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Sonntag, 6. Dezember 2015

"Hohes C" rettet vor dem nächsten Tiefschlag!

Eislöwen quälen sich zum Arbeitssieg...

40 Minuten sahen die Dresdner Fans Eishockey auf Würfelhusten-Niveau. Erst im letzten Drittel zeigte man halbwegs, was man kann und dies genügte dann auch, um die sichtlich qualitativ unterlegenen, aber von der Einstellung überragenden Füchse noch abzukochen und eine doppelte Derbyschmach am Wochenende abzuwenden.

Dieser Sieg sollte aber niemanden darüber hinwegtäuschen lassen, dass aktuell kaum etwas stimmt. Da steht kein Team auf dem Eis. Die Spielweise offenbart derzeit einen Haufen voller Eitelkeiten und persönlicher Befindlichkeiten. Leute, Hockey ist Teamsport und man kann nur als Einheit auf dem Eis funktionieren und nachhaltigen Erfolg haben. Ihr müsst euch ja nicht außerhalb der Eishalle die Eier schaukeln, aber ein professionelles Miteinander pflegen.

Heute jedenfalls gründet sich der Sieg nur auf individueller Klasse der "hohen C's" Cullen, Campbell, Cüpper und natürlich Sacher. Zieht man jedoch die ersten zwei Drittel heran, wird einem ganz anders. Keine Leidenschaft, kein Zweikampfverhalten, Vermeidungshaltung, teilweise gar Leichtsinnigkeit und Arroganz, die dann in Angst und Panik umschlug. Keine Ahnung, was da intern rumwuchert, aber mal ernsthaft, dann geht einen Saufen und räumt es aus, wie erwachsene Menschen das können sollten.

P.S.: Gratulation an Marvin Cüpper. Der einzige Marvin auf dem Eis, der heute eine Topleistung abgeliefert hat und für ihn persönlich als eher introvertierter Typ sicher ein wichtiger Schritt raus aus der Kritikflut, die aktuell sportlich gesehen völlig zu Unrecht über ihn hereingebrochen ist.

P.P.S.: Hat man einfach nix im Kopf, zündet man 'nen Nebeltopf. Uns ist völlig egal, welcher (Fan)szene dieser benebelte Vollpfosten zuzuordnen ist, sowas geht einfach nicht und wird hoffentlich mit höchstem Maß behördlich bestraft.

Schönen Sonntag noch mit Nikoläusen und Adventskerzen, aber ohne Gorillas im Nebel...

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