JETZT ANMELDEN!!!

Montag, 17. August 2015

Eislöwen beenden eigenes Turnier als Letzter...

Nix Dramatisches - Gute Ansätze, viel Arbeit!

Die Vorbereitung hat begonnen und man merkte dem Team an, dass es bereits 2 harte Trainingswochen hinter sich gebracht hat, denn die Spritzigkeit und Frische fehlte noch über weite Strecken. Das ist aber gänzlich normal, gerade wenn man bedenkt, dass erstmal die DEL2-Mannschaften zeitgleich mit den DEL-Teams in die Vorbereitung eingestiegen sind. Die DEL-Cracks haben deutlich mehr Routine damit und brachten sichtlich mehr Tempo auf das Eis, was vor allem beim ersten Spiel gegen die Eisbären (0:7) spürbar war. Im 2. Spiel gegen den tschechischen Meister Litvinov (5:6) zeigten die Eislöwen jedoch bereits einen deutlichen Aufwärtstrend in der Offensive und konnten über weite Strecken das Spiel offen gestalten. Auffällig war, dass vor allem das Defensivverhalten der gesamten Mannschaft arg hakt und das Hauptaugenmerk der Arbeit von Popiesch nun genau auf der Verbesserung der Verteidigung liegen dürfte. Das hat wenig mit der zweifelsfrei vorhanden Qualität der Abwehr zu tun, sondern mit dem allgemeinen Reihenspiel. Natürlich könnten Kritiker nun gleich unken, dass man das Fehlen von Raubal sofort bemerkt, doch das wäre des Bösen zuviel, wie man im Feinstaubviertel gern mal zu sagen pflegt.

Der Kader ist zu 70% neu und braucht die Vorbereitung, um sich zu finden. Zudem ist bekannt, dass Popiesch einer der härtesten Trainer in der Vorbereitung ist. Schon beim nächsten Heimspiel gegen Hamburg wird man ein deutlich frischeres Team sehen, was dann auch die, auf Tempo-Eishockey basierende Spielidee besser umsetzen dürfte. Das zu Beginn vorwiegend die eingespielten Spieler Akzente setzen würden, war zu erwarten. So überzeugten vor allem Kruminsch, Boiarchinov und Garten in der Offensive. Positiv wusste auch Vladislav Filin zu gefallen. Der Crack mit der #47, geboren in Omsk (Russland), ist ein weiterer Berliner mit Föliperspektive. Er zählt zum U-20-Kader des DEB-Teams und ging wie Zauner zuletzt den Weg über Salzburg und die MHL. Filin kann flexibel auf dem Flügel und auf der Centerposition eingesetzt werden und dürfte aufgrund der Fülle an Eiszeit ein Popiesch-Liebling sein. Aber warten wir ab, was passieren wird.

Turniersieger wurde am Ende Wolfsburg. Die umbenannten Grizzlys gewannen mit 4:3 gegen die Eisbären Berlin, die damit Platz 2 vor Litvinov belegten. Die Tschechen vielen mitunter durch ein etwas ruppiges Spiel auf, doch die 3 verletzten Eislöwenspieler scheinen wohl nichts Gravierendes davongetragen zu haben. Ist es doch ganz wichtig, das ein neu-formiertes Team bestenfalls mit komplettem Kader die Vorbereitung bestreiten kann.

Am nächsten Wochenende bestreiten die Eislöwen im Rahmen ihres Trainingslagers das Vorbereitungsturnier in Garmisch (22.8. vs. SC Riessersee, 23.8. vs. Innsburck oder Ravensburg). Am Wochenende darauf, trifft man dann zuhause auf die Hamburg Freezers zum nächsten großen Härtetest, im letzten Heimspiel der Vorbereitung! Also dick im Kalender markieren! (Freitag, 28.8.2015)

Keine Kommentare: