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Donnerstag, 3. März 2016

Hipp Hipp Hurra - Die Playoffs sind ganz nah...

Größenwahn vs. Schmalspur-Kahn!

7. gegen 10. - Elbflorenz gegen Little Zwickau West - Tal der Ahnungslosen gegen Talkessel der Pleiße - Kulturstadt gegen Kultrasdorf oder schlicht Dresden gegen Crimmitschau.

Crimmitschau hat in den letzten 10 Jahren mehr als 2.500 Einwohner verloren, wir geben uns jetzt aber mit 2 lächerlichen Spielen schon zufrieden. Der Dresdner an sich ist eben in den letzten Jahren anspruchsloser geworden. Da wir aber als Dreckshauptstadt einen Ruf zu verlieren haben, bemühen wir uns natürlich, dem traditionsbewussten Einwohner der Westküste der Klein-Zwicka(u)ribik, einer Piraten-Hochburg an der Grenze zu Sachsen und seinen Vorurteilen gerecht zu werden.

Jahrelang hat man sich im Sahnpark der Schleimerei und Möchtegern-Freundschaft verdächtig gemacht, doch als der Adel aus Dresden zu erfolgreich zu werden schien, wurde die Licht-Aus-Hoffnung mehr und mehr befeuert. An einem ehemaligen Standort für starke Auswüchse der Hexenverbrennung wohl kein Kunststück, doch es trägt natürlich eine gewisse Ironie in sich, dass wir mittlerweile aus dem Gröbsten raus sind, man könnte sagen, zumindest aus der städtischen Windel emanzipiert, während man in Crimmitschau immer stärker mit dem Thema Licht kokettiert. Oft rote Laterne und jetzt halt mal semi-erfolgreich aber abhängig von einer Lampe auf nem Höller-Tripp.

Das Dorf ist gefährlich, kann an guten Tagen echt nerven und dabei doch so gar nicht feiern, also sollten wir uns sportlich konzentriert zeigen, 2 Jammer-Attacken auslösen und den Pommes-Schranke-Jacken die Sommerpause schmackhaft machen.

Dafür, dass sie einen Nie im Tor haben, kassieren sie ziemlich viele Tore (vielleicht haben sie ja auch Nie einen im Tor) und genau da liegt neben der traditionellen Unbeherrschtheit (Strafminuten) die große Schwäche der Sachsen-Segler mit Klauschein. Special Teams in Hochform (Wir haben das Effizienteste Special Team), Disziplin (wir sind das fairste Team)und dennoch Robustheit, Laufbereitschaft, Tempo und Zielstrebigkeit müssen die oberste Priorität haben, damit Bill noch etwas kauen kann und nicht beim Zusammenbau von Regalen, die seinen Namen tragen, an einem Ausscheiden zu kauen hat. Crimme (Krimsche) ist zäh wie Bubblegum und daher braucht man einen langen Atem, um die Seeräuber ohne Rettungsring luv oder Lee über die Reling zu wamsen, aber wenn wir alle an einem Strang ziehen, sollte man die Sahnpark-Kogge durchaus zum kentern bringen können und über den Paradiesbach ins Viertelfinale brettern, wo Thomas Popiesch schon sehnsüchtig darauf wartet, ein zweites Mal von Dresden in den Urlaub geschickt zu werden.

Im Eishockey-Cullendar steht, dass der Dresdner Garten-Urlaub noch etwas warten muss, da Crimme die Sacher packen und wir dafür ins Playoff-Viertelfinale einziehen werden. Also schnell noch ein Filinchen zur Stärkung in die Gusche gemeert und dann auf zum Klettern am Playoff-Baum. Vielleicht ja auch mit dem Playoff-Monster... Auf geht's!

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