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Freitag, 13. Februar 2015

Wenn du oben stehst und wenn du unten stehst...

Eine Art Bremerhaven reloaded!

Es ist heute schwer, das Alles fair und gerecht zu ordnen. Es gibt viel Positives, aber auch Negatives. Am Ende bleibt vielleicht nüchtern stehen, dass man sich wieder nicht belohnt hat. Die Konkurrenz patzt und wir nutzen es nicht gänzlich. 5:4 nach Overtime, 1 Punkt. Normalerweise ein ordentliches Ergebnis beim Tabellenführer, heute zu wenig!

Zunächst mal vorneweg: Die Jungs haben heute klasse gekämpft. Im ersten Drittel dauerte es lange, bis das Spiel Fahrt aufnahm. Es zeichnete sich ab, dass unser Powerplay mal wieder eine Gefahr für uns selber werden würde und so gerieten wir spät in Durchgang 1 durch einen Shorthander in Rückstand.

Drittel 2. Unsere Jungs im Bremerhavenmodus, effektiv, eiskalt und selbstbewusst. Folgerichtig gelingen uns vier Tore binnen 7 Minuten. Auch das nötige Glück war dabei. Bietigheim vergibt einen Penalty und wir treffen per Schlittschuh, allerdings regelkonform (Ulpi heut mit guter Schiri-Leistung, das man das mal schreiben kann...). Doch erneut sollte das Ende des Drittels entscheidende Bedeutung haben. Kurz vor der Pausensirene trafen die zu dem Zeitpunkt etwas ideenlosen Steelers noch zum wichtigen 2:4 in Überzahl. Und genau solche Tore haben dann entscheidende Wirkung für den Schlussabschnitt.

Es war zwar kein Bremerhavenmodus im Schlussdrittel, aber dennoch kam der Gastgeber in der ersten Drangphase auf 3:4 heran. Doch fortan konnte Dresden das Spiel ausgeglichen gestalten und hatte selbst gute Möglichkeiten. Die beste vergab Chaput nach einer Energieleistung mit schönem Steal freistehend vor Martinovic. 68 Sekunden vor Ultimo jubelte dann leider ein viertes Mal die Heimkurve. Vom Spielverlauf nichtmal unverdient, aber aufgrund der Umstände sehr bitter. Wenn du oben stehst, drehst du solche Spiele, wenn du unten stehst, verlierst du trotz 1:4 Führung noch. Genau so kam es dann auch in der Overtime. Wir dominieren das Geschehen, Bietigheim lauert und kontert uns in der 63. Minute dann im ersten Angriff trocken aus.

Mit drei Punkten hätten wir heute einen Riesensatz gemacht, so aber treten wir leider auf der Stelle. Nichts erwartet, dann mit einer guten Leistung im Spiel Hoffnungen geweckt, um sie am Ende doch zu enttäuschen. So kann man es zusammenfassen. Die fehlenden Punkte haben wir letztlich ganz woanders liegenlassen, auch wenn es weh tut. Weiterhin Platz 11. Sonntag muss zuhause fast schon ein Dreier her. Kurz Durchatmen und dann MACH(EN) olda...

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