Freitag, 23. September 2016

Stahl oder Diebstahl?

Eislöwen wollen den Krösus punktuell bestehlen!

Bietigheim ist seit Jahren sportlich unbestritten das Maß aller Dinge in der DEL2 mit einem gefühlten Abo für das Meisterschaftsfinale. So scheiterte Dresden die letzten beiden Saisons jeweils in den Playoffs an Bietigheim und auch aktuell legten die Steelers mit ihrem gewohnt kleinen aber feinen Kader einen Traumstart hin. 2 Spiele, 2 Siege, noch gänzlich ohne Gegentor und noch dazu den Meister aus dessen Halle geschossen. Wieso also überhaupt dort antreten, zumal die Eislöwen noch nie in der ETA gewinnen konnten?

Ganz einfach, genau deswegen und weil wir Jahr für Jahr näher rankommen. Serien sind zum Brechen da und unser Team ist ebenfalls klein aber nicht weniger fein, zudem qualitativ noch ausgewogener als in der vergangenen Spielzeit. Wenn eine Offensive für den ersten Gegentreffer der Steelers sorgen kann, dann Bill's Bande. Also Tor um Tor zum ersten Sieg (in der EgeTrans). Wir hätten jedenfalls nichts dagegen. Auf geht's Löwen!

Sonntag, 18. September 2016

What a fin(n)ish!

7 Tore + 3 Punkte = 10...

Heute gibt es nix zu meckern. Gar nix. Gebührender und emotionaler Abschied von und für Sami Kaartinen, gute Kulisse, schicke Choreo, ordentliche Atmosphäre, starkes Spiel und erster (deutlicher) Saisonsieg.

Rinkinen meldet mit seinem 4-Punkte-Spiel erneut Ansprüche auf Kaartinen-Nachfolge an. Das Team spielt Tempohockey auf Speed mit 4 guten Reihen und auch Nastiuk war heut auf der Höhe. Willkommen in der Saison 16/17 und weiter so. Der Franz "steer"t jetzt sicher im Bus Richtung Rosenheim lange ratlos in die Luft.

Zum Abschluss des Tages bleiben nur 2 Worte: Kiitos Sami!

Freitag, 16. September 2016

Eislöwen verschlucken sich am Rübenbauern-Frühstück!

Typische Auftaktpleite für Dresden...

EC Bad Nauheim vs. Dresdner Eislöwen 3:1

Natürlich waren die Begleiterscheinungen alles andere als förderlich, jedoch dürfen die schwierige Anreise und die Probleme der Eisbereitung nicht als Ausrede herhalten.

Kurz gesagt, das Team hat weder harmoniert, noch in Form agiert. Vieles war unrund, auch die Goalieleistung, aber sonst würden wir jetzt auch nicht von einer Niederlage bei cleveren Gastgebern reden. So müssen wir eben die Rechnung bezahlen or let me say we have to pay the Bill, cause it will pay off...

Wir hätten heute gut einen Vollstrecker wie Sami Kaartinen gebrauchen können, aber so verabschieden wir ihn hoffentlich am Sonntag mit dem ersten Saisonsieg!

Wie heißt es so schön? Das erste Spiel entscheidet weder über die Meisterschaft noch über den Abstieg. Also abhaken, neues Spiel, neue Chance! Gute Nacht

Teuflischer Saisonauftakt in der hessischen "Hölle"!

Eislöwen starten in Bad Nauheim ihre Mission "direkte Playoffteilnahme"...

Es geht endlich los. Heute Abend starten unsere Eislöwen in Bad Nauheim in die neue Saison. Beide Teams standen sich bereits in der Vorbereitung 2x gegenüber und Dresden geht nicht nur aufgrund der 2 Testspiel-Erfolge als leichter Favorit in die Begegnung. Coach Stewart kann zum Auftakt auf den gesamten Kader zurückgreifen, alle Spieler meldeten sich pünktlich fit.

Zum Auftakt möchten wir euch Fans gerne zusätzlich über einige Fakten, Neuerungen und Richtlinien aufklären.

1. DEL2 schont Rücken, Schulter und Ellbogen der Fans:

Da die DEL2 wohl ligaweit ab 2017/18 neue Richtlinien bei der Stadionsicherheit einführen wird, greifen die Eislöwen vor und führen die neuen Bestimmungen bereits als "Pilotprojekt" in dieser Saison ein. So ist das Mitführen großer Taschen und Rucksäcke, wie man es bereits von anderen Sportarten und Veranstaltungen kennt, ab sofort nicht mehr zulässig. Kleine Hand- sowie Gürteltaschen sind weiterhin erlaubt.

Wer diese Richtlinien nun zum Anlass nimmt, die Heimspiele der Eislöwen nicht mehr zu besuchen, hatte wohl nie einen Grund, ein Spiel zu besuchen. Wir jedenfalls machen unseren Support nicht von einer Tasche oder ihrer Größe abhängig. Wir können aber auch niemanden zum Besuch eines Spieles zwingen, wer nun fern bleibt, bleibt eben fern. Was wir daher befürworten, ist zukünftig die Möglichkeit der Verwahrung von Taschen anzubieten, sei es über Schließfächer oder eine Art Garderobensystem.

2. Schiedsrichter goes Big Brother:

Ab dieser Spielzeit hat der Schiedsrichter bei strittigen Torentscheidungen dank installierter Torkameras in allen Spielstätten die Möglichkeit, vom Videobeweis als Hilfsmittel Gebrauch zu machen.

3. "Dreier" in der Overtime:

Ab dieser Saison werden die Verlängerungen in der Hauptrunde im Modus 3 gegen 3 ausgetragen (gilt nicht für die Playoffs!). Jedes Team darf mit je 3 Feldspielern und einem Torwart in der maximal 5-minütigen Overtime agieren. Es darf natürlich wie gewohnt gewechselt werden. Bei Strafzeiten, darf das Team im Powerplay auf 4 bzw. 5 Feldspieler aufstocken. Bei wieder erlangter Vollzähligkeit werden die Teams bei der nächsten Spielunterbrechung wieder auf jeweils 3 Feldspieler reduziert.

4. Bechern bis der Arzt kommt, bzw. wenn Gast und Schiri gegangen sind:

Ja, auch 2016/2017 wird es wieder die sogenannte Fanaktion des Becherwerfens geben, was jedoch längst keine Fanaktion mehr ist, sondern schon lange ein im Etat fixiertes Sponsoring zur Mitfinanzierung eines Spielers.

Um die Durchführung der Aktion ohne Zusatzberichte und damit verbundene Geldstrafen durch die Liga zu gewährleisten, weisen wir auch im x-ten Jahr zum x-ten Mal darauf hin, für Becherspenden die orangefarbenen Bechertonnen im Arena-Umlauf zu nutzen oder mit dem Werfen auf das Eis solang zu warten, bis die Gastmannschaft und die Schiedsrichter das Eis nach Spielende verlassen haben.

Zudem wäre es ein freundliches Entgegenkommen, die Bechertonnen nicht für eklige Spenden von Essensresten und sonstigem Müll zu missbrauchen. Es ist schlicht widerlich für das Becherteam, in Essensresten nach Pfandbechern zu tauchen. Für Müll und Essenreste gibt es fest installierte Behältnisse an den Treppenaufgängen und Ausschankbereichen der Arena.

Wir hoffen, ihr seid damit zunächst ausreichend informiert und wünschen euch und uns einfach eine geile Eiszeit!

Mittwoch, 31. August 2016

Jung und Wild...

Eislöwen verbreitern den schmalen Kader!

Mit Ludwig Wild hat Dresden einen 12. Stürmer unter Vertrag genommen, um ein mögliches 4-Reihen-System zu gewährleisten. Wild gehörte bereits die gesamte Vorbereitung als Trainings- und Spielgast zum Kader der Eislöwen und wechselt vom EV Landshut ins sächsische Elbflorenz.

Wild ist 21 Jahre alt, Stürmer und passt mit seinen läuferischen Fähigkeiten gut ins Anforderungsprofil von Bill Stewart. Zudem nimmt der gebürtige Germeringer aufgrund seines Alters keine Ü-Position im Kader ein und belastet somit auch nicht das knapp bemessene Ü-Kontingent. Der Linksschütze durchlief bis zur Jugend den Nachwuchs in Landshut, wechselte dann als Junior aber zum DNL-Team der Eisbären Juniors Berlin, entwickelte sich dort zu einem verlässlichen Spieler und sammelte erste Erfahrung mit FASS Berlin in der Oberliga Ost. Danach folgte der große Schritt in die DEL2, wo er für Landshut 2014/2015 seine erste komplette Spielzeit im Unterhaus des deutschen Eishockeys absolvierte. Aufgrund der Lizenzverweigerung für den EVL, startete er in der letzten Saison mit den Niederbayern in der Oberliga Süd und hatte eine wohl sehr schwere Saison in einer ziemlich schwierigen Teamkonstellation mit vielen Unwegbarkeiten, konnte jedoch dadurch sicher reifen und wichtige Erfahrungen sammeln, wenngleich er noch keine Akzente setzen konnte. Nun füllt er den dünnen Kader der Eislöwen quantitativ, aber hoffentlich langfristig auch qualitativ auf.

Servus und Herzlich Willkommen in Dresden.

Montag, 29. August 2016

Eislöwen zeigen weiter ihr Herz für Kommerz!

Dresden lässt sich von Müller weiter schön den (Eis)Bären aufbinden...

Die Zuschauerzahlen sind seit Jahren beim Heimturnier rückläufig. Natürlich liegt das (auch) an den Temperaturen und Gegenveranstaltungen, aber vor allem daran, dass Jahr für Jahr der Reiz schwindet. Business blüht, Sitzplätze füllen läuft, aber der Kern, die Leidenschaft, die Stimmung, die Basis löst sich langsam in Luft auf. Das hundertste Mal Berlin, weil Müller gern sein Dynamo-Merch an den Mann und die Frau bringt und bei uns die Copydesigns platziert, dazu die Füchse, die man ja in der Saison nur mindestens 4 Mal trifft und sportlich ist es zudem wenig aussagekräftig, wenn unser Team, mitten aus dem Kondi-Bolzen unter Stewart gegen höherklassige Bären im Spielrhythmus, dank CHL, antritt. Zudem werden nur Tagestickets angeboten, um die teurere Dauerkarte zu rechtfertigen.

Positiv, offensiv werden wir was zu melden haben, ansonsten merkte man dem Team die Müdigkeit aufgrund der bislang härtesten Vorbereitung in DD und das Fehlen 2er wichtiger Spieler deutlich an, auch wenn man mit Torhüter gegen Berlin wohl nur mit 2 Toren Unterschied verloren hätte und gegen die Füchse auch unnötig einen Sieg aus der Hand gab.

Ich persönlich werde in dieser Saison auf eine Dauerkarte verzichten, schon aus Prinzip und bin gespannt, wie voll die Kurve durch die Saison sein wird und damit ist nicht der Alkoholpegel gemeint. Wir stehen am Scheideweg zwischen Klatschpappe und echten Emotionen, auch wenn die nicht immer alle positiv sind. Aber oben interessiert nur der Zuschauerschnitt. Es würde kaum noch verwundern, wenn man bald komplett auf Sitzplätze umrüstet, weil kaum noch einer den Stehplatzbereich besucht. Dem Gästeblock applaudieren kann man auch im Sitzen...

Holt die Leute in der Stadt endlich emotional ab oder seht zu, wie alles zum Noname-Club verkommt. Bestes Beispiel, wie man verpasst, Werbung für Eishockey in Dresden zu machen, war das Verschlafen von Verein und Club, das DEB-Vier-Nationen-Turnier ordentlich zu bewerben. Lust auf Eishockey weckt man nicht mit einer Gratis-Tasse oder einem Puck. Eine gelungene Hymne, ein echtes Vereinslied, einen Slogan, den alle vorleben, einen Zusammenschluss zwischen Team und Fans, so packt man die Menschen emotional und lässt die Basis wachsen. Aber Hauptsache es wird gebechert, am Besten nach den Spielen auf das Eis. Dabei könnte man das Zusatzsponsoring auch mal dafür verwenden, statt Spieler zu finanzieren, die Akustik zu verbessern, etwas für die Fans machen. Sich mit der Stadt zusammensetzen und mit Akustikern, Lösungen finden. Allein es interessiert nicht.

Vielleicht ist die Sichtweise zu kritisch für den normalen Konsumenten, aber genau das sollten wir eben alle nicht sein. In diesem Sinne auf einen erfolgreichen Saisonstart und bis dahin bitte keine Verletzten und allen viel Spaß bei den Auswärtstests in Spielstätten mit mehr Hockeyflair...

P.S.: Die Turnier-Ergebnisse

Halbfinale
Litvinov vs. Weisswasser 4:0
Berlin vs. Dresden 9:3

Spiel um Platz 3
Dresden vs. Weisswasser 3:5

Finale
Berlin vs. Litvinov 2:1

Glückwunsch zum Sieg.