ist jedoch seit einiger Zeit ins Bröckeln geraten. Dabei trägt der Fan natürlich selbst, aber auch der Club seinen Teil der Verantwortung, Fankultur, Werte und Identität tragen und mitleben zu wollen, sowie den Raum dafür aufrecht zu erhalten.

Bayreuth war nun letztlich nur die Spitze des Eisbergs. Wir alle sind gefragt, uns mit Themen wie Identifikation und Fankultur auseinanderzusetzen, uns selbst zu reflektieren und uns zu fragen, wer wir sind und wer wir sein wollen. Gemeinschaft oder zerstrittene Gruppen, Club mit Identität oder Plastik-GmbH.

Es ist zu spüren, dass der ursprüngliche Eishockeyfan, der seine Liebe zu seinen Farben nicht nach Siegen und Tabellenplatz bemisst, immer mehr zurückgedrängt wird.

Diese Kultur, der wir uns verschrieben haben, bedeutet: Leiden, Zittern, Jubeln, Singen, Reisen wer kann und das Team, die eigenen Farben zu unterstützen. Wir supporten nicht für Selfies mit Spielern oder Autogramme, wir tun dies für unsere Liebe, unseren Club. Wir kritisieren nicht, was wir nicht lieben und kämpfen nicht für etwas, was uns egal ist. Eishockeyfankultur ist für uns mehr als 60 Minuten ein Spiel zu schauen, ein Bier zu trinken, Becher zu werfen, Fanartikel zu kaufen und ansonsten alles still hinzunehmen. Wir leben den Sport, ebenso wie den Club mit jeder Faser in jeder Phase.

Wir alle sind ein kleiner Teil einer großen Gemeinschaft und die darf/soll auch mal streiten und unterschiedlicher Meinung sein, aber sollte am Ende immer zusammen die gleichen Werte vertreten und bewahren. Egal ob Sieg oder Niederlage, egal ob 5 oder 5.000 Fans. Es geht uns um gegenseitigen Respekt und nicht um Gepose und Winke-Winke.

Aus all diesen Gründen haben wir uns gestern entschieden, derart zu handeln und wie erwähnt von der Einlaufshow bis zum Ablauf der 7. Minute zu schweigen. Ein Zeichen, was es in unseren Augen brauchte, um zu symbolisieren, wie Eishockey ohne Fankultur aussehen würde.

Da wir nicht für alle sprechen können, haben wir unser Vorhaben gestern intern weitergetragen, informierten darüber und sind dankbar für jeden, der uns dabei unterstützt und zur Seite steht und damit unsere Werte vertritt. Wir akzeptieren und tolerieren jedoch auch jeden, der sich an unserer Aktion nicht beteiligt hat. Bitten aber darum, unseren Weg dann ebenso zu akzeptieren und zu tolerieren, statt unsachliche Äußerungen zu entgegnen.

Niemand von uns zweifelt den kurzfristigen finanziellen und sportlichen Erfolg des Clubs an. Es lässt uns aber nicht abstumpfen und so beschäftigen wir uns mit ungemütlichen Themen, die manche vielleicht nicht wahrnehmen und andere vielleicht auch nicht wahrnehmen wollen. Wir sind uns dem Risiko bewusst, damit keine offenen Türen einzurennen, sondern eher mit dem Kopf gegen Wände zu laufen, aber im Sinne der eigenen Werte und Ideale ist dies notwendig.

Uns ist klar, dass wir kein halbprofessionaler Standort mehr sind, mit maroder Halle und gleichem Kartenpreis für alle. Auch ist uns bewusst, dass Profisportler nicht stundenlang mit Fans in einem Foyer, wie damals üblich, Gespräche abhalten, was übrigens aus freien Stücken passierte. Wir haben Verständnis für die Professionalisierung zur Entwicklung der sportlichen und finanziellen Perspektive. Doch all das darf nicht im Gegenzug bedeuten, dass der Fan zum zweckdienlichen Mittel verkommt.

Es stimmt, dass viele Aktionen vom Club initiiert werden, aber wir messen Aktionen nicht an der Quantität, sondern Qualität. Womit holt man möglichst viele Anhänger ab, womit nicht. Es gibt funktionierende Themen, aber es gab und gibt auch eine Vielzahl an fraglichen Events, die meist nur ein Spektrum an Fans bedient, wenn überhaupt.

Ebenso ist aus unserer Sicht kein vorgelebter Wert, keine Identität erkennbar, die ein Club nach außen tragen sollte und durch die Fans verinnerlicht werden kann..

Wir werden bei all den Themenpunkten jetzt nicht ins Detail gehen oder öffentliche Diskussionen führen, aber wir sprechen Themen wie Werte, Identifikation, Slogan, Ticketing und vieles mehr an, was die Fanszene bewegt.

In Verbindung mit der Fanbetreuung sind wir bestrebt, wie bereits begonnen, mit der BG in regelmäßigen Austausch zu treten, um für uns relevante Themen zu erörtern, Fragen zu stellen, Ideen einzubringen und für die Basis zu kämpfen.

Wir sind gewillt, dies zu intensivieren und dabei noch protokollierter vorzugehen, um konstruktiv Themen anzupacken. Uns ist dabei auch klar, dass nicht all unsere Vorstellungen realisierbar sind, jedoch eben ein Miteinander zwischen BG und Fans, sowie Team und Fans auf Basis gemeinsamer Werte unabdingbar ist, um langfristig ein funktionierender Standort sein zu können.

Wir sind im Übrigen froh über jede aktive Beteiligung von Fanseite. Euer Mitwirken ist erwünscht. Jeder Fanclub, jede Vereinigung nimmt sich in Verbindung mit dem Fanbetreuer eurer Ideen oder Sorgen an, wenn sie denn geäußert werden.

Was das uns selbst betreffende Thema Stimmung angeht, so haben die letzten Jahre gezeigt, dass man Stimmung nicht herbeidiskutieren kann, sondern macht. Sie lässt sich nicht erzwingen. Jeder ist für sich selbst verantwortlich, seinen Teil dazu beizutragen, alte Geschichten ruhen zu lassen und andere Leute vorurteilsfrei zu begeistern und mitzunehmen. Die Kurve ist kein kritikfreier Raum, solang man fair miteinander umgeht und spricht. Die gestrigen 7 Minuten haben dazu ein sehr passendes Bild gezeichnet, wo jeder sich gern selbst reflektieren kann und sollte. Die Basis, um gemeinsam Dinge zu bewegen, zu verbessern und Zusammenhalt zu schaffen, ist und bleibt Akzeptanz! 

Freitag, 20. Januar 2017

Sie nannten ihn Tussi...

Eislöwen bringen die Oberschwaben zum Heulen!

Wenn einer heute und immer ein Problem damit hat(te), still zu sein, dann der Ravensburger Goldie Mathieu Tousignant, oder eben schlicht der Typ, den wir Tussi nenn'. Der Bursche hat in der DEL2 wohl so etwas wie ein Jammer-Abo bei den Schiris, aber unsere Jungs haben für ihn auf dem Eis genug Gründe geliefert, weiter am Weinen zu feilen.

Dank einer reifen Vorstellung, gelang unserem Team ein knapper, aber vor allem aufgrund des Schlussdrittels verdienter Sieg gegen einen direkten Playoffkonkurrenten. Klasse, weiter Platz 3 und nicht nur den 10. Heimsieg in Serie gefeiert, sondern auch spieltagsübergreifend den dritten Sieg in Folge eingefahren.

Den größten Anteil derzeit haben daran wohl Torgarant Davidek und Torverhinderer Nastiuk, aber auch unser kleiner Garten war heut ganz Groß. Sportlich liefert aktuell das gesamte Team eine beständige Leistung ab, was unsere Anerkennung genießt und verdient. Alles andere wurde und wird im passenden Rahmen erörtert. In diesem Sinne eine gute Nacht und ein angenehmes Wochenende.

Montag, 16. Januar 2017

Bayreuth - ein Wintermärchen in Franken!

... oder die anderen 99,9% einer Auswärtsfahrt.

Vom Schnee durch den Schnee in den Schnee, doch es war scheeee. Ab 9.30 Uhr sammelte sich der toll gemischte und gut organisierte Auswärtstross in Dresden und während die ersten gänzlich einschneiten, sorgte eine ungewollte McDrive-Bestellung über die 10 Meter entfernte Sprechanlage für den ersten Lacher.

Nachdem die gefühlt 50 gut gefüllten Bierkästen im Bus Platz genommen hatten, wurden wir nicht ge-hi-jackt, aber überraschend ge-Terjek-t. Die Fahrt gestaltete sich kurzweilig und feuchtfröhlich bei dünnem Gelaber in entspannter Atmosphäre.

In Bayreuth angekommen, kehrten wir im Oskar zum Mittagessen ein und wurden für unsere Wahl des vorgeschlagenen Reise-Angebots mit guter traditioneller Küche belohnt. Oscarverdächtig. Randvoll ging es dann auf einen kleinen Verdauungsbummel durch die Stadt, bevor uns das Eisstadion wieder förmlich anzog.

Hereinspaziert und schon war dieses alte Gefühl wieder da. Dieses ursprüngliche Flair eines Eishockeyspieles. Keine Aggressionen, tolles Miteinander, der Duft von Glühwein und Stadionbratwurst, dazu süffiges Bier, freundliche Bewirtung, alte Stufen, kühle Luft, Wunderkerzen und dann noch ein rasantes Spiel bei guter Stimmung im ordentlich gefüllten Gästeblock und Stadion. Es war vielleicht kalt, aber wenn man seine Farben aktiv unterstützt, kommt dennoch niemand wirklich ins Frieren. Der späte Glücksmoment tat sein übriges und auch wenn das Team zum Großteil nicht rausgekommen ist, ist dank einer toll organisierten Fahrt am Ende doch deutlich mehr rausgekommen, als erwartet.

In der Geisterstunde erreichten wir dann, von der Müdigkeit etwas angeschlagen, wieder Dresdner Boden und verabschiedeten uns alle in die schneeweiße Nacht.

Danke an die Organisatoren und das Busteam, sowie an alle Mitfahrer für eine gelungene Auswärtstour ins Frankenland.

Auswärtssieg!

Darf/Muss man das noch feiern?

Wenn man auswärts mit Unterstützung von ca. 500 Fans gewinnt und nach einer Stunde bereits 4 unterschiedliche Erklärungen dafür hat, warum ein Team nicht zum Feiern "bayreuth" ist, hat jemand definitiv ein Problem.

Wir werden nicht darauf eingehen, was diese Erklärungen besagen, aber so eine Aktion ist beispiellos im Dresdner Eishockey und darauf brauch sich auch keiner etwas einbilden.

Da gewinnt man also ein sicherlich zähes Spiel in Bayreuth dank Kraftakt am Schluss in der Overtime und verteidigt damit Platz 3, aber am Ende fahren etwa 500 Leute angepisst nach Hause. Finde den Fehler...

Danke an die 7 unversehrten Spieler auf dem Eis für ihr selbstloses Verhalten und danke auch an die angeschlagenen restlichen Akteure, die derzeit extrem harte Zeiten durchleben, aufgrund des Hauptsponsors am Hungertuch nagen und nur dank Infusionen überhaupt ihren Schläger tragen können. Möge Gott mit euch sein oder wie der Typ heißt, der so einen charakterlosen Sauhaufen unterstützt.

Egal, was der angebliche Grund für die Ignoranz gegenüber der eigenen Anhängerschaft war, es wird in allen Bereichen Konsequenzen nach sich ziehen. Vielleicht sollte man gewissen Gleitschuhvergewaltigern mal vorrechnen, worauf ihr teils heftig überzogener Kontoauszug jeden Monat fußt.

Es soll Leute geben, die fahren beispielsweise nach Bayreuth, geben dabei im Schnitt 50 Euro pro Nase aus, brüllen sich die Seele aus dem Leib, um ihre Farben, vertreten durch so ein paar Puckschubser, zu unterstützen und kommen um 2 wieder zuhause an, um dann gegen um 7 wieder arbeiten zu gehen und dann gibt es eben extrem angeschlagene Spieler, die für die professionelle Betreibung ihres Hobbys zu wenig Geld beziehen, ihren Traum leben müssen, vieles in den blutig gepeitschten Arsch geblasen bekommen, oh wie schmerzhaft, ja fast ekelhaft und dann aus 4 verschiedenen aber höchst logischen Gründen die bockige Ziege spielen müssen. Meck Meck. Danke an die 7, die nirgends angeschlagen sind. Es sind ja Zeiten voller Anschläge... Protect yourself all the time... Ihr Schwimmclub Dresden. Kacheln gezählt, angeschlagen, gewonnen, oder doch anders herum.

Das ist Sport!

Manche der kindischen Puckjäger sollten nur eines wissen und bedenken: Wenn die doofen, nervigen Fans nicht wären, würdet ihr einen ganz normalen Beruf ausüben, nur hobbymäßig mit dem Puck zocken und auch keinerlei Frau abschleppen. Nur du und dein Holz, Holzi Holzi Holz. Heult leise, ihr Angeschlagenen...