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Mittwoch, 11. Juni 2014

Lukas bleibt der Lokomotivführer der Eislöwen-Abwehr

Aufhebungsvertrag mit Ravensburg macht's möglich!

Rein sportlich ist das eine starke Meldung. Die Eislöwen verlängern den Vertrag mit Topverteidiger Lukas Slavetinsky um 2 Jahre bis 2016 und machen das Spielerdutzend im Saison-Kader voll. Mit Slavetinsky konnte man so neben Macholda einen weiteren Leitwolf für die Abwehr in Dresden halten. Aber natürlich bietet diese Meldung eine Kehrseite. Zunächst zog Slavetinsky nach dem unklaren Stand in Dresden nämlich seine Rückkehroption bei den Towerstars in Ravensburg, diese jedoch wollten den Verteidiger und langjährigen Anführer des Teams nicht mehr zurück und so machte erst ein Aufhebungsvertrag den Weg für Dresden frei, den Spieler weiterzuverpflichten. Andernfalls wäre eine erhebliche Ablösesumme zu zahlen gewesen, was zu Beginn der Sanierungsphase sofort allen Kredit verspielt hätte. Dennoch dürfte nun klar sein, dass das Budget so gut wie aufgebracht ist, wenn man bedenkt, dass Slavetinsky sicher annähernd ein Pöllänen-Gehalt bezieht und sicher auch ein Gosdeck zum Team gehören wird.

Damit wird es sehr wahrscheinlich, dass ein David Hajek erneut keinen festen Vertrag erhalten wird, vielleicht erneut die zur Gewohnheit gewordene Becheraktion für Kaderaufstockungen "missbraucht" wird und die restlichen 7-8 Kaderspieler "günstige" Jungs sein sollten, auch wenn vielleicht die Abgänge von Prommersberger und Mücke noch etwas "Luft" im Budget geschaffen haben. Alles andere würde uns zumindest sehr wundern. Es sind noch 4 Sturm-, 3 Abwehrpositionen und 1 Backup zu besetzen. Mindestens 3-4 der 8 Positionen müssten wohl dann mit Förderlizenzen besetzt werden, zudem stehen ja noch Verlängerungen von Garten, den Ziolkowskis und möglicherweise auch Pat Cullen im Raum. Möglicherweise lässt man sich aber auch 1 Ausländerposition für den Winter offen.

Aus kritischer Sichtweise ist somit die Verpflichtung von Slavetinsky Fluch und Segen zu gleich, denn sportlich ist es sicherlich großartig, wirtschaftlich jedoch wirft es zumindest Fragen und Sorgen auf, da ein deutscher Topverteidiger auf dem Zenit seiner Leistungsfähigkeit im deutschen Eishockey keine "Billigware" darstellt.

Trotz allem jetzt nochmal endgültig Willkommen zurück in DD an Lukas Slavetinsky, denn solche Typen brauch man und die bisherige Abwehr dürfte für ziemlich viel Action und Respekt sorgen. Bleiben wir also positiv und vielleicht gibt es bereits heute Abend beim Fantreffen genauere Auskünfte zu Budget und Finanzierung des Kaders.

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