Freitag, 19. Mai 2017

Steer's erste Duftmarke!

deutsche Top-Verstärkung aus der DEL

Der nächste Neuzugang bei den Eislöwen steht fest und trägt einen großen Namen. DEL-Stürmer Thomas Pielmeier folgt Goalie Eisenhut aus Ingolstadt an die Elbe und verstärkt ab sofort die Dresdner Offensive.

Der gebürtige Deggendorfer ist 30 Jahre alt, also im besten Hockeyalter und unabhängig von seinen Statistiken ein riesiges Upgrade für unser Team. Pielmeier, der Prototyp eines hart arbeitenden Spielers, der zudem eine hohe läuferische Qualität mitbringt und obendrein ein echter Spezialist für das Unterzahlspiel ist, steht sinnbildlich für Steer-Hockey und deutet die guten Verbindungen des neuen Cheftrainers an.

Thomas Pielmeier kann auf über 400 DEL-Spiele für Mannheim, Nürnberg, Berlin, Hamburg, Augsburg, Schwenningen und zuletzt Ingolstadt verweisen. Auch in der 2. Liga ist der Flugelstürmer bereits bestens bekannt, absolvierte für Kassel, Hannover, Kaufbeuren, Ravensburg und Crimmitschau insgesamt fast 200 Pflichtspiele und wusste vor allem in Westsachsen auch als Scorer zu überzeugen.

Nun kehrt der Rechtsaußen nach 4 Jahren in der deutschen Eliteliga nicht nur in die 2. Liga sondern auch nach Sachsen zurück und möchte den begonnenen sportlichen Weg der Eislöwen auf dem Eis mitgestalten und natürlich erfolgreich fortsetzen.

Herzlich willkommen in Dresden. Pielmeier ist Stürmer Nr. 7 im Kader und insgesamt bereits der 13. Akteur für die anstehende Spielzeit.

Dienstag, 16. Mai 2017

11+1 = Im Dutzend billiger...

12. Spieler fix im Kader, aber auch ein weiterer Abgang!

Mit Steven Rupprich haben die Eislöwen eine weitere Konstante an sich gebunden. Der Flügelstürmer geht bereits in seine 4. Spielzeit mit den Eislöwen und gilt dabei immer schon als wichtiger Rollenspieler, da er sowohl offensiv als auch defensiv eingesetzt werden kann. Dennoch scheiden sich an ihm manchmal die Geister. Stets für 20 Punkte gut, hat man oft das Gefühl, es ginge noch deutlich mehr beim Ex-DEL-Spieler. Mit 28 Jahren hat er seinen Zenit längst nicht erreicht und vielleicht schafft er jetzt unter Steer im 4. blau-weißen Jahr doch noch das nächste Level in seinem Leistungsvermögen. Mit Rupprich hat man auf jeden Falle eine verlässliche Größe an sich gebunden, die endlich mal eine Saison ohne leistungstechnische Achterbahnfahrt gebrauchen könnte. Der 28-jährige Berliner ist Spieler Nummer 12 im Kader für die neue Saison und wird wahrscheinlich weiterhin mit seiner angestammten Nummer 11 auflaufen.

Während Rupprich bleibt, wird Pat Baum die Eislöwen nach 2 Jahren verlassen und mit 36 Lenzen seine Karriere beenden. Baum galt damals als Schnabel's Königstransfer und wusste vor allem charakterlich immer zu überzeugen. Auf dem Eis ist er in Dresden deutlich disziplinierter geworden, verlor aber zuletzt trotz starker Defensivleistung immer mehr an Tempo im Vergleich zu seinen Abwehrpartnern. Als Charakter ist Baum im Mannschaftsgefüge ein herber Verlust und nur schwer zu ersetzen, doch sportlich ist der Schritt des Karriereendes durchaus nachvollziehbar. Wir wünschen Alles Gute für die Zukunft. Danke für 2 Jahre Einsatz im Eislöwen-Trikot.

Mittwoch, 10. Mai 2017

Habemus Lanista - Trainer Steer statt Trainer-Star...

(Eishockey-)"Papst" Franziskus übernimmt bei den Eislöwen!

Eingesetzt von "Komm-Erzbischof" Volker dem Schnabeligen, ist der "heilige" Franz Steer ab sofort Trainer der Dresdner Eislöwen. Doch nun drehen wir bitte nicht durch und genauso wenig schreiben wir niemanden vor Amtsantritt schon wieder weg. Er ist kein Wunderheiler, kein Übertrainer, kein Messias oder Erfolgsgarant. So etwas gibt es nicht. Aber bei Franz Steer weiß man eines ganz sicher. Man bekommt einen absoluten Eishockey-Fachmann, einen akribischen Arbeiter, einen leidenschaftlichen Lehrer und humorigen Grantler, gefangen im Körper eines niederbayrischen Hulks.

Steer steht für leidenschaftliches, kampfbetontes Eishockey mit bestenfalls 4-Reihen-Rotation. Er setzt auf junge Spieler, hat aber auch ein gutes Händchen für Kontingentspieler und hat schon so einige Cracks zu "Stars" oder "Steers" gemacht. Nach 9 überwiegend erfolgreichen Jahren als eigentlich "verhasster" Landshuter Erzrivale in Rosenheim, hat er sich mit dem wichtigen Aufstieg in die 2. Liga, dem DEB-Pokalsieg, einer Playoff-Finalteilnahme und Vizemeisterschaft, sowie 3 Halbfinal-Teilnahmen viel Kredit und Anerkennung erarbeiten können. Nur in der vergangenen Saison gelang nicht der Einzug in die Playoffs und so wurde er zum wohl unsinnigsten Zeitpunkt vor Beginn der entscheidenden Playdown-Serie beurlaubt. Jetzt haben sich die Eislöwen die Dienste der wohl ehrlichsten Haut in der DEL2 gesichert, die auch ideal zum Standort zu passen vermag. Man hat nicht den dicksten Etat, möchte aber oben mitspielen. Man möchte das Potential im eigenen Nachwuchs weiterentwickeln und auf Dauer eigene Talente integrieren. Dabei trifft sich in Dresden ein Duo wieder, was bereits in Rosenheim von 2013 bis 2016 erfolgreich agiert hat und sich bereits aus aktiven Spielerzeiten kennt, wenn auch aus unterschiedlichen Generationen. Jochen Molling war in Rosenheim hauptamtlicher Nachwuchstrainer und betreute zudem ein Jahr die U-17 Nationalmannschaft gemeinsam mit Sven Felski, bevor er in der letzten Saison den Nachwuchs des ESC Dresden übernahm und gleichzeitig als Co-Trainer für Bill Stewart fungierte.

Erfolg ist nicht planbar, aber mit Franz Steer hat man zumindest einen Trainer verpflichten können, der zu den erfolgreichsten Vertretern seiner Zunft in Deutschland gehört und ein hohes Ansehen genießt. Etwaige Sprachbarrieren dürften auch nicht größer sein als bei einem englisch-sprachigen Übungsleiter und nachdem ja normalerweise eher Sachsen in Bayern arbeiten, drehen wir den Spieß jetzt eben einmal um. Also Grias di Franz, Habe die Ehre. Pack ma's!

Dienstag, 9. Mai 2017

Hai... Wo?

Eislöwen wollen kleinen Hai zum großen Brüller machen!

Das ist mutig, das ist vielleicht auch richtig clever, es zeigt aber auf jeden Fall, dass wir wohl einen Trainer bekommen, der sich mit dem Nachwuchs beschäftigt und nicht zuletzt ist es auch ein kleines Zeichen an den ehemaligen Kooperationspartner, der ja nun lieber mit dem DEL2-Meister zusammenarbeiten möchte. Ein Fingerzeig in vielerlei Hinsicht also. Doch was ist eigentlich passiert?

Die Eislöwen haben sich eines der Toptalente der Kölner U-19 (DNL) gesichert. Sicherlich noch kein Mick Köhler, aber Mike Glemser zählte vor allem in der DNL-Endrunde zu den auffälligsten Offensivspielern im Kader der Junghaie. Zukünftig wird der gebürtige Schwabe die Schlittschuh für die Eislöwen schnüren. Der Linksschütze, Jahrgang 1997, durchlief den Nachwuchs in Bietigheim, bevor er mit 15 ins DNL-Team der Rheinländer wechselte. Dort entwickelte er sich körperlich und spielerisch zu einem wichtigen Bestandteil im Kader und wurde wie Valentin, Faber, Köhler, Dumont und Weitzmann bereits perspektivisch für die Profis lizenziert. Glemser könnte als durchaus giftiger Spieler bezeichnet werden, der Zweikämpfe nicht scheut, aber vielleicht noch etwas an der Grunddisziplin zu arbeiten hat.

In Essen durfte der 19-jährige bereits letzte Saison kurz für ein Spiel Oberligaluft schnuppern und bekommt nun die große Chance, sich direkt in der DEL2 zu beweisen. Ein Perspektivspieler für die 4. Reihe, der durchaus die Rolle von Ludwig Wild übernehmen kann und als ehemaliger U-18-Nationalspieler gehöriges Entwicklungspotential aufweist.

Damit dürfte auch klar sein, dass die Eislöwen keinen Kooperationspartner in Aussicht haben, der viele Spieler liefern kann. Sowieso wäre es clever, sich von der Abhängigkeit von Kooperationspartnern zu lösen und dem Nachwuchs (bald auch dem eigenen) über alternative Wege eine Chance zu geben. Mike Glemser ist der 11. Spieler im Kader für die neue Saison. Willkommen in Dresden!

Donnerstag, 4. Mai 2017

About Schmidt...

5. Verteidiger fix für die neue Saison!

Die Eislöwen setzen defensiv weiter auf Bewährtes. Mit Tomas Schmidt wurde nun bereits der 4. Verteidiger der drittbesten DEL2-Abwehr der letzten Spielzeit verlängert. Schmidt geht in seine 3. Eiszeit in Dresden und hat sich auch in der letzten Saison trotz anfänglicher Probleme weiterentwickelt, ist torgefährlicher geworden und zählte gerade in Richtung Playoffs zu den austrainiertesten und solidesten Verteidigern im Team. Wir begrüßen seine Verlängerung und hoffen auf eine Saison ganz ohne Tief und Startschwierigkeiten.

Ob der 28-jährige Deutsch-Tscheche und passionierte Radfahrer weiterhin seine angestammte Nummer 22 tragen wird, darf aber bezweifelt werden, sollte Eislöwen-Legende Petr Sikora nach Beendigung seiner aktiven Karriere mit einer Banner-Zeremonie verabschiedet werden. Aber das Logo vorn auf der Brust ist ja sowieso wichtiger als die Nummer und der Name hinten auf dem Rücken. Tomas Schmidt ist Spieler Nummer 10 von voraussichtlich 22-23 Spielern im Kader für die neue Saison.

Montag, 1. Mai 2017

Eislöwen spielen die deutsche Karte im Tor!

Der Marco mit dem Eisenhut kommt...

Das nächste Gerücht ist nun offiziell bestätigt. Die Eislöwen zeigen auf der Goalieposition endlich Mut und setzen auf Marco Eisenhut. Der 22-jährige Deggendorfer durchlief im Wechsel den Nachwuchs von Heimatclub Deggendorf, Landshut, Erding und Regensburg, wurde DNL-Meister mit Landshut, machte sein Profidebüt dann aber als Leihspieler in seiner Heimat in Deggendorf und schnupperte 2012 wiederum bei den Landshut Cannibals erstmals Zweitligaluft.

Nach 2 Jahren in Landshut auf der Backup Position führte sein Weg 2014 in die DEL nach Ingolstadt, wo er hinter DEL-Topgoalie Timo Pielmeier zwar viel lernen, aber wenig spielen durfte. Auch per Föli kam Eisenhut in Regensburg, Landshut, Bayreuth und zuletzt Kaufbeuren nur sporadisch zu Einsatzchancen. Nachdem es aber für Ingolstadt sportlich in der letzten Saison nicht lief, erhielt er erstmals eine Möglichkeit, sich zu beweisen und spielte sich in 12 Einsätzen bei einer Fangquote von fast 91 % direkt in die Herzen der Pantherfans und feierte auch seinen ersten Shutout in der DEL. Dennoch konnte ihm Ingolstadt keine größere Rolle zusichern und so trennten sich die Wege.

In Dresden erhält das Toptalent nun aber endlich eine echte Bewährungs-Chance als Starting Goalie bei einem "Topclub" (Top 6) der DEL2. Die Eislöwen haben in den letzten Jahren einigen Goalies den Weg in die DEL geebnet und vertrauen nun endgültig dem deutschen Weg auf der Torhüterposition. Mit Niederberger, Cüpper und auch Weitzmann hat Eisenhut bekannte Vorgänger, die in Dresden mehrheitlich das Ziel erreicht haben, welches auch Eisenhut anstrebt. Nun muss er liefern, darf es aber auch endlich.

Herzlich willkommen in Dresden! Liebe gegnerische Stürmer: Seid auf der Hut vor diesem Typen hinter der Maske... äh hinterm Eisenhut.