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Mittwoch, 31. Dezember 2014

Noch ein "neuer alter Bekannter" im Kader...

Bei den Eislöwen ist jetzt wieder der Wurm drin!

Seit der Weihnachtszeit stottert der Motor bei unseren Jungs gewaltig. Auch heute verlor man gegen den Tabellenführer nicht, weil der Gegner überlegen war, sondern weil sich individuelle Fehler mit Unvermögen aufgrund fehlender Frische paaren und so dem Gegner die Tore auf dem Silbertablet serviert werden. Passend zur sportlichen Situation darf aber Wurm als bekannte Allzweckwaffe nirgendwo fehlen und so schlägt er auch abseits des Eises zu. Mangelhafte Ehrungen bzw. Gewinn-Übergaben, ein schwarzes Intro ohne Bildlauf als sinnlose Audiospur und der fehlende Stadionsprecher taten ihr Übriges, um den Fans einen möglichst schönen Jahresabschluss gründlich zu verhageln.

Popiesch-Kritiker würden wohl sagen, es ist mal wieder soweit. Das Team bietet sein Zahnfleisch auf dem Wochenmarkt der DEL2 an. Die Nummer 1 ist überspielt, die Jugend versauert im Nirgendwo, während die erste Reihe knapp 45 Minuten auf dem Eis steht. Alles wie immer, aber... Nix aber.

Bertholdt, Seifert und Lüsch bilden seit geraumer Zeit ein Alibi-Trio auf der Bank, dagegen werden die Topspieler duch die Arenen geprügelt, bis sie im komatösen Zustand vom Eis kippen. Im spiele-geschwängerten Dezember wird Nastiuk schon fast traditionell überspielt, während sich ein starker Goalie wie Holmgren auf der Bank so richtig schön den Spiel-Rhythmus weg-langweilen muss. Immerhin durfte er heute mal ran. Zudem hat Popiesch heute mal eine erstaunlich gute Auszeit genommen. Versteht es nicht falsch, in Anbetracht der Gegebenheiten können wir mit 50 Punkten sehr zufrieden sein, aber schaut man auf das Restprogramm, droht die Abstiegsrunde noch bildfüllend. Da man sich in Liga 2 aber schwer damit tut, günstige Deutsche zu finden, hat man bereits in der Planung verwachst und steht nun vor den bekannten Problemen. Verteidigermangel, Topscorer weg, das Team muss sich ständig umstellen, Rhythmus ist selten vorhanden, Hierarchie schwankend, genau wie die Leistungen auf dem Eis. Spielt dieses Team 60 Minuten das, was es soll, geht es ab in die Top 6 der Liga. Schwankt es aber wie zuletzt von Drittel zu Drittel wie ein Eislöwenfan nach zehn Stunden Druckbetankung im Sonderzug, dann geht es mit einem dicken Kater Richtung Platz 11.

Wir bleiben vorsichtig optimistisch, da Shawn Weller eine richtig gute Verstärkung mit den dringend benötigten Qualitäten ist. Jedoch ist er allein auch kein Heilsbringer. Für erfolgreiches 4-Reihen-Hockey braucht es auch die nötige Anzahl von Spielern. Bertholdt, Seifert und Lüsch werden keine besseren Spieler, indem sie nur auf der Bank rumsitzen. Zwei Topgoalies nützen einem Team nur, wenn man sie beide einsetzt und ein guter Trainer... Ach lassen wir das und besinnen uns auf unsere Stärken.

Rutscht also zunächst alle gut in das neue Jahr und dann heißt es voller Tatendrang am Freitag bereits wieder Vollgas in Heilbronn zu geben.

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