Sonntag, 17. August 2014

Gelungene Saisoneröffnung...

Eislöwen halten sich gegen Berlin mehr als achtbar!

Trotz Stadtfest fanden heute 3.000 Eishockeyfans den Weg in die Eishalle zum ersten Testspiel der Saison. Die Eisbären Berlin wurden vor allem aufgrund des Wettkampf-Vorsprungs ihrer Favoritenrolle gerecht und gewannen am Ende mit 0:4, wobei unsere Jungs mindestens ein Tor verdient gehabt hätten. Bei guter Kulisse waren die Eisbären nur im zweiten Drittel tonangebend in einem erstaunlich tempoharten Match zweier "Laufteams". Die Berliner stehen schon länger auf dem Eis und zeigten sich nach bereits absolvierten Testspielen etwas eingespielter und frischer, mussten den Erfolg aber hart erarbeiten.

Dresden agierte durchaus gefällig, gerade über Kruminsch, Henry und Co. liefen gute Aktionen und es wurde sich mehrfach gut vor das Eisbärentor kombiniert. Bis auf Hajek spielten alle Trainingsgäste, Henry stand aber als einziger als Tryoutspieler auf dem Spielerbogen. Möglich also, dass Steven Rupprich bereits verpflichtet wurde, oder als Fanspieler präsentiert wird. Der Tryoutler James Henry bot mit Sikora-Nummer einige auffällige Szenen. Die zwei Dresdner Eigengewächse Bertholdt und Seifert wurden ebenfalls aufgeboten. Zudem spielten offensiv die Fölis Grafenthin und Koslowski, während Schlenker und Ziegler für Berlin aufliefen. Sicher ein Fingerzeig, genau wie das Aufbieten der Verteidiger Wissmann und Müller im schicken neuen Eislöwen-Warmup-Trikot. Vor allem Jonas Müller zeigte starke Ansätze. Im Tor durften Nastiuk und Holmgren jeweils 30 Minuten spielen und wussten mehrfach mit guten Paraden zu gefallen, wenngleich alle 4 Gegentore etwas unglücklich fielen.

Alles in allem war es in Anbetracht des starken Gegners und der kurzen Zeit des Trainings, sowie der hohen Trainingsbelastung ein starker Auftakt. Die neuen Zonengrößen erfordern noch etwas Umgewöhnung. Die neutrale Zone muss noch gedankenschneller durchspielt werden, die Pässe müssen schneller und präziser laufen, die Laufwege verfeinert werden und defensiv muss man die Zone etwas anders verteidigen. Die Befreiung und Formierung bei Unterzahl gestaltet sich schwieriger und das Tempo ist durch das Hybrid-Icing nochmal gestiegen. Das Spiel wird noch attraktiver und die Jungs werden sicher innerhalb der nächsten 4 Wochen die Umstellung schaffen und die notwendige Routine entwickeln. Bis dahin heißt es hart zu trainieren und den Grundstein für die lange und intensive Saison zu legen.

Am nächsten Wochenende geht die Serie der Vorbereitungsspiele dann mit dem hochwertig besetzten, heimischen Skoda Cup (23. & 24.8.14) weiter. Übrigens die letzte Chance in der Vorbereitung, die Eislöwen zuhause zu erleben, nachdem wir heute endlich alle wieder unsere lebenswichtige Dosis Eishockey erhalten haben. Man sieht sich...

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