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Sonntag, 15. Februar 2015

Wir haben einen (neuen) Trainer: Mr. Grey!

50 Shades are not enough...

Das waren doch heute mal richtige Löwen, so wie wir sie uns vorstellen. Bissig, zweikampfstark, dreckig, leidenschaftlich, laufstark und willig. Und auf der anderen Seite... WIR! Die EVA verkommt langsam aber sicher zur Kultstätte für Eishockey-Masochisten. Fesselnd sind die Spiele zwar meist nicht, aber dafür peitscht einem Mr. Grey regelmäßig seinen Lederriemen durch das vor Entsetzen entgleiste Gesicht. Wenig Licht, dafür aber jede Menge Schatten. Freuen wir uns also auf weitere 2, ach was 3 Jahre voller Schmerz und Leiden, die aber zweifelsohne nunmal Grundlage des drittkleinsten Verlagsetats sind, es sei denn, man findet mal zufällig ein paar Figuren, die zu gut sind, um sich kaputtmachen zu lassen. Immer weiter, Mr. Grey, wir haben noch nicht alle Schattenseiten gelesen. Wer was dagegen hat, wird ruhig gestellt und isst zukünftig durch die "Schnabeltasse".

Das Kapitel Powerplay haben wir nun schon mehrmals erörtert und auch in der Lesegruppe besprochen. Mr. Grey hat Recht. Man stellt den langsamsten Spieler als Absicherung bereit und spielt vor allem bei freiem Schussfeld quer. Merkt euch das. Heute haben wir das fast in Perfektion abgehandelt. Weiter so. Quer ist das neue "Gradlinig".

Das Kapitel Reihenzusammenstellung wurde ebenfalls voller Wonne diskutiert. Es hat sich einfach Greytechnisch bewährt, nach Namen aufzustellen. Das funktioniert auf der Konsole und natürlich auch auf dem Eis. Wieso sagt auch niemand dem "Grauen", dass er in der DEL2 mit Level "Profi" spielen muss. Man spürt zum Beispiel, dass das automatische Zielen bei Schüssen weggefallen ist. Aber daran kann man noch arbeiten. Die Playdowns beginnen ja erst Mitte März.

Das Kapitel Selbstaufgabe ist sowieso das Wichtigste. Das Team muss devot auftreten, so funktioniert das nunmal. Anders kann der Höhepunkt in diesem Spiel nicht erreicht werden. Wir wollen doch zum Schuss... Äh Schluss kommen. Heute hat Mr. Grey sogar den Höhepunkt mit einer fantastischen Auszeit hinausgezögert, dieser Teufelskerl, ach was sag ich, dieser Fuchs.

Sein Verkaufsschlager wird nun bereits seit unfassbaren 6 Jahren in Dresden ver-/geschluckt und kratzt auch dieses Jahr noch an der Top Ten der Bestsellerliste (aktuell Platz 11). Die aktuelle Lesereise zog schon wieder weit mehr als 65.000 Besucher an und die Begeisterung für sein Werk ist ungebrochen, auch wenn mancher im Publikum durchaus einen Brechreiz entwickelt. Daher lautet das neue Motto auch "Nicht kleckern, sondern "kot...en"! Und das wirft bereits seine "Schatten" voraus. Eine echte Leseratte wandert eben auch durch die tiefste Kanalisation der Eishockeylitera"tour".

Alles dufte "Shades...e...lein" - Freitag folgt die nächste Sitzung, ach nee wie heißt das noch gleich, ach ja... Lesung und auch die ist fast schon ausverkauft. Aktuell findet übrigens die Playoff-Auslese statt und wir sind momentan im "Kröpfchen". Aber vielleicht rettet uns ja das Aschenputtel... Wir glauben doch an Märchen. Und wenn sie nicht abgestiegen sind, dann leben sie noch heute. Gute Nacht.

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