Sonntag, 13. März 2016

Während in Bremerhaven noch Bemmchen geschmiert werden, wird in Dresden Filinchen gefeiert!

Ein Spiel, ganz nach unserem Geschmack...

Was für ein Spiel 2 in dieser Serie? Aber man kennt doch die Regeln des Playoffclubs.

Die 1. Regel des Playoffclubs lautet, man provoziert und reizt keine Dresdner Mannschaft. Die 2. Regel des Playoffclubs lautet, man provoziert und reizt keine Dresdner Fans, auch wenn sie noch so jämmerlich und leise sind. Die 3. Regel des Playoffclubs lautet, man provoziert und reizt grundsätzlich keine Dresdner.

Naja, die Antwort hat Bremerhaven heut bekommen. In einem wahnsinnig bissigen und würzigen Spiel wirkte Bremerhaven dank Überzahl aufgrund unserer dummen Auftaktaktionen zunächst gleichwertig, erinnerte aber oft an die Pussyzeit von 2011. Die Führung brachte keinerlei Sicherheit, sondern nur Arroganz zu Tage und dann kamen die Emotionen ins Spiel. Wenn in Dresden Emotionen aufkommen, wird die Halle laut. Huch... In sieben Jahren nicht aufgeschrieben Thomas?

Dresden diktierte zuhause bei 5 gegen 5 klar das Geschehen, verlor aber immer wieder die Konzentration gegen die lustigen Gäste. Trauriger Höhepunkt des Spiels war der Abschuss von Bremerhaven gegen den bis dato doch für sie so hilfreichen Ref im zweiten Drittel durch einen krachenden Schlagschuss Richtung Nordostkurve. Wir wünschen gute Besserung, denn der Hit war bestialisch und der kurze Jubel sehr fragwürdig, aber eine Zehntelsekunde lang emotional nachvollziehbar. Hatte vielleicht was von Karma...

Im Spiel hatte Dresden erneut lang den Crimmemodus intus, vergab zu viele Chancen, was sich im Schlussabschnitt trotz Aufflackern des Playoffmonsters zunächst rächen sollte, denn plötzlich führte wieder Muschelschubsing mit 2:3. Doch das Team hatte wohl den Gesang der eigenen Fans in Dresden nicht wahrgenommen und nicht bis zum Ende gespielt, während "Rookie of the Year" Vlad Filin den Turning Point fixierte und zum 3:3 ausglich. Danach spielte im Hexenkessel von Dresden, sorry liebe Crimmitschauer, war aber so, nur noch ein Team und holte sich gegen die auszeitlosen Pinguins mit einer Traumkombination und einem Empty Net Goal den verdienten Serienausgleich. Ausgerechnet Garten drehte das Spiel gegen seinen Lieblingsclub mit dem Verwerten einer Sahnekombi und sendete wie das gesamte Team ein klares Signal Richtung Küste.

Wir leben und haben noch lange keinen Bock auf Sommerpause. War halt auch kein Trainingsspiel Herr Telyukin und uns geht sicher nicht die Puste aus, wie dir gestern beim Geburtstagskuchenkerzenausblasen Herr Klöpper... Schlicht 1:1! Dienstag wieder Volldampf!!!

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