Montag, 16. Januar 2017

Auswärtssieg!

Darf/Muss man das noch feiern?

Wenn man auswärts mit Unterstützung von ca. 500 Fans gewinnt und nach einer Stunde bereits 4 unterschiedliche Erklärungen dafür hat, warum ein Team nicht zum Feiern "bayreuth" ist, hat jemand definitiv ein Problem.

Wir werden nicht darauf eingehen, was diese Erklärungen besagen, aber so eine Aktion ist beispiellos im Dresdner Eishockey und darauf brauch sich auch keiner etwas einbilden.

Da gewinnt man also ein sicherlich zähes Spiel in Bayreuth dank Kraftakt am Schluss in der Overtime und verteidigt damit Platz 3, aber am Ende fahren etwa 500 Leute angepisst nach Hause. Finde den Fehler...

Danke an die 7 unversehrten Spieler auf dem Eis für ihr selbstloses Verhalten und danke auch an die angeschlagenen restlichen Akteure, die derzeit extrem harte Zeiten durchleben, aufgrund des Hauptsponsors am Hungertuch nagen und nur dank Infusionen überhaupt ihren Schläger tragen können. Möge Gott mit euch sein oder wie der Typ heißt, der so einen charakterlosen Sauhaufen unterstützt.

Egal, was der angebliche Grund für die Ignoranz gegenüber der eigenen Anhängerschaft war, es wird in allen Bereichen Konsequenzen nach sich ziehen. Vielleicht sollte man gewissen Gleitschuhvergewaltigern mal vorrechnen, worauf ihr teils heftig überzogener Kontoauszug jeden Monat fußt.

Es soll Leute geben, die fahren beispielsweise nach Bayreuth, geben dabei im Schnitt 50 Euro pro Nase aus, brüllen sich die Seele aus dem Leib, um ihre Farben, vertreten durch so ein paar Puckschubser, zu unterstützen und kommen um 2 wieder zuhause an, um dann gegen um 7 wieder arbeiten zu gehen und dann gibt es eben extrem angeschlagene Spieler, die für die professionelle Betreibung ihres Hobbys zu wenig Geld beziehen, ihren Traum leben müssen, vieles in den blutig gepeitschten Arsch geblasen bekommen, oh wie schmerzhaft, ja fast ekelhaft und dann aus 4 verschiedenen aber höchst logischen Gründen die bockige Ziege spielen müssen. Meck Meck. Danke an die 7, die nirgends angeschlagen sind. Es sind ja Zeiten voller Anschläge... Protect yourself all the time... Ihr Schwimmclub Dresden. Kacheln gezählt, angeschlagen, gewonnen, oder doch anders herum.

Das ist Sport!

Manche der kindischen Puckjäger sollten nur eines wissen und bedenken: Wenn die doofen, nervigen Fans nicht wären, würdet ihr einen ganz normalen Beruf ausüben, nur hobbymäßig mit dem Puck zocken und auch keinerlei Frau abschleppen. Nur du und dein Holz, Holzi Holzi Holz. Heult leise, ihr Angeschlagenen...

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