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Montag, 2. Dezember 2013

Keine verflixte 7!

Eislöwen bauen Siegeserie aus und bekommen Zuwachs im Training

Nachdem die Eislöwen am Freitag spielfrei hatten, gelang am Sonntag der 6. Heimsieg in Folge und der 7. Sieg in Reihe in der Liga gegen Tabellennachbar Fischtown Pinguins. Damit konnten die Dresdner vor nur 2.000 Zuschauern ihren sensationellen 4. Platz in der Tabelle weiter festigen. Für die Popiesch-Jungs erzielten Hájek (dessen Vertrag gestern endete und hoffentlich heut verlängert wird - wir gehen davon aus) und Pöllänen die Tore im ersten Drittel, in dem die Gäste zunächst den besseren Rhythmus zeigten, bevor die Hausherren die Pause aus den Beinen schüttelten und auf den zwischenzeitlichen Ausgleich durch ein typisches Powerplaytor des besagten Goldhelmträgers antworteten. In der Folge kontrollierten die Eislöwen überwiegend das Spielgeschehen, auch dank einer starken Abwehr rund um Goalie Kevin Nastiuk und eines stabilen Unterzahlspieles gegen eines der stärksten Powerplayteams der Liga. Den Schlusspunkt für Dresden setzte Derbyheld Feo Boiarchinov mit seinem 3:1 nach einer Kombination zum Zungeschnalzen. Das der Sieg noch höher hätte ausfallen können, verhinderte letztlich oftmals auch die Torumrandung, doch ein 3:1 gegen ein Topteam wie Bremerhaven kann gar nicht kleingeredet oder geschmälert werden.

Seit einiger Zeit gehört übrigens nach der Vertragsauflösung mit Marvin Tepper ein neuer Stürmer zu den Trainingsgästen. Mit seinem Vornamen weckt der aktuell in Dresden weilende Nordamerikaner schnell Erinnerungen an den langjährigen Eislöwen-Kapitän Patrick Jarrett, der nach der letzten Saison schweren Herzens von Bord ging um nochmal nach Höherem zu streben. Mit dem 24-jährigen US-Boy Patrick Cullen versucht sich nun ein junger, schneller und technisch sehr solider Flügelstürmer bei den Eislöwen, der nach seiner College-Laufbahn und einem kurzen Debüt in der ECHL 2012 mit Sturmkollege Michael Dorr aus South Carolina nach Klostersee in die starke Oberliga Süd wechselte und fortan als Duo die Liga dominierte. Den punktstärkeren Sturmkollegen Dorr verschlug es dann zu Aufsteiger Bad Nauheim, wo er aktuell zu den Topscorern gehört, während Cullen bis jetzt ohne neuen Vetrag geblieben ist. Wenn der US-Amerikaner sich, gebürtig aus Washington D.C., körperlich robust präsentiert und sein Tempo ausspielt, könnte er durchaus ein interessanter Spieler für die langfristige Zukunft werden und aktuell könnte er durchaus noch ins Budget passen, wenn man den Verlauf der Fan-Aktion betrachtet. Jedoch gilt es hierbei auch die Fans zu fragen und natürlich auch möglichst mindestens einen Sponsor zu akquirieren.

Wir sagen zunächst mal: Welcome to the beautiful city of Dresden Mister Cullen! Und hoffen, dass sich unser Trainingsgast für die Mannschaft empfehlen und charakterlich problemlos einfügen kann.

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