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Samstag, 6. Dezember 2014

It's "Kris"mas Time...

Schwaben sehen nur noch Sterne - Sparre ist der Topstar!

Haben wir zu viel versprochen? 2.013 Zuschauer (die Zahl war wohl noch aus der letzten Saison übrig) erlebten Ende 2014 ein abwechslungs- & torreiches Spiel. Die Eislöwen bestimmten überraschend klar das Geschehen, aber Ravensburg war wohl vor dem Spiel versehentlich in den Effizienz-Zaubertrank gefallen und machte aus 2 Chancen 2 Tore. Unsere Jungs dagegen trafen immer erst dann, wenn sie hinterherliefen, aber so etwas wie Moral hat ja noch nie geschadet.

Im zweiten Drittel brachte dann ausgerechnet der dritte Rückstand den Knoten zum Platzen. In der Folge spielten sich nämlich die erstmals weihnachtstrikotierten Eislöwen den Sonderlappen-Fluch von der Seele, netzten dreimal hintereinander ein und gingen verdient mit einer 5:3-Führung in den 2. Pausentee. In diesem durften dann alle Hallenbesucher der Pausenansprache des Gästetrainers lauschen, der live per Schalte aus der Kabine in die Halle eingespielt wurde und sein Team mit markigen Worten aufzurütteln versuchte:"Achtung, Achtung, technische Störung..." schallte es mit überraschend sanfter Synchronstimme durch das weite Rund.

Viel genützt hatte der Rüffel dann aber nicht, denn unsere Jungs spielten es recht souverän runter, auch wenn Carsten Gosdeck noch ein Brett vor den Kopf bekam, oder sogar einen ganzen Baum. Der "Holzhacker-Pat" aus dem Schwabenland hat augenscheinlich einige Bildungslücken aus der Baumschule davongetragen und lechzte nach Bierduschen und Anerkennung, blieb aber letztlich trocken und ernüchtert auf der Strafbank kleben und musste das letzte Schmankerl des Spiels von draußen ansehen. Kris Sparre versenkte einen lässigen "Homerun" im leeren Gästekasten und setzte so den Schlusspunkt zum 6:3 bei einem weiteren wichtigen Sieg.

Fazit:
Die Maschine kommt wieder in's Rollen. Powerplay funktioniert, Defensive arbeitet besser und Kris Sparre ist die Showsensation im Ensemble. 9 Punkte in den letzten zwei Spielen sagen eigentlich fast alles und auch wenn er sich selbst nicht so wichtig nimmt, dürfte uns allen klar sein, dass wir jedes Spiel mit ihm bis Jahresende genießen sollten. Für den Topscorer der gesamten Liga werden auch in anderen Eishockeystandorten der DEL/DEL2 Papierdrucker heißlaufen, Geldbörsen klacken und Kugelschreiber klicken. Chaput blüht neben Sparre übrigens ebenfalls immer mehr auf, während man mit einem kleinen kritischen Seitenhieb feststellen muss, dass Sami Kaartinen aktuell nur ein Schatten seiner selbst ist. Hoffen wir mal, dass er sich nur seine bekannten zehn Spiele Schonung verordnet hat und nochmal zündet, vor allem wenn Sparre vielleicht mal nicht mehr für uns zaubert.

Momentaufnahme: 5. Platz - voll im Geschäft - Läuft!

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