Samstag, 10. Oktober 2015

Muuuuuuuuh - Eislöwen schlagen achtfach zu...

Für Dresden war es "feomenal", für Rosenheim 'ne Riesenqual!

Es gibt so Spiele, da läuft es und dann gibt es so Spiele wie gestern. Da ist "Laufen" gar kein Ausdruck, denn Rosenheim wurde schlichtweg überrollt.

Dabei gab es trotz totaler Dresdner Dominanz sogar die Chance für Rosenheim, den Momentumkiller zu spielen, als sie zu Beginn des zweiten Drittels die Möglichkeit zum 2:2 ausließen. Danach hatten die bayrischen Kühe aber nur noch größte Mühe mit dem Offensiv-Feuerwerk der Dresdner. Allein 5 Treffer markierten die Popiesch-Mannen im Mittelabschnitt. Jeder Eislöwe auf dem Eis strahlte Torgefahr aus. Steer schien zu überlegen, auch Brett Jaeger in Manndeckung zu nehmen, denn er wäre wohl froh gewesen, wenn diesmal ein Flaschenöffner sein größtes Problem des Abends gewesen wäre. So aber konnte Rosenheim schon zufrieden sein, nicht zweistellig verloren zu haben.

Ganz anders bei Dresden. Da passte beinah alles. Jede Reihe in Scoringlaune, defensiv kaum Großchancen zugelassen, gefährlich auf den Außenpositionen, im Slot und von der blauen Linie, was dem Team ja zu Beginn gänzlich fehlte. Dazu ein verbessertes Powerplay und gewohnt schnelles Kombinationsspiel. Die Maschine läuft heiß und mit ihr vor allem auch Harrison Reed. Mittlerweile steht das Duo Campbell und Reed an der Spitze der teaminternen Scorerliste, doch anders als Crimmitschau, sind die Eislöwen nicht komplett abhängig von diesen zwei Ausnahmekönnern. Die Offensivkraft ist schon beeindruckend, vor allem da man als Team eine gute Balance gefunden hat, um auch der Defensive die nötige Aufmerksamkeit zu schenken. Herausheben sollte man dennoch neben Reed auch Feo Boiarchinov. Verletzungsfrei geblieben, kann er endlich seinen Rhythmus aufnehmen und ruft sein Potential in vollem Umfang ab. Das wird seine offizielle Durchbruch-Saison!

Fazit: 5. Sieg in Folge, Team der Stunde in der Liga. Platz 3 und schon etwas vom engen und großen Mittelfeld abgesetzt. Powerplay flutscht besser. Jede Reihe ist gefährlich und somit das Spiel nicht ausrechenbar. Dazu defensiv stark besetzt. Starke Goalies. Mit Sacher den derzeit besten Verteidiger der Liga in den eigenen Reihen. Alle Center mit positiver Bullybilanz, Cullen und Kruminsch als Fixpunkte, dazu ein Aufbauspiel zum Zungeschnalzen. Na klar ist es nur eine Momentaufnahme, aber das kann eine richtige Erfolgsgeschichte werden.

Bleiben wir aber bei unserem Grundsatz, immer nur den Moment zu genießen. Denn keiner wird es wagen, keiner wird es wagen...

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