Samstag, 1. Februar 2014

Spätes Glück nach frühem Feuerwerk!

Eislöwen ringen die Bayern nieder...

Unsere Jungs haben es zwar theoretisch noch nicht geschafft, aber bei 19 Punkten Vorsprung auf Rang 9 und 11 ausstehenden Spielen, riecht es mittlerweile schon sehr deutlich nach Playoffs. Natürlich auch dank des gestrigen Heimsieges gegen einen der Titelfavoriten, den EVL Landshut Eishockey.

Dresden begann fast schon in gewohnter Manier wie die berühmte Feuerwehr und überrollte sichtlich verdutzte Gäste bereits nach 26 Sekunden mit dem ersten Tor durch den späteren Game Winning Player Sami Kaartinen. Allerdings kam Landshut quasi mit der ersten Chance sehr einfach zum Ausgleich. Die Anfangsphase war noch nicht vorbei, da traf der deutlich wiedererstarke Carsten Gosdeck zur erneuten Führung nach nichtmal 6 Spielminuten. Doch leider sollte Landshut nach etwas Leerlauf erneut zum Ausgleich kommen.

In der Folgezeit der Partie sollten die über 4.200 Zuschauer, darunter eine FKK-Selbsthilfegruppe aus Niederbayern, keine weiteren Tore im Spielverlauf erleben. Dies lag vorrangig an guten Abwehrleistungen, viel Abschlussschwäche und auf Landshuter Seite an einem wahrlich starken aber divenhaften Goalie Brian Stewart, der sich eher wie eine Stewardess aufführte und ab Mitte des Spiels angeschlagen wirkte. Immer wieder zog er sein Bein nach und dehnte seine Leiste. Die Eislöwen jedoch konnten keinen Ertrag daraus erwirtschaften, schossen oft zu zentral und brachten den Schlussmann leider zu selten in schmerzhafte Seitwärts-Bewegungen durch schnelles Diagonalspiel, was aber auch an einer gut gestaffelten Gästeabwehr lag. Auf Eislöwenseite machte Nastiuk ein ordentliches Spiel, hatte seine Aktie am Sieg, aber das Sauerstoffzelt ruft auch immer lauter.

Den Sieg mussten letztlich beide Teams im Penaltyschießen ausfechten und da zeigte Dresden weiter den Aufwärtstrend im Duell 1 gegen 1 und Sami Kaartinen kratzt mittlerweile durch seinen abgezockten Game Winner gewaltig an Sikora's Torerekord in der Eislöwen-Bestenliste. Nur noch 10 Tore fehlen unserem Superfinnen zum neuen Rekord, der aktuell bereits 22 Saisontore aufweist und insgesamt 118 Mal für Dresden erfolgreich in Pflichtspielen (ausschließlich in der 2. Liga) einnetzen konnte.

Mit dem 16. Heimsieg im 22. Heimspiel untermauerten die Eislöwen nicht nur ihre Heimstärke, sondern festigten auch den 7. Platz in der Tabelle. Somit wird man ab nächsten Freitag in der Zwischenrunde gegen den 1., 3., 5., 9. und 11. der Sonntag feststehenden Abschlusstabelle der Hauptrunde in einer Einfachrunde antreten. Aktuell wären das folgende Gegner: Bremerhaven, Landshut, Riessersee, Bad Nauheim und Crimmitschau.

Aber zunächst können unsere Jungs beim morgigen Derby in Weißwasser die 2 bitteren Heimpleiten ausmärzen und weitere wichtige Punkte für die Playoffteilnahme erkämpfen. Wir wünschen allen Eislöwen ein schönes letztes Hauptrunden-Wochenende und allen Auswärtsfahrern am Sonntag eine unfallfreie und friedliche An- & Abreise, sowie ein faires und erfolgreiches Spiel im Feinstaubviertel.

Keine Kommentare: