Donnerstag, 23. Februar 2017

Wochenende der Ra-Ri-Tät(igkeit)...

Eislöwen können direkten Playoffeinzug perfekt machen!

Zwei Duelle mit den Verfolgern aus Ra-vensburg (7.) und Ri-essersee (10.) stehen für die Eislöwen am Wochenende an. Bevor am Dienstag der mögliche Showdown um Platz 3 in Kassel steigen kann, muss aber 2x geliefert werden. Zunächst führt der Weg morgen nach Ravensburg. Die Towerstars haben sich nach langer Findungsphase gerade noch rechtzeitig gefangen und kratzen an den Top 6. Doch unsere Männer haben natürlich ihrerseits die große Chance, mit einem Sieg nach regulärer Spielzeit dem direkten Gegner uneinholbar zu enteilen und die Top-6-Platzierung praktisch einzutüten. Zudem gilt es ja auch, Weißwasser und Kaufbeuren auf Abstand zu halten und bestenfalls Kassel näherzukommen. Dafür braucht es wie bei den bisherigen 3 Siegen im Duell mit den Oberschwaben wieder ein sehr stabiles Defensivspiel und möglichst effiziente Special Teams sowie eine effektivere Chancenverwertung als zuletzt.

Leider fehlt mit Davidek weiterhin der beste Angreifer der letzten Wochen und so müssen andere in den Vordergrund rücken. Das ganze Team ist gefragt. Wobei auch zu hoffen bleibt, dass der Kapitän bei seiner Rückkehr relativ schnell wieder in den Rhythmus findet. Erfahrungsgemäß sind die ersten Tage nach langer Pause zurück auf dem Eis ja sehr gewöhnungsbedürftig.

Ravensburg hat Morgenluft gewittert und hofft noch auf die direkte Playoffteilnahme. Seit 141 Minuten sind die Turmsternchen ohne Gegentor, auch dank "Mach dich Langmann", eigentlich eine schöne Zusatzmotivation für unsere Stürmer. Es sind nur noch 5 Spiele. Kein Taktieren mehr, keine Schwächen mehr. Es gilt! Es geht in jeder Sekunde um alles! Holt euch 3 Punkte! Holt euch den 4. Sieg gegen die Puzzlefreunde. Holt euch die direkte Qualifikation für die Playoffs. Bleibt vor den direkten Verfolgern und macht gleichzeitig Druck auf den Meister. Ein echter Charaktertest im Schwabenland. Also den Maultaschen gehörig die Suppe versalzen, ordentlich den Gaisburger Marsch blasen und die "Spätzle" bestenfalls mit einem Dreier vom Turmdach pfeifen.

Mir solda dohonda als groß' Dachhas oda bessa Leeb uffm Ois a weng Gwinnr-Abbedid zeiga, gschwend fussla un woidle de Zibeba ruaschpigga, gelladse? Des isch do koi Konschd nedd... So lassd es bassiera! Des wär ällas!

(Übersetzung: Wir sollten dort unten als große Katze oder besser Eislöwe ein bißchen Siegeshunger zeigen, hohes Tempo an den Tag legen und so schnell wie möglich die Rosinen (3 Punkte) rauspicken, nicht wahr? Das ist doch keine Kunst, also lasst es so geschehen. Das wäre auch schon alles.)

Sonntag, 19. Februar 2017

Wenn gar nichts geht, hilft Mi(ste)r k.o.

Sacher entscheidet die nächste heimische Tortenschlacht!

Irgendwie haben wir uns ausgerechnet Mitte Februar den November-Blues eingefangen. Das Wochenende erinnerte doch stark an alte, eigentlich längst vergessene Schwächen.

Viel schießen, wenig treffen und in Schönheit sterben. Aber mit etwas Glück und einem Schuss Können sprangen die Eislöwen dieses Mal dem Tod noch von der Schippe und versetzten dank Mirko Sacher den Gästen den Sudden Death. Sacher, immer wieder Sacher. Bezeichnend, dass er als Verteidiger nicht nur der viertbeste Torjäger im Team ist, sondern zudem die meisten Schüsse und Game-Winner aller Spieler im Kader produziert. Eine dickere Bewerbungsmappe für die DEL kann man kaum schnüren. Natürlich hat der "Sieges-Ville" heute auch geholfen.

Fazit: Den Heim-Nimbus gewahrt, aber insgesamt 4 Punkte im Kampf um das Heimrecht verloren. Nur noch 5 Spiele. Es spitzt sich zu.

Freitag, 17. Februar 2017

Lost in Crimmitschau...

Aufbauhilfe West(sachsen)!

Stewart's Derbybilanz auswärts nach 7 Spielen: 0 Punkte, 0 Siege! Herzlichen Glückwunsch. So holt man sich das Heimrecht in den Playoffs. Alle spielen für uns, aber wir NICHT! Null Leidenschaft, null Bock, vor allem ab dem 2. Drittel. Wo ist der Gameplan, wenn man in Sachsen auswärts aufläuft? Wir haben es gesagt und es trifft wieder ein. Wieder nicht mehr als 2 Tore und Gute Nacht Marie... Zum k...

Mehr gibt es nicht zu sagen. Gute Nacht.


Donnerstag, 16. Februar 2017

Bescherung im Frühjahr...

...Oder wie die Eislöwen binnen kürzester Zeit ihre und unsere Wünsche erfüllen können!

Wir haben kein Risiko gescheut und beim Blick durch das Schlüsselloch der Mannschaftskabine die To-Do-Liste an der Pinnwand der Eislöwen erspähen können. Gilt das eigentlich bereits als Akt der Piraterie? Husterle. Passenderweise wurde auf dem vertraulichen Papier auch das morgige Spiel im zuletzt fast sturmfrei anmutenden Sahnpark thematisiert.

Es war am 4. Oktober 2015(!), als unsere Männer unter Leitung eines aktuell sehr erfolgreichen DEL-Trainers letztmalig diesen Sahnpark als Sieger verlassen haben. Seither gelangen nie mehr als 2 Tore auf westsächsischem Grund und folglich auch kein Sieg mehr. Wir finden, dass muss nun ein Ende haben. Höchste Zeit für den 2. Derbysieg binnen 6 Tagen, oder eben den 4. und 5. Haken innerhalb einer Woche auf dem langen blau-weißen Wunschzettel.

Damit das Vorhaben gelingt, braucht es aber Konzentration und Ernsthaftigkeit über volle 60 Minuten, man kennt schließlich die unzähligen Geschichten taumelnder Boxer, die einen Lucky Punch landen konnten. Es braucht keine weitere. Lasst uns die gut betuchten Einäugigen nicht zum König machen, sondern holen, was uns zusteht. Ein weiterer Derbysieg!

Das Heimrecht und den damit verbundenen Vorteil in den Playoffs erarbeitet man sich eben nicht zuletzt auswärts. Also Abfahrt, vierstellige Zuschauerzahl garantieren, unser Team unterstützen, feiern und zufrieden zurück nach Hause in unsere "eglhofde" Dreckshauptstadt. Deal?!

Dienstag, 14. Februar 2017

Zwischen Hoffen und Bangen...

Erster Sieg gegen Frankfurt, aber einen Punkt verloren!

Ja, was war das eigentlich nun... Ein Spiel, was man schwer erklären kann. Man hatte immer das Gefühl, Frankfurt ist nicht wirklich da und wenn wir dann trafen, waren sie plötzlich sowas von da.

So hielt keine der 3 Eislöwen-Führungen länger als 5 Minuten und letztlich ist der Punkt nach 60 Minuten für Frankfurt auch nicht unverdient, weil sie sich sehr viele Schüsse und Chancen erarbeitet haben. Umso wichtiger, dass Sacher nach nur 17 Sekunden in der Overtime den Sieg für Dresden doch noch einnetzen konnte, nachdem Höller im dritten Drittel den durchaus möglichen Dreier zwischenzeitlich beim Stande von 3:2 mit einem Alleingang gegen Jaeger vergeben hatte.

Vierter Sieg in Serie. Eigentlich toll, aber die Füchse hängen uns eben weiter mit nun nur noch 2 Punkten Rückstand im Getriebe, wenngleich man wiederum auch dank der Lausigen näher an Kassel heranrücken konnte. Platz 2 und 3 ist somit weiterhin in absoluter Reichweite, genauso allerdings Rang 5. Platz 7 und damit die Pre-Playoffränge liegen aber weiterhin beruhigende 11 Punkte zurück.

Der erste Dreier seit 2015 im Sahnpark wäre nun am Freitag also wahrlich Gold wert, um sich eine perfekte Ausgangslage für den Endspurt um das Playoff-Heimrecht zu schaffen und nebenbei endgültig den direkten Klassenerhalt (ein Punkt fehlt noch) klarzumachen.

Montag, 13. Februar 2017

Wird morgen Valentin's Tag?

Die Liebe zum Spiel und zu unseren Farben kennt kein Datum!

Wir lieben diesen Sport und freuen uns daher, dass morgen bereits das nächste Heimspiel steigt, auch wenn es mal wieder dieser ungeliebte Dienstag ist.

Zum Spitzenspiel der DEL2 gibt sich der Tabellenzweite die Ehre und da war doch was?! Nee, haben wir liebenswürdigerweise vergessen. Die beste Offensive der Liga hat bislang jedenfalls alle 3 Saison-Duelle für sich entschieden, aber das hatten die Füchse ja auch. Also Attacke!

Frankfurt ist im Angriff extrem hochklassig, breit und außerordentlich torgefährlich besetzt, hat jedoch dafür nicht die stabilste Defensive zu bieten. Bereits 140 Buden kassierte der "Gärtnerverein" in dieser Saison. Wie schön also, dass unsere Männer aktuell das Toreschießen wieder für sich entdeckt haben und dazu defensiv mittlerweile zu einer der sichersten Formationen im Eishockey-Maurerhandwerk gereift sind. Liegt sicher auch am Block-Unterricht von Drill-Sergeant Bill.

Es wird spannend, zu sehen, wie die Mainmiezen den Schalter vom gefühlten Trainingsspiel am Sonntag gegen (ein an diesem Tag nicht vorhandenes) Crimmitschau umlegen können, während bei uns die Visiere schon seit einiger Zeit auf Endspiel justiert sind. In der Eislöwen-Kabine dürfte jedenfalls kein Catsan-Bedarf mehr bestehen. Das Team ist auf Kurs und kann dem augenblicklichen Zweiten mit einem weiteren Heimsieg noch einmal richtig gefährlich werden und gehörig auf die Pelle rücken. Zudem ist ein weiterer Sieg gleichbedeutend mit dem Klassenerhalt.

Also wird es morgen nix mit Liebe auf dem Eis. Es werden weder Rosen, noch Geschenke verteilt, lieber wird von Tor zu Tor geeilt, am Playoff-Heimrecht gefeilt und mit Herz gespielt. Valentin's Tag? Sagen wir mal so wir haben sicher nix gegen ein paar Hütten unserer Nummer 27 gegen Broker Pat und seine Hockeybörse. Alles auf Sieg! Ohne Punkte schicken wir Frank-furt. Furt mit "o"? Ja mit "oh, wie ist das schön", damit auch die Romantiker am Ende noch auf ihre Kosten kommen.

Lasst unsere Playoffaktien weiter steigen. Alle in die Halle. Herzensangelegenheit!