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Mittwoch, 27. Februar 2013

A Captain's Dinner...

Kapitän Jarrett verspeist mit seinen Eislöwen die Füchse!

Die Eislöwen haben sich mit dem 2. Sieg in Folge entgültig im Playoffrennen zurückgemeldet und vor allem dank einer verbesserten Offensive die direkte Konkurrenz aus Ostsachsen letztlich verdient in die Schranken gewiesen. Seit der Rückkehr von Kapitän Patrick Jarrett entwickelt sich die Offensive immer besser. Gegen Schwenningen 2 Tore, 3 in Hannover und gestern dann sogar 4 Treffer im wichtigen Sachsenderby.

Zum Spiel:

Vor offiziell 3.802 Zuschauern (ca. 400 aus Weißwasser) kamen die Eislöwen bissig ins Spiel und setzten von Beginn an, wie vom Trainer verlangt, das Tempo hoch. Die Füchse brauchten einige Minuten, um den Rhythmus aufzunehmen, konnten aber die leichten Feldvorteile der Hausherren nicht zu ihren Gunsten verlagern. In der 17. Spielminute hatte die Nordkurve dann erstmals den Torschrei auf den Lippen, doch ein aus unserer Sicht klarer Treffer wurde vom Schiedsrichtergespann nicht gegeben, da ihnen schlicht und einfach die Sicht versperrt war (daher richtige Entscheidung). Die Eislöwen waren aber sichtlich angestachelt und setzten nach. Ein starkes Bullyspiel im Powerplay von Gyori und Hajek brachte schließlich Carsten Gosdeck ins Spiel und der privat zuletzt von Schicksalsschlägen arg gebeutelte "Kölsche" Jung netzte in seiner unnachahmlichen Weise mit einem Hammerschuss zum 1:0 ein. Mit dieser verdienten Führung ging es auch in die erste Drittelpause.

Im zweiten Drittel ging zunächst die Dominanz der Eislöwen weiter. Immer wieder war es Kapitän Patrick Jarrett, der den Takt vorgab und tolles Kombinationsspiel aufs Eis brachte. In der 30. Spielminute sorgte dann eine echte Traumkombination für den Ausbau der Führung. Jarrett und Kaartinen zauberten sich als Duo durch die Zone der Füchse und der frisch von der Strafbank kommende Thomas Ziolkowski durfte zum 2:0 vollenden. Das war Tic-Tac-Toe-Eishockey (gemeint ist nicht die ehemalige Frauen-Hip-Hop-Band) vom Allerfeinsten und für Ziolkowski der Premierentreffer im Löwen-Dress. Euphorisiert vom 2:0 wurden die Eislöwen in der Folgezeit des Spiels etwas fahrlässig und locker, gaben den Füchsen zu viel Raum und diesen wusste Kevin Lavallee zu nutzen. Erst rammte er Eislöwen-Goalie Alec Richards unfair ins Tor (keine Strafe) und kurz darauf netzte er zum Anschlusstreffer für die Gäste gegen einen noch etwas benommen wirkenden Richards ein. Danach zeigte sich der Gigant im Tor aber wieder hellwach und rettete den knappen Vorsprung gegen stärker werdende Gäste in die 2. Pause.

Im Schlussabschnitt gab natürlich wieder der Kapitän der Eislöwen die Richtung vor. Die Eislöwen kamen frisch auf's Eis und setzten mit viel Tempo nach. Schließlich war es in der 43. Spielminute Jarrett höchstpersönlich, der seine starke Leistung mit dem 3:1 krönte. Zusammen mit Hajek (der aktuell stärkste Verteidiger!) und Stein hatte sich die Nr. 19 den Puck erkämpft und dann Boutin im Füchsetor keine Abwehrchance gelassen. Doch diese 2-Tore-Führung wiegte die Eislöwen scheinbar erneut zu sehr in Sicherheit, denn die Paradereihe der Weißwasseraner stellte erneut den Anschlusstreffer her. Kjärgaard und Lavallee konterten die Eislöwen aus und McKnight (der "Jarrett" der Füchse mit der passenden Nr. 19) verkürzte auf 3:2. Doch bevor unnötige Spannung aufkommt, schickt man seinen Finnen auf das Eis und so regelte es in der 53. Spielminute wie gewohnt der Knipser vom Dienst für die Dresdner Eislöwen. Gosdeck und Jarrett spielten im Powerplay Sami Kaartinen frei und der traf in typischer Manier zum verdienten 4:2 Endstand.

Der Rest war grenzenloser Jubel, Aufbruchstimmung, Jetzt-gehts-los-Feeling und endlich mal wieder ein Uffta mit der & für die Mannschaft.

Fazit:

Mit Jarrett als Motor rufen die Eislöwen endlich wieder ihr wahres Potential ab. Gute Torhüterleistungen, hohes Tempo, Moral und Leidenschaft, sowie ein stark verbessertes Powerplay bilden die Grundlage für das Erwachen der Mannschaft und das gerade noch rechtzeitig. Zudem wirken die Spieler im Offensivabschluss deutlich cooler und torgeiler. Im Basketball würde man sagen, die Jungs haben ihren "Shooting Touch" gefunden. Auf den letzten 3 Spielen lässt sich aufbauen, auf den letzten 2 Siegen sowieso und mit so einer Leistung sind auch am Freitag im Fuchsbau 3 Punkte drin, zumal man den direkten Vergleich mit den Füchsen nun auch für sich entschieden hat, was am Ende noch entscheidend sein kann und auch etwas zusätzlichen Druck bei den Lausitzern erzeugen dürfte. Übrigens haben die Dresdner auch gegen Heilbronn und Hannover den direkten Vergleich gewonnen, jedoch wird das alles nur relevant, wenn wir weiter siegreich bleiben. Für den Moment darf die Fanseele aber erstmal zufrieden sein und kurz durchatmen, bevor es Freitag wieder scharf geht.

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