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Sonntag, 20. Dezember 2015

Mit Erfolg erfolglos...

Man schafft es aktuell fast immer, irgendwie zu verlieren!

Egal, wie ein Spiel auch läuft, aktuell gelingt es den Eislöwen fast immer, einen Weg zur Niederlage zu finden. Das ist, sorry liebe Trainerkritiker (da zählen wir uns auch dazu), wohl wirklich, wie schonmal vermutet, eher eine Charakterfrage im Mannschaftsgefüge. Seit Wochen verbreitet sich das Gefühl, dass da zwischenmenschlich irgendwas gewaltig quer-hängt bzw. -treibt.

Natürlich kann man in Kassel verlieren und auch gegen Nauheim und gegen Freiburg und und und. Aber man begünstigt es natürlich mit mindestens einem Null-Bock-Drittel pro Spiel und einem teilweise arroganten Individualhockey, was den Teamsport und -Gedanken ad absurdum führt. Entweder ganz oder gar nicht. Eishockey spielt man nicht erfolgreich, wenn man mal zehn, mal zwanzig oder mal vierzig Minuten Leistung zeigt. Alles, was man sich derzeit erarbeitet, reißt man binnen Sekunden mit dem Arsch wieder ein. Fragt sich nur, wer der "Arsch" ist...

Wie wär's, wenn man die Störenfriede eliminiert? Oder lässt das vielleicht die Kooperation nicht zu? Oder ist es doch die Trainerfrage? Einige Fragezeichen, die immer größer werden. Es braucht zeitnah Antworten. Sonst sind wir zum Jahreswechsel auf Playdownkurs und die Halle entwickelt sich mehr und mehr zu einem Eldorado für umherwehende Strohballen. Advent, Advent, der Gute-Laune-Bär brennt, aber er singt noch: "Wir hab'n gute Laune..., ähm neeeeeee!"

Allen Auswärtsfahrern eine gute Heimreise.

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