Wer ist euer Eislöwenspieler der Saison 2016/2017?

Mittwoch, 19. April 2017

Dresden hat weiterhin einen Großen und einen "kleinen" Garten!

Halbes Dutzend voll...

Mit der Verlängerung von Marius Garten stehen mittlerweile bereits 6 Spieler für die kommende Saison fest. Bislang durchweg Verlängerungen. Mit der Vermeldung von ersten Neuzugängen dürfte der Club wahrscheinlich noch warten, bis die Saison ihr Ende gefunden hat, aber wir freuen uns natürlich über jede sportlich sinnvolle Verlängerung.

Man setzt auf dem Flügel also weiter auf Bewährtes. Mit Garten macht man auf der Position auf jeden Fall nichts falsch. Er ist ein verlässlicher Spieler, einsatzstark, pfeilschnell, torgefährlich. Man möchte ihm nur mal wünschen, noch ein kleines Bißchen konstanter zu werden, dann sind auch mehr als 10 Tore und 30 Punkte möglich. Garten geht in seine bereits 5. Spielzeit bei den Eislöwen, für die er bislang schon stolze 185 Pflichtspiele bestritten und dabei 39 Tore und 59 Vorlagen beigesteuert hat. Mit Garten hat man einen echten Teamplayer gehalten, der mit 29 Jahren auch noch lange nicht zum alten Eisen gehört.

Dienstag, 18. April 2017

Da ist das Oster-Ei!

Nummer 5 lebt nicht nur, sie bleibt auch...

Mit Sebastian Zauner hat nun auch der Shooting Star der abgelaufenen Saison verlängert. Ein wichtiger Baustein für die Defensive und Zukunft. Zauner hat sich innerhalb der letzten 16 Monate stark entwickelt und wird auch in der kommenden Saison als U-Spieler den Kader verstärken. Die Nummer 5 ist auch Spieler Nummer 5 im Kader für die kommende Eiszeit.

Zudem wurde nun offiziell bestätigt, dass Ludwig Wild (widmet sich wohl zukünftig verstärkt seiner beruflichen Karriere im Polizeidienst) und Ville Hämäläinen den Club verlassen. Alles Gute für den weiteren Weg.

Mittwoch, 12. April 2017

Habt ihr eure Aufmerksamkeit auch schon auf den Transfermarkt "gerüchtet"?

Es köchelt da ja so einiges vor sich hin!

Die Namen sprießen aus dem Boden, wie die klimaverwirrten Pilze und irgendwie wird fast jeder überall gehandelt. Doch manche Spieler sind ernstzunehmende Gerüchte, andere eher Wunschtraum der Fans oder Zeilenfüller der schreibenden Zunft.

Wir haben mal die aktuellste Zutatenliste für den möglichen dreckshauptstädtischen Wochenmarkt-Einkauf zusammengetragen.

Marco Eisenhut - gilt ja als sicherer Neuzugang, aber die Meldung lässt auf sich warten. Vielleicht, weil man das Torhüterduo gemeinsam vermelden möchte und der andere Kollege gerade noch DEL2-Meister werden möchte? Man weiß es nicht aber das wäre dann eben gleich der Übergang zu Gerücht 2.

Brett Jaeger - wird als Rückkehrer gehandelt und würde aufgrund der Aufstockung der Ü-Stellen durchaus auch Sinn machen. Ähnlich wie Bad Nauheim hätte man eine starke Kombination aus großem Talent und großem Routinier.

Elia Ostwald - gefühlt wird er seit 3 Jahren in Dresden gehandelt. Er gilt als polarisierend, aber eben auch als starke Allzweckwaffe, egal ob Verteidigung, Centerposition oder Flügel. Guter Zweikämpfer, stark an der Bande, besonders in der Rundung. Vielleicht eine Alternative zu Rupprich oder aber fix als Verteidiger vorgesehen.

Ein deutscher Verteidiger eines hessischen DEL2-Topteams - Kein Name? Nein. Wir kennen den Namen, haben aber der Quelle versprochen, ihn erstmal bedeckt zu halten. Fakt soll aber sein, dass besagter Spieler gleich für 2 Jahre an die Elbe wechselt.

Roope Ranta - Der Flügelstürmer könnte der Ersatz für Rinkinen sein, den es wohl von Stewart* wegzieht. Zudem wird er mit Rajala in Verbindung gebracht. Was uns zum nächsten Gerücht führt.

Juuso Rajala - Der Ersatz für Marcel Rodman hat, anders als der Slowene in Bietigheim, noch nicht gezündet, aber sein Potential angedeutet und soll wohl verlängern bzw. verlängert haben.

Jonas Gerstung - Wird innerhalb der DEL2 wechseln. Ok. Doch da solide deutsche U-24-Verteidiger eigentlich für jeden Club interessant sind, kommt auch jeder in Frage. Auch und vor allem eine Rückkehr nach Weißwasser liegt im Bereich des möglichen.

Vlad Filin(chen) - Hat keinen Anschlussvertrag in Nürnberg erhalten und sich noch nicht in der DEL festspielen können. Daher optional auch interessant für die DEL2-Top-6. Eine Rückkehr nach Dresden, diesmal als Direktverpflichtung, ist nicht gänzlich abwägig.

Norman Hauner - Ist für die DEL2-Topteams interessant. Als Favorit gilt allerdings Frankfurt. Aber man weiß ja nie. Stewart* kennt ihn noch als DEL-Talent aus seiner Zeit bei den Kölner Haien.

Maximilian Brandl - Vielleicht der Tauschcenter für Kruminsch, wenngleich sich beide Spieler deutlich unterscheiden. Brandl gilt als charakterstarker Spieler mit guter Einstellung. Er ist kein Scorerkönig, aber dafür ein stabiler Spieler, egal ob offensiv oder defensiv und kann als Center oder Außenstürmer eingesetzt werden.

Feodor Boiarchinov - Wird als Rückkehrer gehandelt. Als Identifikationsfaktor und Charakter durchaus wünschenswert, ob er aber aufgrund seiner vielen Verletzungen das zu erwartende Tempohockey dauerhaft gehen kann, ist die große Unbekannte. Wenn er fit ist, sehr gern, menschlich sowieso. Aber vielleicht ist hier auch nur der Wunsch Vater des Gerüchtes. Man muss ihn als Club ja auch überhaupt wollen und auf dem Zettel haben.

Alle Angaben wie immer ohne Gewähr!

*Update mit Gewähr: Stewart wird Trainer in Straubing! Ist jetzt nicht so, dass uns das ärgern würde. *hust* ;-)

P.S.: Hat schon jemand Trainergerüchte? ;-)

Fraaanz! Sissi? I tät vei steer-b'n für oin g'scheit'n doitsch'n Trainer...

Montag, 3. April 2017

Verlust als Chance!

Lückenfüller, Ersatz, neue Ausrichtung?

Mit Mirko Sacher haben die Eislöwen einen absoluten Fixpunkt ihres Spieles verloren. Zwei Jahre war er ein, bzw. in der aktuellen Saison das prägende Element im Spiel und erhielt nicht zuletzt kurz vor seinem Abgang auch die verdiente Auszeichnung zum DEL2-Verteidiger der Saison 2016/2017.

Mittlerweile ist der Unterschied zwischen DEL und DEL2 nicht mehr so eklatant hoch und so sind nicht nur viele DEL2-Spieler (siehe Sacher und Co.) interessant für DEL-Clubs, sondern die DEL2 bietet im Gegenzug auch eine reizvolle Plattform für unzufriedene oder teils stagnierende Spieler und Karrieren aus dem Oberhaus. Somit bietet der Abgang von Sacher bei aller Traurigkeit auch eine große Chance. Sacher dabei 1 zu 1 zu ersetzen kann nicht der Plan sein, doch tummeln sich einige Kandidaten, die vielleicht dem Sacher-Weg nacheifern wollen oder schlicht eine Möglichkeit der größeren Spielpraxis auf gutem Niveau sehen. Nicht nur für junge Goalies (Niederberger, Cüpper, Weitzmann), Eisenhut dürfte der nächste sein, sondern auch für junge deutsche Verteidiger (z.B. Prommersberger, Supis, Müller, Wissmann, Sacher, Zauner) hat sich Dresden zuletzt als hervorragende Adresse bzw. wichtiger Entwicklungsschritt Richtung DEL-Klasse herauskristallisiert.

In Dresden hat man aus der Not eine Tugend gemacht. Talente mangels dicker Finanzen für einen breit aufgestellten Kader mit viel Eiszeit zu versehen und in wichtige Rollen wachsen zu lassen. Egal ob Föli, stagnierender Spieler, oder Frischling unterhalb des Radars. So dürfte man auch in diesem Sommer ein gehöriges Pfund zum Wuchern haben, um Sacher sportlich "vergessen" zu machen und den Kader in der Defensive erneut gut aufzustellen.
Uns geistern aktuell einige Namen aus den verschiedenen, bereits benannten Kategorien durch den Kopf und wir sind gespannt, ob wir demnächst einen davon in Dresden begrüßen dürfen. Tim Schüle (Düsseldorf) und Yannick Mund (Schwenningen) sind zwei Spieler, die einen interessanten Werdegang vollzogen haben und vielleicht ins Profil passen könnten. Auch ein Jonas Gerstung (Bad Nauheim) könnte ein Thema werden, wenn ihm das Dresdner Tempospiel schmeckt. Gleiches gilt für Felix Linden (Nürnberg). Schüle wäre ein Traum, aber er wird wohl eher innerhalb der DEL wechseln oder in Düsseldorf verlängern. Wo es Jungs wie Keussen oder Woidtke hinziehen wird, dürfte ebenfalls spannend werden. Keussen (Frankfurt) hat sich zuletzt stetig Richtung DEL entwickelt, Woidtke (Kaufbeuren) täte uns vor allem aufgrund seines robusten Spieles als Rückkehrer gut. Aus der Oberliga wären Spieler wie T. Ziolkowski (Hannover) und A. Gawlik (langfristiger Vertrag in Deggendorf) noch interessante Alternativen, sofern die Ambition DEL2 besteht. Letztlich könnte man noch weitere Namen nennen, am Ende wird aber entscheidend sein, was die Spieler wollen, wo sie vor allem hinwollen und ob ihnen die Finanzen oder eher ihre Rolle wichtiger ist. Dresden bietet auf jeden Fall ein gutes Gesamtpaket aus guter Infrastruktur, schöner Umgebung, viel sportlicher Verantwortung und hochgesteckten sportlichen Zielen.

Wichtige Basis für die Defensive wäre neben dem bereits feststehenden Erhalt des Kapitäns Kramer, auch die Verlängerung von Zauner, was sich zuletzt zumindest hoffnungsvoll andeutete, ebenso wie der Verbleib des Routiniers Petr Macholda, wobei trotz aller Verdienste rund um das Dresdner Eishockey abzuwarten gilt, ob er nochmals an sein Leistungsoptimum von 2016 herankommen kann. Es wäre ihm und uns jedenfalls sehr zu wünschen, da er auch eine der wenigen verbliebenen Identifikationsfiguren der Eislöwen ist und dem Team mit seinem Charakter und all seinen Fähigkeiten nach wie vor gut zu Gesicht stehen würde. Auch Schmidt sollte man halten, da er ab Saisonmitte sehr stabil agierte und auch offensiv eine gute Entwicklung gezeigt hat. Starke Deutsche Verteidiger sind weiterhin rar und daher wäre auch denkbar, notfalls eine Kontingentstelle in der Abwehr zu besetzen. Wir sind gespannt und freuen uns auf die nächsten Wochen auf dem Transfermarkt. Vor allem nach den Playoffs wird dann richtig Bewegung reinkommen.

Donnerstag, 30. März 2017

Keine 48 Stunden Saison-Aus und es brodelt schon in der Gerüchteküche...

Hausmannskost oder Nouvelle Cuisine!?

Kaum sind wir raus, kochen die Gerüchte hoch, Stewart bleibt, Sacher mit Klausel auch, DEL-Goalie Eisenhut kommt (gilt als sicher!), der beste Bullyspieler geht wohl in den Süden, ein Umbruch soll kommen, das Team ein neues Gesicht erhalten. Viele zum Teil wilde und abenteuerliche Spekulationen, aber vielleicht auch viel Wahrheit. Eines ist klar, bleibt Stewart, so wird er weiterhin hohe Ansprüche haben und diese will er auch erfüllt sehen. Heißt, der Kader brauch noch mehr Qualität und Breite. Doch auch er muss liefern, wenn man mal ein Saisonfazit zieht.

Platz 4, Heimrecht in Runde 1 der Playoffs. Ziel erreicht, doch ganz so ist es nicht. Man wollte besser abschneiden als letzte Saison. Die Platzierung der Hauptrunde sagt ja, doch die Playoffs sagen nein, wenngleich man sehr knapp an Kaufbeuren und einem erneuten Halbfinaleinzug scheiterte. Gehen wir etwas tiefer in die Materie, stellen wir fest, dass wir lediglich 3 Punkte mehr als in der vergangenen Saison geholt haben. Die deutlich bessere Platzierung ist vor allem auf die nochmals ausgeglichenere Hauptrunde zurückzuführen.

Sei es drum. Stewart hat das Team defensiv unbestritten stabilisiert und einen wichtigen Schritt hin zum Spitzenteam vollzogen. Doch ein Spitzenteam wird man erst dann, wenn die Offensive ein höheres Level an Effizienz erreicht. Der Mangel der Saison war bei allen verschenkten Siegen oder unnötigen Niederlagen der gleiche, die fehlende Effektivität im Abschluss. Zudem hatte man von außen zu oft den wohlmöglich aber trügerischen Eindruck eines Charakterproblems. Trügerisch, weil das Team unter höchstem Druck stets am stärksten abgeliefert hat. Der nächste Schritt wird also für Stewart sein, das Team offensiv nochmals zu verstärken und im Mannschaftsgefüge etwas frischen Wind zu erzeugen, ohne die defensive Grundordnung zu gefährden. Zauner und Schmidt (seit Saisonmitte) haben einen guten Schritt gemacht. Macholda wirkte etwas langsamer, bei dem Highspeed-Stil vielleicht auch logisch. Kramer ist fix. Davidek und Cook waren oft die Alleinunterhalter beim Toreschießen, mit Rajala hat man einen klassischen Vorbereiter gewonnen, jedoch mit viel Luft nach oben. Rinkinen schmorte zu oft draußen, zeigte in den Playoffs abermals, wie wichtig er sein kann, aber Stewart scheint vielleicht die Mentalität und den Charakter stärken zu wollen und ihn bewusst zu kitzeln. Letztlich ist ihm das auch gelungen, wenn es seine Intention war. Ob Rinkinen aber eine Option bleibt oder überhaupt bleiben will, wird sich zeigen. Da es auch in der kommenden Spielzeit nur 4 Kontistellen zu vergeben gibt, wird man noch mehr auf Spitzenqualität setzen, den Markt noch stärker sondieren und auch bei der Goalieposition noch aktiver sein, um ein neues Tribünenproblem zu vermeiden. Zudem wird der Markt an deutschen Ü-Spielern aufgrund der aufgelockerten Ü-Regelung größer. Daher dürfte gerade dort ein großes Hin und Her stattfinden. Einige Spieler haben den nächsten Schritt nicht gemacht, stagnierten oder haben gar enttäuscht oder sind abgetaucht, andere haben sich dafür massiv ins Schaufenster gestellt. Besonderes Augenmerk gilt sicher der Centerposition.

Wie es beim Thema Förderlizenzen weitergeht, wird auch dafür entscheidend sein, wie man den Kader letztlich ausrichtet. Köln dürfte wegfallen, da Gerüchte um eine Ehe zwischen Köln und Frankfurt nicht abreißen. Es bleibt abzuwarten, ob man es schafft, bezahlbare Youngster zu verpflichten oder eine neue fruchtbare Partnerschaft bzw. Kooperation einzugehen, immer vorausgesetzt, Köln verlängert nicht doch noch das Engagement. Eine Abhängigkeit zu einem DEL-Standort vermeiden zu können, wäre aber der nächste große Schritt hin zum Spitzenclub, natürlich ohne dabei den Rahmen der Sanierung aus den Augen zu verlieren.

Stewart arbeitet an einer Art Selbstverständnis, wie es alle Topteams und Clubs haben. Eine unbedingte Siegermentalität a la Steelers und Co.. Wozu er fähig ist, zeigt sich da bereits nach 15 Monaten Tätigkeit, auch wenn man dem Mann oft anmerkt, dass die DEL2 eigentlich nicht die Heimat ist, die er bevorzugt. Er fühlt sich unwohl und zeigt seine damit verbunden Unzufriedenheit auch. Er will deutlich mehr, hoch hinaus und genau mit diesem Anspruch hat er binnen kurzer Zeit Eishockey-Dresden mehrheitlich infiziiert. Daher sind wir kritischer, erwarten mehr, genau wie er. Doch so eine Mentalität ist nicht nur mit Finanzen verbunden, sondern auch mit benötigter Zeit und Charakterköpfen, die sie leben. Ein grenzwertiger Spagat, den es zu meistern gilt, wenn man sich langfristig für Stewart entscheidet oder bereits entschieden hat. Zudem klafft noch eine große Lücke zwischen neuem Anspruch und Ist-Zustand. DEL-Träume haben wir jedenfalls nicht. Betonung liegt auf "Wir" (Mehrheit der treuen Fans). Möge es so bleiben, auch wenn Stewart definitiv das Oberhaus als eigenes sportliches Ziel definiert hat.

Es wird ein spannender Sommer, in welchem sich abzeichnen wird, wo die Reise hingehen soll. Wir sind keine großen Fans von Stewart, aber haben ja letztlich auch keinen Einfluss darauf, welches Konzept für den Standort erarbeitet und für sinnvoll erachtet wird. Die zum Teil verloren gegangenen Werte des Dresdner Eishockeys gilt es wieder zu beleben, eine Identität zu schaffen und ob dabei dieser hohe Anspruch förderlich ist, bleibt zumindest fraglich und abzuwarten. Andererseits kokettieren wir ja gern mit der sowieso stets von außen vorgeworfenen Überheblichkeit und Arroganz und wenn Schnabel den Kurs der Gesundung mit sportlichem Erfolg kombinieren kann, ohne die Fans komplett ausbluten zu lassen, könnte die Identitätsfindung schneller gehen, als gedacht. Gleiches gilt aber auch für einen endgültigen Identitätsverlust.

Für uns ist das Wichtigste, eine Mannschaft auf dem Eis zu sehen, die sich in jedem Spiel zerreißt und 100% mit dem Standort identifiziert. So etwas schafft Bindung, Nähe und Zusammenhalt. Keine Floskeln, Autogrammstunden, Meet & Greets oder Grillpartys haben die Kraft, die das pure Eishockeyspiel in sich bürgt, wenn es die richtigen Charaktere gemeinsam auf das gefrorene Wasser bringen. Kaufbeuren war dafür ein perfektes Beispiel.

Wir bleiben gespannt. Wünschen allen Eislöwen einen guten Sommer ohne Theater, egal wo es auch aufgeführt werden könnte und setzen unseren eingeschlagenen Weg im Austausch mit der BG und der aktiven Szene fort. Hoffentlich fruchtbar und nicht furchtbar. In diesem Sinne...

Dienstag, 28. März 2017

Sommerpause...

Schluss, Aus, raus!

Wir werden heute weder ein Saisonfazit ziehen, noch Personalien kommentieren oder sonst etwas Hochtrabendes. Wir gratulieren schlicht und einfach Kaufbeuren sportlich fair zum Einzug ins Playoff-Halbfinale nach einer extrem intensiven und engen Serie. Besiegelt durch einen ebenso fairen Handshake nach dem Spiel mit Jannik Woidtke. Hauste rein.

Mehr gibt es heute nicht zu sagen, obwohl, doch eines noch: Im letzten Drittel hat die Eishalle heute gebrannt wie nie, das war Gänsehaut pur in diesem eigentlichen Atmosphäre-Killer aus Beton. Ein Traum, wenn es immer so wäre, aber trotzdem danke dafür. Das zeigte zumindest unser Potential.

Wir sehen uns auch in der Spielzeit 2017/2018 in alter Frische. Eine Liebe, die nie vergeht. Blau und Weiß ein Leben lang.

Doch kurz wird aus dem "Wir" noch ein "Ich". Ich möchte mich bei allen Freunden und Mitgliedern bedanken. Wir haben etwas, was nie abhängig von Ergebnissen sein wird. Freundschaft. Danke und danke auch an alle, die uns folgen, schätzen, kritisieren, oder gar nicht abkönnen. Ihr alle seid der Antrieb dafür, Jahr für Jahr neben dem eigentlichen Sport und dem Support für unsere Farben, das zu liefern, was wir hier seit Jahren praktizieren. Danke und auf ein Neues ihr Bekloppten.