Montag, 9. Juli 2018

Im Zeichen des Drachens...

Dresden und Erfurt besiegeln Ausweitung der Kooperation!

Nachdem beide Standorte bereits seit 2 Jahren erfolgreich im Nachwuchsbereich zusammenarbeiten und Spieler entwickeln, weiten die Eislöwen und Black Dragons nun ihre Kooperation wie bereits angekündigt auch auf den Profibereich aus. Somit erhalten ab sofort U-Spieler der Eislöwen die Möglichkeit, auch in der Oberliga Spielpraxis zu sammeln, sollte der direkte Durchbruch in der DEL2 nicht sofort gelingen oder Einsatzzeiten zu gering ausfallen. Zukünftig ermöglicht es aber auch den Erfurtern, junge Topspieler in die Oberliga zu lotsen, mit der Aufstiegsmöglichkeit und Einsatzchance in der DEL2 zu locken und damit den eigenen Standort attraktiver zu machen.

Spieler wie Tim Heyter, Timon Ribnitzky, Arne Uplegger oder Georgiy Saakyan könnten somit die ersten sein, die davon profitieren, wobei wir vor allem Arne Uplegger, aber auch Georgiy Saakyan mit deutschen Pass eher als ständige Mitglieder des Eislöwen-Kaders betrachten. Auch Talente wie Niklas Jentsch, die ihre letzte DNL-Saison vor dem Erreichen der Altersgrenze absolvieren, haben jetzt die Möglichkeit, mittels Kooperation Profiluft in der Oberliga zu schnuppern und sich nachhaltig für die DEL2-Mannschaft der Eislöwen zu empfehlen.

Die erste Frucht konnten die Eislöwen übrigens bereits ernten. Goalie Erik Dressel stieß in der letzten Saison im Zuge der Kooperation zum DNL-Team der Eislöwen Juniors, entwickelte sich Richtung Playoffs zum sicheren Rückhalt des Junioren-Teams und dürfte nun beste Karten haben, neben der DNL als dritter Goalie der Profis zu fungieren, befindet sich dabei aber auch in einem gesunden Konkurrenzkampf mit Richard Seifert, was beide zu Topleistungen anspornen dürfte.

Neben Dressel erhielten bisher 4 weitere Junioren die Chance, DNL für Dresden zu spielen und konnten sich durchaus in den Vordergrund spielen. Justus Böttner, Nils Münzberg, Enzo Herrschaft und Joe Kiss gehören allerdings dem jüngeren Jahrgang an, brauchen noch Zeit zur Entwicklung und werden mindestens noch eine komplette Saison in der DNL auflaufen, wenngleich besonders Joe Kiss in den Playoffs bereits stark auf sich aufmerksam machen konnte und zum Topscorer avancierte.

Erfurt jedenfalls hat es verstanden, dass Standorte im Eishockey ihre Kräfte bündeln sollten, um gemeinsam den Nachwuchs zu stärken, zu fördern und folglich gemeinschaftlich von der guten Basis zu profitieren. Hier könnte der gesamte Ostsektor jedoch noch viel besser zusammenarbeiten, wenn nur diese Egos und Neidhammel mancher Standorte nicht im Wege stehen würden. Einige leben noch immer in der Vergangenheit und akzeptieren Entwicklungen genauso wenig wie erwiesene Erfolgswege.

Fakt ist, der Dresdner Nachwuchs hat nach einem hauptsächlich sportpolitisch erzwungenen Rückstand vieler Jahrzehnte seine Hausaufgaben gemacht, sich die Nachwuchsförderung nicht nur auf die Fahnen geschrieben, sondern seit Jahren mit Leben gefüllt und beginnt nun so langsam zu ernten. Das stärkt nicht nur die Identität in der Region, sondern lässt durchaus einen gewissen Stolz keimen, für den uns gern gewisse Rivalen belächeln dürfen.

Mittwoch, 4. Juli 2018

Eislöwen sagen "Ja" zu Saakyan!

ESCD-Toptalent erhält Profivertrag...

Gregory? Georg? Georgiy? Saakyan ist zwar unter vielen Schreibweisen geführt, doch besitzt nur einen russischen Pass. Im letzten Jahr stellte dies bezüglich einer Spielberechtigung und Arbeitserlaubnis ein gehöriges Problem dar, doch jetzt erhält der 17-jährige Stürmer einen Profivertrag in Dresden und somit bleibt dem Standort eines der größten Talente erhalten.

Georgiy Saakyan wird im Oktober 18 Jahre alt. Derzeit befindet sich die Thematik um einen deutschen Pass noch in Klärung, doch die Eislöwen zeigen sich zuversichtlich und sind glücklich, das Talent an den Club gebunden zu haben. Grundsätzlich kann man sich aber trotzdem mal die Frage stellen, warum es einen Unterschied macht, ob man Russe oder Kanadier ist und warum in Bremerhaven kanadische Spieler mit Vertragsunterschrift den deutschen Pass quasi gratis je nach Wunsch dazu erhalten, während ein Junge, der seit 10 Jahren in Deutschland lebt und spielt, zum Politikum verkommt. Wir hoffen, dass sich nun alles geklärt hat oder zeitnah klären wird und folglich alle Fans in den Genuss kommen werden, einen echten Eislöwen auf DEL2-Eis spielen zu sehen.

Seine Veranlagung ist jedenfalls vielversprechend. Saakyan gehörte stets als jüngster Spieler einer Altersgruppe schon zu den Topspielern der Nachwuchs-Elite, besitzt ein natürliches Scorer-Gen und zählte in der letzten DNL-Saison zu den besten Spielern des Landes. In 38 Saisonspielen lieferte der robuste und kraftvolle Angreifer herausragende 30 Tore und 28 Assists. Schon mit 14 lief er erstmalig für die DNL-Mannschaft (Altersgruppe: Junioren) der Eislöwen auf und brachte es seither auf beachtliche 141 Pflichtspiel-Einsätze, in denen ihm nicht weniger als 77 Tore und 94 Vorlagen gelangen, was einen Schnitt von 1,21 Punkten pro Spiel bedeutet. Sein enormes Potenzial blieb auch dem DEB nicht verborgen und so wurde Saakyan auch zu vielen Lehrgängen der Junioren-Nationalmannschaft berufen, wo er kurioserweise aufgrund einer Sonderregelung für Spieler unter 18 Jahren sogar Länderspiele als Deutscher bestreiten durfte.

Nun soll er sich bestenfalls bei den Profis der Eislöwen etablieren, zu deren Trainingsgruppe er bereits seit letzter Saison durchgehend gehört. Wir wünschen Georgiy Saakyan viel Erfolg auf dem Amt und auf dem Eis. Möge es eine erfolgreiche Rookie-Saison mit einem deutschen Pass und vielen Traumpässen auf seine Teamkollegen werden.

Dienstag, 26. Juni 2018

Interne Lösung auf der Co-Trainer-Position!

Eislöwen befördern Nachwuchs-Coach zum Co-Trainer...

Auch auf der Co-Trainer-Position haben die Eislöwen auf bestehende Kompetenzen zurückgegriffen und den bisherigen U16-Trainer Petteri Kilpivaara zum neuen Co-Trainer des Profi-Teams ernannt. Zudem wird der Finne zukünftig das DNL-Team trainieren und somit die Schnittstelle für Molling und die Perspektiv-Spieler bilden.

Kilpivaara kam in der letzten Saison als Profiltrainer sowie Nachwuchsleiter U16 neu nach Dresden und qualifizierte sich mit dem Schülerteam für die neue Topdivision U17. Nun klettert er wie Molling eine Stufe nach oben und betreut fortan neben der Co-Trainer-Tätigkeit hauptamtlich das U20-Team der Eislöwen Juniors in der Division II der DNL. Kilpivaara kann mit 32 Jahren bereits auf 10 Jahre Trainererfahrung verweisen, begann als Torhüter-Trainer in der zweiten finnischen Liga, war zudem lange Zeit im finnischen Nationalteam der Damen Assistenztrainer und betreute vor seinem Wechsel nach Dresden bereits als Cheftrainer den U16-Nachwuchs bei Liiga-Club SaiPa.

Den jetzt frei gewordenen Trainerposten im U16-Bereich wird fortan ein finnischer Landsmann von Petteri Kilpivaara übernehmen. Joonas Ruosteinen kommt ebenfalls aus dem Nachwuchs von SaiPa an die Elbe. Der 27-jährige ehemalige Verteidiger wechselte früh vom Eis der vierten Liga in den Trainerbereich und wurde zuletzt mehrfach bei seinem Club zum Nachwuchstrainer des Jahres gekürt. Nun soll der Finne seine unbestrittenen Qualitäten auch bei den Eislöwen Juniors einbringen.

Wir sagen Herzlich Willkommen in Dresden und viel Erfolg bei und mit dem Eissportclub.

Donnerstag, 7. Juni 2018

Ersatz-Lösung abgeNickt!

Eislöwen geben Nick Huard eine zweite Chance...

Die Eislöwen haben auf den Schock um Wade MacLeod reagiert und nicht ganz überraschend Nick Huard mit einem Folgevertrag ausgestattet. Der 27-jährige Kanadier hatte keine perfekte erste Saison in Europa, deutete aber seine Qualitäten mehrfach an und wusste durchaus mit seinem Scoring-Touch zu überzeugen. 19 Tore gelangen dem technisch versierten Stürmer, der flexibel auf allen Angriffspositionen eingesetzt werden kann. Zudem steuerte er 25 Assists bei und überzeugte vor allem als starker Bullyspieler mit einer Quote jenseits der 57 Prozent-Marke und war damit sogar einer der besten in der DEL2.

Beim Ausführen von Penaltys und im allgemeinen Defensivverhalten hat er sicherlich noch viel Verbesserungspotenzial, stabilisierte sich aber vor allem, wenn er auf der Außenbahn zum Einsatz kam und konnte als einer der wenigen auch in den Pre-Playoffs wichtige Akzente setzen, auch wenn er gleichzeitig teils unnötige Fouls und leichtsinnige Aktionen lieferte. Er ist kein klassischer Torjäger wie MacLeod und zeigte bislang weniger Produktivität im Powerplay, ist aber steigerungsfähig und könnte in seinem zweiten Jahr richtig durchstarten. Als Scorer zeigte er sich jedenfalls auf gleichem Niveau wie Wade MacLeod und stellt daher eine gute Lösung dar.

Mit Nick Huard setzt man auf einen Spieler, den man genau kennt. Zudem beweist die Entscheidung, dass man nicht auf Teufel komm raus einen Star präsentieren, sondern im Etat vielleicht lieber noch etwas Spielraum für einen starken Verteidiger freihalten will.

Montag, 4. Juni 2018

Schock-Diagnose für MacLeod!

Eislöwen-Neuzugang kämpft erneut mit Krebs-Tumor...

Was hat Wade MacLeod nur verbrochen?! Krebs ist ein A...loch! Zum dritten Mal ist beim neuen Eislöwen-Stürmer während einer Routine-Untersuchung ein Krebs-Tumor erkannt worden und er muss sich abermals einer schweren Operation unterziehen. Ob er in der neuen Saison zum Einsatz kommen kann, bleibt zunächst ungewiss und ist derzeit auch sicherlich nicht wichtig.

Wir wünschen Wade MacLeod alles erdenklich Gute und einen erneuten Sieg über den Krebs. Kein Tor, kein Sieg und kein Titel ist so wichtig wie die eigene Gesundheit.

Die Eislöwen sind nun natürlich gezwungen, einen sportlichen Ersatz zu finden, lassen Wade MacLeod jedoch gleichzeitig die Tür für eine Rückkehr offen.

Dienstag, 29. Mai 2018

Falken-Power 2.0...

Palka folgt Heywood nach Dresden!

Mit der Verpflichtung von Flügelstürmer Dennis Palka haben die Dresdner Eislöwen nun auch die dritte Angriffsreihe vervollständigt und demzufolge komplette vier Sturmreihen zur Verfügung. Palka kommt wie Verteidiger Heywood von den Heilbronner Falken (Ja liebe Crimmitschauer, wir kaufen die Liga und besonders euch kaputt...) und ist der perfekte Rollenspieler für Reihe 3.

Dennis Palka stammt gebürtig aus einer absoluten Handball-Hochburg, dem kleinen Städtchen Gummersbach, hat aber dennoch den etwas überraschenden Zugang zum Eishockey gefunden. Zunächst im benachbarten Wiehl beim TuS und später, aufgrund des Mangels an Eiszeiten in Wiehl, bei den großen Kölner Haien. Dort lernte der 26-jährige das Eishockey-ABC und durchlief den kompletten Nachwuchs des KEC. Mit 18 konnte er sich über die DNL erstmals für ein Profispiel empfehlen und kam bei den Füchsen Duisburg als Leihspieler zu ersten Einsätzen in der Oberliga. Nach 2 weiteren Jahren in Duisburg folgte mit 21 und dem Wechsel nach Hamm der endgültige Durchbruch als Profi. Mit seiner Karriere-Bestmarke von 36 Toren und 42 Assists in 48 Saisonspielen gelang ihm im wahrsten Sinne des Wortes eine Hammer-Saison und er weckte das Interesse der DEL2-Clubs. Auch da ging er seine ersten Schritte bei den Füchsen, allerdings bei denen aus der Lausitz und wusste direkt zu überzeugen. Als Rookie brachte er es in 55 Einsätzen auf starke 36 Scorerpunkte und machte sich direkt einen Namen in der DEL2. Nach einem Jahr in Bietigheim und der Vizemeisterschaft kehrte er nochmals in die Lausitz zurück, bevor er in der letzten Spielzeit für Heilbronn auf Torejagd ging und zum ersten Mal eine eher durchwachsene Karrierephase erlebte.

Der Außenstürmer ist mit 26 Jahren noch jung und entwicklungsfähig, hat aber bereits seine Qualitäten nachgewiesen, kann auf die Erfahrung von über 230 DEL2-Pflichtspielen zurückgreifen und ist ein klassischer Zwei-Wege-Spieler. Dynamik, Flexibilität und eine gute Puckkontrolle zeichnen den Angreifer aus, der zudem auch stets für Torgefahr sorgen kann, was über 50 DEL2-Treffer beweisen. Aufgrund seiner Zeit in Weißwasser ist Palka auch das Tragen von Verantwortung nicht fremd und er dürfte in der Gesamtkombination eine Verstärkung für die Eislöwen darstellen, die immer für mehr als 10 Tore gut ist und aufgrund des Puck-Handlings wichtig für ein dominantes Spiel mit der Scheibe, wie es Molling anstrebt, werden kann. Der Linksschütze wird sehr wahrscheinlich den rechten Flügel besetzen und wohl nicht mit seiner geliebten 27 auflaufen, die bereits Goalie Stefaniszin für sich beansprucht.

Mit dem Palka-Transfer dürfte die Planung in der Offensive zunächst abgeschlossen sein und wir sagen Herzlich Willkommen in Dresden Dennis Palka.