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Donnerstag, 8. Oktober 2015

Lasst uns Bullenreiten - Teil 2

Eislöwen empfangen schon zum zweiten Mal Rosenheim!

Es ist noch keinen Monat her, da gastierten die Starbulls zum ersten Heimspiel der Saison bei den Eislöwen. Nun sind sie erneut unser Gegner. Es ist diesmal Freitag statt Sonntag und mittlerweile haben sich beide Teams weiterentwickelt, aber das 5:2 aus Spiel 1 würden wir sofort unterschreiben.

Wie immer ist bei einem Duell beider Teams von einem schnellen, torreichen und äußerst spektakulären Spiel auszugehen. Beide Teams agieren zudem mit 4 Reihen und sind vor allem offensiv überdurchschnittlich besetzt. Aber Dresden stellt erstaunlicherweise zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison bereits die zweitbeste Defensive der Liga. Zumindest statistisch gesehen kassiert nur Tabellenführer Frankfurt weniger Tore. Somit sollte man auch gegen Rosenheim vor allem defensiv stabil agieren und aufbauend auf einen starken Rückhalt mit Jaeger, durch den produktiven Spielaufbau über Sacher, Kramer und Co. die Offensive ankurbeln, die dann in Person von Reed und Co. aus allen Rohren schießen soll. "Reed" bedeutet im Englischen übrigens unter anderem Schilf bzw. Schilfrohr, womit die Formulierung durchaus treffend ist. Die größten Waffen auf Seiten der Steer-Schützlinge dürften, bei aller Ausgeglichenheit des Kaders, neben dem Duo Vallorani und McNeely vor allem Wade MacLeod und C.J. Stretch sein.

Mit Cüpper (für ihn rückt wohl Nachwuchsmann Hoffmann auf die Bank) und Filin werden bei den Eislöwen 2 Fölis fehlen. Dafür dürften aber, ergänzt durch Debütant Can Matthäs, mit Wissmann und Schlenker immerhin 2 der gewohnten "Berliner" zum Kader gehören. Bis auf Kapitän Marcel Rodman meldeten sich alle Stammspieler fit und bereit, die Siegesserie im Topspiel auszubauen und Kulttrainer Steer die Dresden-Fahrt erneut zünftig und g'scheit zu verhageln.

Die Bieröffner liegen bereit, die Bullenfänger an den Helmen sind montiert und die Spieltaktik wie Sami's Hand per Stell-Schraube feinjustiert. Fehlen also nur noch jede Menge Fans morgen in der Eishalle, um dem Match einen würdigen Rahmen zu verleihen und eine gute Atmosphäre zu schaffen. Wir sehen uns also alle in der Eishalle, denn Zweitligahockey ist allemal geiler als drittklassiges Rasenschach um 1/4 einer sächsischen "Magroni-Schissel"!

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