Freitag, 23. Februar 2018

Gestern noch Pre-Playoffs - Heute schon auf Bietigheim-Niveau!

Eislöwen nehmen 60-minütige Auszeit...

Volle Halle und voll verkac...? Wir haben es erfunden und perfektioniert. Mehr gibt es nicht zu sagen. Keine Leistung, keine Worte.

Genießt alle am Sonntag ab 5:10 Uhr morgens das Spiel um Gold.

Donnerstag, 22. Februar 2018

Blue White and the Franzman

Derby's War

Franz ist ein erfahrener Jäger, bekannt unter dem Namen Franzman und erinnert sich an die Zeit, als im Reiche Sachsens einst tiefster Winter herrschte und die Königin des Reiches in ihrem Garten eine Rose sah, die trotz der Kälte blühte. Als sie die Rose berühren wollte, stach sie sich und drei Punkte fielen in den weißen Schnee. Die Königin wünschte sich darauf ein Kind mit Lippen so blau wie der Himmel, Haut so weiß wie Schnee, Haaren golden wie Ananas und mit dem gleichen starken Willen wie die Rose, die trotz des Winters blühen wollte. Ihr Wunsch ging in Erfüllung, und so gebar die Königin eine Tochter, die sie Blauweißchen (Blue White) nannte.

Nun aber ist Blauweißchen erwachsen und das Reich in der Gewalt des sorbischen Herrschers Reinertas, der das Königshaus einst ins Verderben und in die Niederungen der Oberliga stürzte und fortan die Macht übernahm. Doch Blauweißchen ist ihm ein Feinstaub-Dorn im Auge, da Sie die Schönste im Reiche Sachsens ist und er ihr nicht das Weißwasser reichen kann, welches das Gefolge des dynamischen Fürstes zudem immer mehr in einen Abwärtsstrudel zieht. So beschließt Reinertas, Blauweißchen gefangen zu nehmen, ja zu unterdrücken und entsendet deshalb seine schönsten Sorb-Ischen und 8 fuchsige Zwerge, die über die 8 Boxberge zur Löwenstadt marschieren, um Blauweißchen zu entführen.

Angeführt von den Oberzwergen Andy Drezno und Dünner Mo überwinden die schlauen Füchse die Stadtmauer, die sie mit ihren Megaperls beschießen und zum Einsturz bringen können. Doch bevor sie bis zu Blauweißchen vordringen können, eilt Franzman samt seiner Jägerschaft herbei und stellt sich den Füchsen entgegen. Ta das den Sorb-Ischen zu Hayes wird, sind diese direkt weggeRanta und flüchten mit dem Boot "Iarchinov" über den Abwasser-Kanal zurück ins Feinstaubviertel, während die 8 Zwerge um Andy Drezno in eine wilde, von Franzman und der dazugestoßenen Blauweißchen iniziierte Treibjagd geraten. Mit vom Schmi(e)d frisch geschärften Äxten treiben sie den Zwergen-Aufstand an den Derby-Zaun(er) in die dunkelste David-Ecke des städtischen Waldes. Zwar versuchen die Zwerge mit einer herbeigerufenen Mückenplage noch einmal das Blatt zu wenden, doch einer der Jäger, Baumfäller Harrys Sohn nämlich, hat Reed-Insektenspray zur Hand (im sorbischen Volksmund auch Raid genannt) und kann somit jede Mücke locker abwehren.

So kommt es zum finalen Kampf, dem Derby War. Die listigen Zwergen-Füchse versuchen mit Franzman und Blauweißchen einen Wettlauf über 60 Minuten, scheitern jedoch kläglich im Hase und Eisigel Spiel, da sie von Blauweißchen total verKohlt werden. Franzman bindet ihnen danach auch noch einen echten Kuschel-Bär(en) auf, der, weil noch Kuchej-da ist, zum Kaffee-Albtraum mutiert und die Zwerge in einen Koffein-Schock versetzt, von dem sich Andy Drezno und Dünner Mo nicht mehr erholen und wie die restlichen Zwerge vom Boxberge, wild zuckend in Feinstaub zerfallen. Reinertas ist geschlagen, schaut ängstlich in den Spiegel im Bad Muskau seiner königlichen Ranch und fragt: "Spieglein, Spieglein an der Wand, wer sind die Schönsten und Besten im Sachsenland?" und der Spiegel antwortet: "Franzman und Blauweißchen natürlich, sowie die gesamte Löwenstadt, die einfach dieses gewisse Extra hat."

Franzman und Blauweißchen entdecken ihre Liebe zueinander, gründen eine große Löwen-Familie im eisigen Reiche Sachsens, lehren und spenden den Segen "Jeder Löwe ist wie Harrys Sohn" zu Ehren seiner guten Tat und geben sich fortan voller Hingabe und Leidenschaft der Ananas-Zucht hin, die schließlich meisterlich prämiert wird, während Reinertas voller Tollwut ins höllerische Tal verbannt wird und fortan als friebelloser Lausitz-Minion und mit Blaugelb-Sucht gestraft, ein trostloses Leben fristet.

Mittwoch, 21. Februar 2018

Eislöwen holen deutschen Oberliga-Verteidiger!

Thomas Schmid wechselt aus dem Harz an die Elbe...

Achtung Verwechslungsgefahr. Tomas Schmidt ist seit Jahren Verteidiger bei den Eislöwen und Thomas Schmid seit heute sein neuer Teamkollege. Plus "h", Minus "t" und alles ist ok.

Der gebürtige Weilheimer (Oberbayern) ist 23 Jahre alt und kommt von den Harzer Falken, wo er sich die vergangenen 3 Jahre in der Oberliga Nord zu einem soliden Verteidiger mit Offensivqualitäten entwickelt hat. Schmid wird vor allem als willensstarker Spieler charakterisiert, der folgerichtig eine gute Mentalität mitbringt. Nachdem Schmid die Jugend seines Heimatclubs in Peißenberg und später in Bad Tölz durchlaufen hatte, startete der ehemalige Junioren-Nationalspieler mit 18 direkt in der Oberliga Süd an den renommierten Eishockey-Standorten von Bad Tölz, wo er bereits mit Eislöwen-Föli Christoph Körner zusammenspielte und Füssen durch, ehe er 2015 nach Braunlage wechselte, wo er sich gut entwickeln konnte, aber mit den Harzer Falken in der laufenden Saison abgeschlagen den letzten Platz belegt, was jedoch nicht an ihm als zweitbestem Scorer des Teams festzumachen ist, der dort auch das Kapitänsamt ausübte und mit dem ehemaligen Dresdner Nachwuchsspieler Richard Zerbst zusammenspielte.

Nach 122 Partien für Braunlage mit immerhin 26 Toren und 37 Assists, möchte er nun die Chance nutzen, sich auch eine Klasse höher zu beweisen und festzuspielen. Schmid ist ambitioniert, talentiert und zudem einer dieser berühmten Spieler mit viel Entwicklungspotenzial. Gute deutsche Verteidiger sind schwer zu bekommen bzw. nicht leicht zu finden. Daher gilt es auf das Gespür von Franz Steer zu vertrauen und zu hoffen, dass Schmid in Dresden den nächsten Schritt gehen kann und auch gehen wird. Schmid bietet Steer zudem die Möglichkeit, auch mal mit 4 Import-Stürmern agieren zu können bzw. in der Defensive mehr Optionen zur Verfügung zu haben. Außerdem fällt Schmid noch unter die U-Regelung und belastet somit nicht das Ü-Kontingent.

Herzlich Willkommen in Dresden und viel Erfolg bei den Eislöwen.

Montag, 19. Februar 2018

Harr-is-on fire...



Er kehrte nach dreimonatiger Verletzungspause erst vor 8 Tagen in den Eislöwen-Kader zurück, ist längst noch nicht bei 100 Prozent, zeigt aber bereits jetzt wie wichtig er für das Team ist. Harrison Reed.

Die Nummer 83 der Eislöwen wird von Spiel zu Spiel frischer und lässt seine Reihenkollegen schon glänzen, profitiert aber auch selbst von seinem Block. Reed ist gefühlt eine Neuverpflichtung und bekanntermaßen genau die Scoring-Maschine, die der Mannschaft vor allem in der Negativpause sichtlich fehlte.

Seit seiner Rückkehr absolvierte Harrison Reed bislang 4 Spiele und lieferte gleich beachtliche 3 Tore und 6 Torvorlagen. Mehr als 2 Scorerpunkte pro Spiel - Beeindruckend, wenn man bedenkt, dass der Stürmer noch lange nicht in Topform sein kann. Doch dank seiner Sturmkollegen Steven Rupprich (5 Tore und 3 Assists in den letzten 4 Spielen) und Tadas Kumeliauskas (7 Assists in den letzten 4 Spielen), die ihm in nichts nachstehen und auch dank des guten Defensiv-Duos um Hanusch und Schmidt, könnte das bis zu den Playoffs beinah schon gelingen, zumal er bereits jetzt in der Lage ist, den Unterschied auf dem Eis zu machen.

Mit Reed siegten die Eislöwen in 5 von 6 Spielen, holten 15 von 18 Punkten und erzielten dabei 25 Tore. Beim Kanadier findet jeder 5. Schuss den Weg ins Tor, zudem glänzt er aber auch als Vorbereiter, hat das Auge für den besser postierten Spieler und strahlt vor allem stets eine drohende Gefahr für den Gegner aus, was besonders im Powerplay zum Tragen kommt.

Gute Voraussetzungen also für die letzten 4 Hauptrunden-Spiele und den Angriff auf die Top 6.

Statistik seit seiner Rückkehr

Spiele: 4
Tore: 3 (2 im Powerplay)
Torvorlagen: 6
Scorerpunkte: 9
Punkte pro Spiel: 2,25
Schüsse: 16
Schussquote: 18,75 %
Plus/Minus: +5
Strafminuten: 4

Info am Rande der Bande:
Ex-Eislöwenstürmer Ville Hämäläinen wird seine aktive Karriere beenden und sich zukünftig der Trainertätigkeit im Nachwuchs seines finnischen Heimatclubs SaiPa (Saimaan Pallo, Liiga) widmen.

Sonntag, 18. Februar 2018

"Nie mehr Oberliga"...

Eislöwen sichern mit souveränem Heimsieg den direkten Klassenerhalt!

Wie schon im Derby gegen Crim-mimimi-tschau legten die Eislöwen los, als wenn es kein Morgen gibt. Mit dem Traumtor von Huard zum 2:0 war das Spiel nach 6 Minuten fast schon gelaufen, da Bayreuth nie den Eindruck vermittelte, etwas entgegensetzen zu können. Dresden bot starke Special Teams, traf im richtigen Moment und konnte sich auf einen starken Stefaniszin im Kasten verlassen.

Mit dem 5:0 beseitigte man nicht nur die negative Tordifferenz und bleibt im Rennen um die direkte Playoffteilnahme, sondern feierte auch den direkten sportlichen Klassenerhalt. Nix also mit 2007 reloaded.

Fazit: Gutes Spiel, souveräne Leistung trotz hohen Erfolgsdrucks. Die Special Teams werden besser und besser. Pielmeier hatte heute ein wichtiges Spiel für die Psyche und Höller sowie Rupprich sind glücklicherweise nicht verletzt. Reed beweist zudem jetzt bereits, was er für eine Scoring-Maschine ist. Sieg, Dreier, Stefaniszin-Shutout, Sechs-Punkte-Wochenende, Klassenerhalt, perfekter Sonntag. Naja, wäre da nicht Bietigheim, die den Kampf um die Top 6 heute kampflos beeinflusst haben (Trainingssteuerung für die Playoffs und Verletzte hin oder her). Nächsten Sonntag geben sie bestimmt wieder Vollgas. Aber wir spielen ja noch gegen Kaufbeuren. Ein Geschmäckle hat es dennoch irgendwie...

Gratulation an unser Team zum Ligaverbleib. Wir sind und bleiben ananasisch. Jetzt wird die Top 6 attackiert. Vier Siege bis zur direkten Playoffteilnahme. Auf gehts Löwen...

Freitag, 16. Februar 2018

R wie Riessersee reloaded deluxe

Die Comeback-Könige landen den nächsten Auswärtssieg!

Hey, Hey, Hey, hier kommt Alex. Vorhang auf für seine Höller-Show. Unser Goldhelm hatte heute mit seinem Dreierpack einen gehörigen Anteil am so wichtigen Dreier in Ravensburg. Doch das ganze Team hat bei 6 erzielten Treffern offensiv gut gearbeitet. Defensiv dagegen bleibt vor allem die Zone um den Slot die Problemzone, besonders in der Zuordnung. Aber man sieht weiterhin einen klaren Aufwärtstrend und vor allem einen unbändigen Willen. Vieles erinnerte an den Auswärts-Coup in Riessersee vor 12 Tagen.

Gerade jetzt wo es zählt, zeigt diese Mannschaft eine riesige Moral, die sie aber auch schon die gesamte Saison auszeichnet. Chapeau. 10 Punkte aus den letzten 5 Spielen sind gut, doch jetzt braucht es auch mal die Veredelung des ganzen mit einer kleinen Siegesserie. Zudem kann man mit einem weiteren Sieg den Klassenerhalt einfahren und die Dämonen von 2007 endgültig verschwinden lassen.

Fazit: Erneut zeigen die Eislöwen einige defensive Fehler, aber noch deutlich mehr Biss und Siegeshunger. Die Offensive zündet jetzt regelmäßig, die Top-Stürmer scoren und Stefaniszin macht auch einen ruhigen und soliden Eindruck. Der Sieg in Ravensburg ist ein Big Point. Plötzlich sind es nur noch 3 Punkte auf Kaufbeuren und Rang 5. Los jetze!