Dienstag, 3. Februar 2015

Gartenschau trägt keine Blüten...

Auf der Strafbank gewinnt man eben keine Spiele!

Es ist 8 vor 52, Freunde. Auch in Riessersee verlieren unsere Jungs ein direktes Duell um die Playoffplätze. Wir verlieren einen direkten Vergleich nach dem anderen. Alle gewinnen, holen Punkte und wir stolpern Richtung Platz 11. Das heute war ein Muss-Spiel und am Ende wird es Mus. Bitter. Vor allem, weil man zwei Drittel geführt hat. Letztlich entschied in der Schlussphase das 8.(!) Powerplay der Gastgeber die Partie.

Einziger Lichtblick war im Endeffekt das schnelle Aufblühen von Marius Garten, der in Dresden einfach funktioniert. Ansonsten bleibt festzuhalten, dass man nun den direkten Saisonvergleich mit Weißwasser (6.), Rosenheim (7.), Bad Nauheim (11.) und Riessersee (10.) verloren hat, also ist man, mal abgesehen vom Vergleich mit Landshut (9.), im Playoffkampf nun mit stumpfen Waffen ausgestattet und muss zwingend mehr punkten als die Konkurrenz. Nichts leichter als das, folgen doch nur Auswärtsspiele beim Meister, beim besten Heimteam der Liga und beim Spitzenreiter.

Schmarzmalen hilft jetzt zwar nicht, aber was nützen Siege gegen Kassel oder Ravensburg, wenn man gegen direkte Kontrahenten in schöner Regelmäßigkeit das Punkten vergisst. Platz 10 ist das Minimum, welches definitiv erreicht werden muss, denn in Playdowns kann man für nichts garantieren. Die eigene Club-Geschichte dient dabei als mahnendes Bildungsmaterial.

Noch 8 Spiele - Glauben oder Hoffen - es braucht 4 Siege für den Klassenerhalt! Nach dem Hungerast auf Etappe 2 gilt jetzt Fahrradreifen aufpumpen, Kette ölen und hochschalten. Der Besenwagen (Platz 11) ist keine Option.

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