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Samstag, 20. Dezember 2014

Marvin holt das Stöckchen - Eislöwen die Punkte!

Lieber ahnungslos als sieglos...

Da ist Derby und dann sind plötzlich die Zuschauer ausverkauft, na sowas aber auch. Glücklicherweise konnten noch 4.000 ahnungslose Dreckshauptstädter aufgetrieben werden, während aus Westsachsen sogar eine kommunale "Spende" von 400 Leichtmatrosen als Gutschrift auf dem Retterkonto einging. Aus Dankbarkeit für soviel Opferbereitschaft, verteilten unsere Jungs zu Spielbeginn erstmal Geschenke. Crimmitschau packte schnell den Langhammer aus und Hutchings griff keine 30 Sekunden später gleich nochmal in den Sack. Das schmeckte den Eislöwen gar nicht und so kamen sie den Eispiraten auf die moralische To(u)r und verkürzten durch den Crimme-Experten Arturs Kruminsch auf 1:2.

Fortan war es endlich ein echtes Derby, also zumindest für uns Dresdner und das Ergebnis passte sich auch immer mehr der Stimmung in der Halle an. Mit dem richtigen Rhythmus geht halt Vieles besser. Zwar war das Spiel kein Selbstläufer, doch irgendwie vermittelten unsere Jungs mit zunehmender Spieldauer das klare Gefühl, Herr(chen) im Haus zu sein. So holte der Crimmitschauer Klen..., nee Trip..., nee Klepper, na halt der Dingens mit der 36 und dem Golden Retriever Outfit brav das Stöckchen, legte sich unterwürfig vor Martell auf den Boden und winselte förmlich um Aufmerksamkeit. Die bekam er jedoch nur vom Ulpi-Raten. Der Rätselkönig unter den Streifenhörnchen arbeitet weiter fleißig an seinem Legendenstatus, konnte aber trotz aller Bemühungen das Spiel nicht gänzlich verpfeifen. Ziegler, Gosdeck und Grafenthin brachten Dresden nebenbei auf die Siegerstraße.

Am Ende hieß es dann Sparre statt Sparrow, Blau-Weiß feierte verdientermaßen den wichtigen Derbysieg und Westsachsen ging schnell und etwas frustriert an Bord. Aber gegen die Größten der Welt kann man schon mal verlieren.

Fazit: 6. Sieg in Serie nach sehr schwachem Start. Das Team zeigt Moral, ist torhungrig und bleibt im Dezember ungeschlagen. Auch dank eines guten Support-Acts in der Arena konnte abermals ein Spiel gegen die Eispiraten gedreht werden. Sami Kaartinen liefert ein endlich mal überzeugendes Spiel ab, macht sein 150. Pflichtspieltor im Eislöwentrikot, zudem den Game Winner und das 100. Saisontor der Eislöwen, um dann mit einem Fingerbruch auszuscheiden. Bitter, aber vielleicht lässt sich da was schienen. Oldie Gosdeck bekommt nur wenig Shifts, trifft dafür aber direkt vom Abstellgleis per Wutrakete sehenswert zum wichtigen 3:3. Zauner gibt ein akzeptables Debüt und Kruminsch schlüpft in die Sparre-Rolle, während dieser mit nur 2 Scorerpunkten einen beinah menschlichen Tag erwischt.

Derbysieg, 3 Punkte. Platz 3 weiter gefestigt. Das nennt man wohl einen Lauf.

Wie lautet noch gleich der Befehl? Richtig. Genießen!!!

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