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Sonntag, 24. August 2014

Skoda-Cup: Finaltag

Hey das geht ab - wir holen den Skoda (C)up

Der Finaltag beim Skoda-Cup begann mit dem Spiel um Platz 3 zwischen Wolfsburg und Team Polen. Dabei zeigte sich unser Nachbarland vor allem im Tor deutlich verbessert und siegte am Ende gegen etwas lustlos wirkende Wolfsburger nicht unverdient nach Penaltyschießen.

Im Finale zeigten dann die Eislöwen und Litvinov vor 1.002 Zuschauern ein würdiges Finalspiel auf gutem Niveau. Ein Spiel in Wellenbewegungen begann mit der frühen Führung der Tschechen und dem schnellen Ausgleich in Überzahl durch Kruminsch. Im Mittelabschnitt sorgte Travis Martell dann für einige Aufreger in den eigenen Reihen. Zunächst sorgte er für die erneute Führung von Litvinov, indem er beim unbedrängten Klärversuch durch den Torraum passte und Eislöwengoalie Peter Holmgren anschoss und später fing sich nach dem Bully sein Abwehrkollege Slavetinsky einen kurzen Kieferpass ein. Zwischendurch sorgten die Eislöwen für den Ausgleich und dann machte Martell seinen Fehler durch seinen Treffer zur erstmaligen Führung für Dresden wett. Jedoch hatte die Führung nicht bis zur Drittelpause Bestand, da Majdan mit dem Tor des Turniers der sehenswerte Ausgleich gelang. Er stoppte den Puck im Fallen mit der Brust und netzte im Flug volley per Rückhand ein. Ein echtes Highlight für Eishockeyliebhaber. Im Schlussabschnitt sicherten dann der stark haltende Holmgren und Alexei Dmitriev mit dem Tor zum 4:3 den Titel für das wahrlich beste Team des Turnieres. Herausheben möchten wir heute noch Kruminsch und Slavetinsky, die eine beachtliche Frühform präsentierten.

Fazit: Es läuft nach 2 Wochen Vorbereitung schon einiges ganz gut. Viele gute Kombinationen, hohe Laufbereitschaft, gute Talente mit großer Qualität wie z.B. Müller und Wissmann, der mit 17 Jahren eine sehr sehr große Karriere vor sich hat, wenn man sein Spiel sieht. Die Special Teams benötigen aufgrund der Zonenänderungen noch eine bessere Abstimmung und die passenden Reihenzusammensetzungen, die Popiesch aktuell natürlich noch sucht, aber grad das Powerplay funktioniert aktuell bereits beachtlich gut. Die Tryoutspieler haben sich auch gut angeboten und bereits für Verträge empfohlen und auch unsere Nachwuchskräfte durften hin und wieder auf das Eis unter Wettbewerbsbedingungen. Es geht also vielversprechend los. In den kommenden zwei Wochen braucht es nun den nötigen Feinschliff in allen Bereichen, wozu neben dem Training noch 4 weitere Testspiele genug Möglichkeiten bieten.

Am Rande der Bande: Scheinbar haben sich diverse amerikanische Sportreporter geirrt, den laut eigener Aussage wird Stefan Chaput nicht "Schapuh" sondern "Schapüh" ausgesprochen. Wir lassen uns daher gern belehren von Stadionsprecher Marcus Schmidt und helfen selber auch gern. Zum Beispiel werden die Spieler Mark Voakes und Jeff Likens von den Grizzly Adams Wolfsburg am liebsten "Wogs" und "Leikens" genannt ;-)

Guts Nächtle Hockeyfreunde - mit einem Titel schläft es sich noch besser...

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