JETZT ANMELDEN!!!

Donnerstag, 18. September 2014

Nächstes Heimspiel wird zum "Stahlbad"!

Nach dem Meister gibt sich der Vize die Ehre...

Mit den Bietigheim Steelers kommt der Meister von 2013 und Vizemeister von 2014 am morgigen Freitag an die Elbe. Der Exclub von Geschäftsführer Volker Schnabel ist der Inbegriff des Erfolges in der DEL2 und gehört Jahr für Jahr zu den Titelkandidaten. So auch in dieser Spielzeit, wenngleich der Kader nicht mehr so breit, jedoch weiterhin hochklassig besetzt ist. Mit Max Prommersberger kehrt ein Eislöwe nach dem Abgang im Sommer an alte Wirkungsstätte zurück, genau wie Hüfner und Steingroß. Die halbe Abwehr ist damit in Dresden bestens bekannt und wird mit Auger, Gleich, sowie Kapitän Borzecki auch hochwertig komplettiert. Im Tor gibt es mit Sinisa Martinovic eine klare Nummer 1, die stets als solide und verlässlich gilt. Prunkstück der Gaudet-Truppe ist aber bei aller defensiven Grundordnung dann doch die Offensive. Mit Pinizzotto, Heatley, Kelly (fällt wohl aus), Sommerfeld, McKnight, Skalbeck, Just, Wrigley oder Schoofs als Stützen läuft eine 4-Reihen-Angriffsmaschine auf uns zu, die immer Chancen kreieren kann. Da hilft ganz sicher keine Nebeltaktik, sonst verkommt das Spiel schnell zu einem echten "Stahlbad" für unsere Jungs.

Bietigheim ist erfolgreich mit zwei Siegen in die neue Saison gestartet und belegt mit voller Punktzahl von 6 Zählern Rang 2 hinter Ravensburg. Ganz anders unsere Jungs. Ein Wochenende zum Lernen war es wohl letztlich für die Eislöwen, die vor allem zuhause fast alles vermissen ließen, was erfolgreiche Eishockeyteams ausmacht. Doch morgen besteht die erste Chance auf Besserung. Unter der Woche wurde hart am defensiven Grundgerüst gearbeitet, das Team muss sich finden und jeder einzelner Spieler muss seine Leidenschaft für die Mannschaft in den Ring werfen. Die Platzhirsche können und müssen sich noch enorm steigern, von Boisvert, Gosdeck und Macholda muss man deutlich mehr erwarten können. Sie müssen die Jungen führen, möglichst wenig Fehler machen und Ansporn zur Nachahmung im positiven Sinne geben. Es ist davon auszugehen, dass Popiesch bezüglich der Reihenzusammenstellung vereinzelt nochmal neue Reizpunkte gesetzt hat und anders spielen lassen wird. Im Tor wäre auf beide Goalies Verlass. Vielleicht sollte man dennoch Holmgren mal die Chance geben, auch um einfach einen neuen Impuls zu setzen.

Der Schlüssel des Spiels wird wohl trotz oder gerade wegen der Offensivqualitäten beider Teams in der Defensive liegen. Eine uneingespielte Abwehr mit vielen Jungspielern trifft auf eine extrem erfahrene Abwehr mit Match-Routine. Es muss diesmal über den Kampf, den Willen, die Einstellung laufen und dann ist mit einer gradlinigeren Offensive durchaus Zählbares möglich gegen die favorisierten "Alles-Außer-Hochdeutschen", die immerhin auch schon 7 Gegentore kassierten und somit längst noch nicht sattelfest wirkten in ihren Auftaktspielen.

Ob Travis Martell und Feo Boiarchinov bereits wieder mitwirken können, entscheidet sich, wenn überhaupt wohl kurzfristig, wobei zumindest im Falle Martell nicht bekannt ist, wie schwer seine Handverletzung aus dem letzten Vorbereitungsspiel überhaupt ist. Uns sind jedenfalls keine neuen Informationen bekannt und so muss genau wie bei den verfügbaren Fölispielern das offizielle Statement der Eislöwen abgewartet werden.

Da morgen beinah zeitgleich auch ein Heimspiel des Fußball-Drittligisten Dynamo Dresden stattfindet, ist leider mit keiner großen Zuschauerzahl zu rechnen. Umso wichtiger wird es, dass die, die das Eishockey lieben morgen noch mehr Präsenz und Stimme zeigen. Wir sind, wenn auch arbeitsbedingt dezimiert, dabei und ihr?

Keine Kommentare: