Donnerstag, 5. Februar 2015

Seit 4.2.2003 - Ein Dutzend geiler Eishockeyjahre!

Wir gratulieren uns mal selbst nachträglich zum Geburtstag...

Es waren einmal drei junge Männer, die trafen sich gestern vor 12 Jahren in einer Lokalität der Dresdner Innenstadt. Man trank, lachte und erzählte sich die wildesten Geschichten aus der bereits erlebten Eishockeyzeit mit den Dresdner Eislöwen. Doch an diesem Tag blieb es nicht beim Trinken, Lachen und Reden, man machte Nägel mit Köpfen und gründete gemeinsam den Fanclub Bad Lions.

Mittlerweile sind ein Dutzend Eishockeyjahre in's Land gegangen und es gilt den Mitgliedern, vor allem den Aktiven, Danke zu sagen für 12 Jahre Leidenschaft, Herzblut und Treue zum geilsten Sport und Club der Welt.

Was gab es nicht alles? Die Zeiten, als man noch jedes Spiel erleben konnte/durfte, überall dabei war, noch keine Verpflichtungen hatte. Selten wurden weniger als 50 Spiele besucht. Zeiten des immer wiederkehrenden Scheiterns im Kampf um den Aufstieg in Liga 2. Die vielen traumhaften Momente gelebter Eishockey-Fankultur ohne Hass und Anfeindung, egal ob in Weiden, Hannover oder beispielsweise jüngst in Nauheim. Persönliche alkoholische Rauschzustände und Abschüsse, Krankenhausbesuche und bittere tränenreiche Momente, wie der herzgefrierende Abstieg im Feinstaubviertel. Ein Brandfleck für die Ewigkeit. Aber auch unzählige Bastelabende auf Dachböden und in engen Wohnungsräumen. Doppelhalter, Choreos, als die Freizeit auch noch freie Zeit und nicht knapp bemessen war.

2 bewegende Aufstiege in 2 heimischen Spielstätten, der emotionalste bleibt der Erste. Ein typische Dresdner Comebackgeschichte. Bei uns ist es immer das ganze Paket, was man bekommt. So auch im Fanclub. Mehr als nur Mitglieder, eine Gemeinschaft, Freundschaft. Auch wenn diese manchmal zerbrach oder Risse erhielt. Wir stehen auch nach 4383 Tagen noch zu unseren Grundsätzen und sind uns treu geblieben, wie wir es immer unseren Farben gegenüber waren, sind und sein werden. Egal ob bei Spielen im Fanblock oder als Unterstützer des Fanrates bzw. des Clubs als "aktive Sparmaßnahme". Sei es Marketing & Werbung für eine komplette Saison auf ehrenamtlicher Basis gewesen, oder die Unterstützung bei Sonderzügen, oder das Durchführen von Spendenaktionen, wie der große Spenden-Sammlung für die Kinderkrebsstiftung im Namen von Robert Müller (R.I.P. #80). Auch gemeinsame Unternehmungen, wenn auch leider aufgrund der Familie und Arbeit immer seltener, sind ein wichtiger Bestandteil. Der traditionelle Cruise, die Saisoneröffnung auf der Elbe als Beispiel genannt, die so etwas wie ein "geheimer" Vorreiter der nun beliebten Saisoneröffnung der Eislöwen auf dem Dampfer wurde. Oder aber das legendäre Fanclub-Backen in der Adventszeit, um sich und die Kurve mit süßem Gebäck zu mästen. Natürlich auch vergnügliche Unternehmungen fernab vom Sport - Kinoabende, Geburtstage, Ausflüge, vielleicht bald auch mal Urlaubsreisen. Egal ob Feste, Feiern, oder auch gemeinsames Trauern - Wir sind immer gemeinsam gegangen und haben zusammengestanden. Möge es so bleiben, mögen wir auch wieder mehr Zeit füreinander und unsere Freundschaft finden. Auf die nächsten 12 Jahre ihr Bekloppten!

Euer Cheffe

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