Dienstag, 15. Mai 2018

Vierte Reihe wird zum TNT-Express!

Eislöwen schnappen Eisbären eines der größten DNL-Talente weg...

Die vierte Angriffsreihe der Eislöwen könnte bereits feststehen. Tom Knobloch wechselt aus dem Nachwuchs der Eisbären Berlin an die Elbe und wird höchstwahrscheinlich eine Sturmreihe mit Niklas Postel und Timo Walther bilden. Tom + Nik + Timo = TNT.

Mit dem 19-jährigen Tom Knobloch haben sich die Eislöwen ein weiteres deutsches Sturmtalent gesichert und gehen dabei zielstrebig einen neuen Weg der auf Nachwuchs ausgerichteten Zukunft mit jungen, entwicklungsfähigen und -willigen Spielern voller Potenzial.

Ob Tom Knobloch, der sämtliche Positionen im Sturm besetzen kann, auch für die Kooperation mit Erfurt in Frage kommt, bleibt abzuwarten, aber er bringt genug Qualität mit, um direkt in der DEL2 durchzustarten. Der gebürtige Henningsdorfer (bei Berlin) durchlief zwischendurch den Nachwuchs der Jungadler in Mannheim, kehrte später aber in die DNL-Mannschaft der Eisbären und damit auch in seine Heimat zurück, wo er jüngst mit den Eisbären Juniors als einer der absoluten Führungsspieler die Vize-Meisterschaft in der DNL feierte. Er ist flexibel, robust und kann als eine Art Energydrink für seine Reihe bezeichnet werden. Ein junges Power-Paket, welches gut zum Stil von Jochen Molling passen kann, weil ihn Vielseitigkeit, Schnelligkeit und Willensstärke auszeichnen.

Dennoch bleibt abzuwarten, wie schnell sich Spieler wie Postel und Knobloch im Profigeschäft aklimatisieren und etablieren können. Gut ist aber, dass man in Dresden ein klaren Weg beschreitet und bewusst auf junge Talente setzt, auch wenn einige im Umfeld lieber große Kracher verkündet bekommen, die aber immer noch kommen könnten.

Herzlich Willkommen in Dresden.

Sonntag, 13. Mai 2018

Sonntags-Post(el) für die Eislöwen...

Nächster Junioren-Nationalspieler in Dresden!

Nach der Verlängerung von Timo Walther gelingt es den Eislöwen, auch seinen Sturmkollegen aus der U20-Nationalmannschaft über Umwege nach Dresden zu lotsen. Niklas Postel ist 20 Jahre alt und stammt aus dem Nachwuchs des EC Peiting. Bereits mit 15 ging er an die Sportakademie von Red Bull und genoss die angesehene Ausbildung. Postel durchlief sämtliche Nachwuchs-Mannschaften und spielte zuletzt in der Alps Hockey League für die zweite Mannschaft der Salzburger. Beinah die halbe U20 des DEB findet sich dort mittlerweile wieder und Postel wusste in der letzten Spielzeit als Mittelstürmer bereits einige Akzente zu setzen. Zudem durfte er in München bereits Champions Hockey League spielen und ein wenig DEL-Luft schnuppern. Mittels Föli kam er auch zu zwei Einsätzen in der DEL2. Für Vizemeister Riessersee bestritt er unter anderem ein Spiel gegen die Eislöwen und wusste dabei durchaus zu überzeugen.

Der technisch versierte Stürmer bringt alles mit, um den Weg bis in die DEL zu gehen und bekommt nun dank des Leihgeschäfts mit Krefeld in Dresden wie schon seine ehemaligen Salzburger Teamkollegen Körner und Schiemenz vor ihm die Chance, sich erstmals wirklich mit Verantwortung auf Profi-Ebene zu beweisen. Gut möglich, dass er bei den Eislöwen mit Timo Walther ein Sturm-Duo bilden wird, da beide auch schon bei der Junioren-Nationalmannschaft erfolgreich in einer Reihe agiert haben. Sowieso hat der Schongauer vor allem bei WM-Turnieren immer wieder auf sich aufmerksam gemacht, so war er beispielsweise 2016 mit 2 Toren und 6 Assists Topscorer der U18 B-WM und stellte damals bekannte DEL2-Talente und Jahrgangs-Kollegen wie Jahnke, Adam, Kiefersauer oder Busch in den Schatten. Gut möglich also, dass die Eislöwen mit Postel erneut ein gutes Händchen für Talente bewiesen haben, wenngleich die Rechte an Postel bei den Krefeld Pinguinen liegen und der Spieler zunächst nur für eine Saison in Dresden zum Einsatz kommen soll.

Wir sagen Herzlich Willkommen in Dresden.

Montag, 7. Mai 2018

Pro Timo...

Eislöwen setzen weiter auf Junioren-Nationalspieler!

Der Rookie bleibt. Timo Walther absolvierte in der letzten Saison seine erste Spielzeit als Profi und wusste dabei durchaus zu überzeugen. Der 20-jährige Junioren-Nationalspieler brachte viel Tempo, Energie und Arbeitsmoral aufs Eis, erfüllte die an ihn gestellten Erwartungen, steuerte in 46 Pflichtspiel-Einsätzen zudem 8 Scorerpunkte (3 Tore und 5 Vorlagen) bei und bewies als Stürmer auch im Defensivverhalten eine solide Basis. Der U-20 B-WM drückte Walther während der Saison richtiggehend seinen Stempel auf, untermauerte sein Verantwortungsbewusstsein, verpasste aber dennoch mit dem DEB-Team den Aufstieg in die Top-Division.

Der in Thailand geborene Diplomaten-Sohn ist definitiv ein Mann für die Zukunft und könnte bereits in der Gegenwart eine wichtigere Rolle einnehmen als in seiner Premierensaison. Walther ist flexibel auf den Flügelpositionen einsetzbar und wird wohl zunächst für die Besetzung der dritten und/oder vierten Reihe vorgesehen sein. Geht er unter dem neuen Cheftrainer Jochen Molling den nächsten Entwicklungsschritt, könnte er bereits mit 20 Jahren ein verlässlicher Rollenspieler im Eislöwen-System werden und einen ähnlichen Weg wie Sebastian Zauner einschlagen.

Wir freuen uns auch in der neuen Saison auf unsere Nummer 18 im Eislöwentrikot und wünschen eine erfolgreiche und vor allem auch verletzungsfreie Eiszeit.

Donnerstag, 3. Mai 2018

Nummer 5 (b)le(i)bt...

Dresden ist einfach "Zaunerland"!

201 DEL2-Pflichtspiele für Dresden und doch noch ein U-Spieler. Sebastian Zauner ist das Musterbeispiel für die gute Ausbildung und Weiterentwicklung eines Nachwuchsspielers. Auch wenn der Berchtesgadener in der letzten Saison erstmals defensiv ein kleines Minus kassierte, ist er insgesamt einer der konstantesten Verteidiger der Liga, robust im Zweikampf und mit 23 Jahren bereits einer der erfahrenen Cracks in der Liga.

Mit der Weiterverpflichtung machen beide Seiten nichts falsch. Dresden bindet eine Identifikationsfigur an den Standort, behält einen jungen Verteidiger mit viel Potenzial und Zauner kann weiterhin in dem Umfeld spielen, was ihm ermöglicht hat zum gefragten Profi aufzusteigen. Eine Win-Win-Situation, zumal Dresden und Zauner nach höherem streben und nach der ernüchternden letzten Spielzeit in die Erfolgsspur zurückkehren möchten.

Zauner hat in der abgelaufenen Spielzeit vor allem offensiv mehr Verantwortung übernommen, sein Passspiel verbessert, jedoch wie das gesamte Team im defensiven Positionsspiel unsicherer agiert als zuvor. Der Defender, der seine Ausbildung in der renommierten Red Bull Akademie in Salzburg genossen hat, ist einer der ehrgeizigsten und fittesten Akteure im Eislöwen-Kader und noch lange nicht am Zenit seiner Leistungsfähigkeit angekommen. Mit seinen läuferischen Fähigkeiten passt er perfekt zum Molling-Stil und sollte auf dem Eis erneut eine wichtige Rolle einnehmen. Wir wünschen auch für die 5. Saison im Eislöwentrikot viel Erfolg und eine verletzungsfreie Spielzeit.



Donnerstag, 26. April 2018

Plus Zwei Minus Eins...

Eislöwen binden "Arbeitstiere", verlieren aber ein Torjäger-Talent!

Die Woche der Vertragsverlängerungen findet bei den Eislöwen seine Fortsetzung. Nach Hanusch und Stefaniszin wurde gleich zwei weitere Eislöwen für ein weiteres Jahr an den Standort gebunden.

Mit Tomas Schmidt wurde der Arbeiter unter den Verteidigern gehalten, der selten auffällig spielt, immer solide verteidigt und die wenigsten Gegentore verschuldet. So war er auch in der abgelaufenen Spielzeit der Dresdner Spieler mit der besten Plus-/Minus-Bilanz. Der Deutsch-Tscheche geht bereits in seine vierte Saison in blau und weiß, ist eine verlässliche Größe im Abwehrverbund und ein einwandfreier Charakter im Teamverbund. Wichtig wäre, dass Schmidt die Dauer seiner kleinen Wackelphasen weiter minimieren kann und damit noch konstanter auf Topniveau spielt. Gelingt ihm das, ist er einer der solidesten Abwehrspieler der DEL2 und steht den Eislöwen weiterhin gut zu Gesicht.

Zudem bleibt auch Allzweckwaffe Steven Rupprich dem Club erhalten. Der mittlerweile 29-jährige Flügelstürmer zählt seit 4 Jahren zu den festen Größen im Kader und ist nicht mehr wegzudenken. Der Routinier überzeugt lieber mit Leistung als durch Worte und beweist nicht nur auf dem Eis eine echte Bindung zum Standort. Unter Steer hat er jüngst auch seinen Torriecher entdeckt und lieferte mit 13 Toren und 17 Vorlagen seine beste Saison der bisherigen Karriere ab, was zeigt, dass Rupprich immer noch Entwicklungspotenzial aufweist. Rupprich ist ein defensivstarker Stürmer mit Allround-Fähigkeiten, kann Flügel, Zentrum und den Verteidiger-Part besetzen und füllt jede Rolle, die ihm zugedacht wird, zu 100 Prozent aus. Die Nummer 11 ist ein Sinnbild für Arbeitsmoral und dadurch ebenfalls ein wichtiger Faktor für das Klima einer Mannschaft.

Ein Stürmerkollege, der wie Rupprich seit 4 Jahren für die Eislöwen auf Torejagd geht, wird den Club dagegen verlassen. Dominik Grafenthin hat sich doch etwas überraschend gegen das Vertragsangebot der Eislöwen entschieden und wird auch dank seines österreichischen Passes dem Ruf der EBEL folgen, wo er als 22-jähriger "Einheimischer" gut ins Kader-Punktesystem passt. Sicherlich verspricht sich Grafenthin nach 2 Jahren der Stagnation in der Leistungsentwicklung durch den Tapetenwechsel auch neuen Input und damit einen weiteren Entwicklungsschritt. Wir wünschen Dominik Grafenthin alles Gute und danken ihm für seinen Einsatz in fast 200 Pflichtspielen als Eislöwe.

Dienstag, 24. April 2018

Eislöwen setzen weiter auf Mister Back-up & den Otto-Motor...

Stefaniszin und Hanusch verlängern Verträge!

Gerüchte um Zauner, Grafenthin und Schmidt bestimmen die Küche, schwupps da kocht ein anderer Topf über. Doch überraschend kommen auch die heute vermeldeten Verlängerungen nicht. Das Stamm-Duo im Tor bleibt bestehen und man setzt somit neben Marco Eisenhut auch weiter auf Sebastian Stefaniszin, der nach seiner langen Verletzungszeit bewiesen hat, dass er ein mehr als solider Goalie ist und Eisenhut würdig vertreten kann. Aufgrund zweier Knieverletzungen kam der Deutsch-Ösi nur auf 7 Saisoneinsätze, konnte dabei aber 4 Siege sowie einen Shutout feiern und wehrte gut 90% der Schüsse auf sein Tor ab. Bleibt Stefaniszin dieses Mal verletzungsfrei, passt er ins Anforderungsprofil und dürfte Eisenhut die in der letzten Saison lange Zeit fehlende Entlastung bieten.

Zudem wurde auch der Vertrag mit Offensivverteidiger Steve Hanusch verlängert. Hanusch lieferte ein solide Saison mit 24 Scorerpunkten ab, entwickelte aber zu wenig Torgefahr (nur 4 Tore), wenngleich er auch nicht der klassische Shooter ist. Deutsche Alternativen sind rar und Hanusch bringt viel Qualität im Aufbauspiel mit. Daher ist sein Verbleib auch eine logische Konsequenz. Der Lausitzer ist in Anspielung auf seinen Spitznamen somit auch in der kommenden Spielzeit der "Otto-Motor" der Dresdner Eislöwen, der durch starkes Passspiel glänzen und damit die Offensive gut in Szene setzen kann. Zudem ist er ein stabiler Zweikämpfer und passt auch läuferisch gut ins geplante System von Jochen Molling, welches auf ein dominantes, schnelles Spiel mit viel Scheibenbesitz abzielt. Ein typischer Blueliner ist er jedoch nicht. Da ist neuer Input, möglicherweise im Importbereich von Nöten.

Wir freuen uns über die Spieler 11 und 12 im Kader für die neue Saison, der bislang überwiegend aus erfahrenen Cracks besteht.