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Donnerstag, 23. Oktober 2014

Wenn der Regie-Raum (g)roovt!

Ein Bericht zur Einlaufshow, Musik und so...

Nach der kürzlich von uns geäußerten Kritik zur Einlaufshow bei Heimspielen der Dresdner Eislöwen, gab es bereits kurz darauf eine persönliche Einladung der Verantwortlichen zu einem konstruktiven Gespräch. Wir haben für euch mal die wichtigsten Themen zusammengetragen und bitten stellvertretend für das ehrenamtliche Regieteam um Untersützung aus den Fanreihen.

1. Intro/Einlaufshow

Das Regieteam hat bereits selbstkritisch vor unserem Statement eine Überarbeitung der Einlaufshow angestrebt. Dabei wird der bisherige Ablauf bis zum Sachsenderby optimiert. Punkte wie Einlauf des Teams, Bildabläufe und ähnliches wurden dabei bedacht. Natürlich aber sind die Verantwortlichen auch jederzeit offen für Anregungen und Ideen aus der Fanszene. Der Regieraum steht jedem, wenn man so will, offen. Anklopfen kostet nichts und man trifft auf offene und interessierte Ohren. Zudem wird ab spätestens Januar ein neues Teammitglied gesucht, was die Abläufe während der Heimspiele unterstützt. Gute Computerkenntnisse und ein gewisses Know-How für Musiktechnik sollten vorhanden sein. Ansonsten zählt vor allem auch die Begeisterung und Leidenschaft. Vielleicht hat jemand Interesse oder kennt jemanden, der sich dafür begeistern kann. Von unserer Seite wurde aktuell ein Rohschnitt einer neuen Intro-Idee mit bescheidenen Mitteln erarbeitet und an die Verantwortlichen übermittelt, die zeitnah sicher betrachtet wird und hoffentlich ein baldiges Feedback zur Folge hat. Ob die Idee eine ernsthafte Alternative darstellen kann, wird man sehen. Was übrigens den Ablauf und die Taktung der Einlaufshow vor allem stark beeinflusst, sind Dinge wie beispielsweise die Eisaufbereitung, bestimmte Sponsorenverpflichtungen, gewünschte Lichtverhältnisse, Puckaufsammeln nach Warm-Up und vieles mehr. So ist man auch zeitlich in ein enges und teilweise schwieriges Korsett geschnürt.

2. Beschallung/Atmosphäre

Da gibt es logischerweise keine großen Verbesserungen, da man den Gegebenheiten des Bauwerkes ausgeliefert ist. Die gesamte Technik ist Eigentum der Stadt Dresden und eine Aufrüstung wäre beispielsweise mit hohen Kosten verbunden. Da die Eislöwen ebenfalls einem Sparzwang unterliegen ist daher in absehbarer Zeit leider keine Verbesserung zu erwarten, wenngleich die Verantwortlichen um Regie und Stadionsprecher immer wieder Nachtschichten einlegen, um den Klang auszujustieren und zu verbessern. Jedoch lässt die Anlage keine konstanten Werte und Einstellungen zu. So ist auch die Lautstärkeregelung schwierig, da nicht nur der Unterrang, sondern auch der Oberrang Beachtung finden muss. Letztlich lautet die Formel wohl Vernetzung + Anlage + Architektur = suboptimales Klangerlebnis. So ergibt Plus eben doch Minus.

3. Musiktitel/Pausenunterhaltung

Hierbei gab es bereits in der vergangenen Saison Gespräche und Übereinkünfte. So wird in Spielunterbrechungen immer auch auf die Kurve und deren Aktivität geachtet. Jedoch bleibt das zumeist auch eine 50/50 Situation in der Einschätzung der Tragweite eines Gesanges. Außerdem sind auch immer wieder im Ablaufplan gewisse Ansagen und Teaser nach Protokoll vorgesehen, wie z.B. Begrüßungen diverser "hoher Tiere", auf deren Zufriedenheit die Eislöwen angewiesen sind. Was die Musik im Umlauf vor den Spielen und in der Drittelpause angeht, so sind gewisse Werbesequenzen vorgesehen, die Abläufe erschweren, ansonsten kann aber jeder gern seine Wunschtitel auflisten und dem Regieteam zukommen lassen. Sei es über uns, oder persönlich während der Heimspiele. Man zeigt sich dahingehend jederzeit offen für Wünsche. Ihr wollt mehr Rock in der Arena? Dann lasst eure Stifte rocken und schreibt eure Best-Of-Songlist!

4. Stadionsprecher

Hier sind wir eigentlich sehr zufrieden. Klar gibt es 2-3 Spielernamen-Versprecher oder es fallen mal Spieler durch's Raster. Aber wir sind auf dieser Position gut besetzt. Einzig der 3-fach geforderte Eislöwen-Schlachtruf vor dem Spiel kann auch auf Einmaligkeit reduziert werden, sonst verliert er seinen Reiz, seine Gewichtung und Emotionalität.

Wir hoffen, wir konnten euch im angemessenen Rahmen informieren und wünschen uns von allen Interessierten eine aktive Beteiligung zur Minderung der Kritikpunkte. Jede Stimme zählt und hat Gewicht. Also traut euch ruhig, an die Regietür zu klopfen und eure Ideen einzubringen. In diesem Sinne... stay tuned!

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