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Dienstag, 18. Juli 2017

Eislöwen sagen doch Ra-JA-la!

Der Top-Center bleibt...

Nun steht es also offiziell fest. Juuso Rajala bleibt bei den Eislöwen, die nun doch ihre Vertragsoption gezogen haben. Somit gehen die Eislöwen mit Rajala als Mittelstürmer für die erste Reihe in die neue Saison und der Finne erhält eine zweite Chance, sich zu beweisen.

Man darf gespannt sein, ob er zu diesem eher kanadisch geprägten Kader passt und wie er sich im Teamgebilde einfügt. Rajala war bereits in Bad Nauheim ein etwas schwieriger Fall und hat dann auch in Dresden, trotz seiner spielerischen Klasse, nie restlos überzeugen können.

Wenn Rajala seine Stärken einbringen und defensiv wie auch Huard zulegen kann, wird er einer der wertvollsten Stürmer der Liga sein. Gelingt das aber nicht, dürfte ein Tausch während der Saison nicht gänzlich auszuschließen sein. 

Rajala zählte in der letzten Saison zu den Top 5 in der DEL2-Scorerliste, kam nach seinem Wechsel aus Bad Nauheim in Dresden auf 21 Punkte in 20 Partien, erzielte dabei aber lediglich 2 Tore. Gerade in den Playoffs fehlte den Eislöwen die Durchschlagskraft im Angriff. Ohne Davidek und am Ende auch ohne Cook, fehlten die Vollstrecker für Tore. Der Center glänzte bislang eher auf dem Papier, als auf dem Eis und dürfte nun noch stärker im Fokus stehen. Er ist ein starker Spielgestalter, aber kein Torjäger. Sein Karriere-Bestwert liegt bei 14 Saisontoren. Die Eislöwen haben somit derzeit nur 2 erwiesene Tormaschinen mit Davidek und Siddall, wenngleich mit Höller, Huard und Grafenthin durchaus viel Torjäger-Potential vorhanden ist. 

Hoffen und wünschen wir uns also, dass Rajala an seine Glanzzeiten in Finnland anknüpfen kann, zudem mehr Torgefahr entwickelt und die Eislöwen nicht nur sportlich bestmöglich verstärkt, sondern auch zum echten Teamplayer reift, um dem Kollektivgedanken von Steer zu folgen. Die Vita des 28-jährigen spricht mit bislang 11 Clubs in 8 Profijahren leider Bände und untermauert den Fakt eines schwierigen Charakters. Aber ähnlich wie bei Wandervogel Siddall, stirbt die Hoffnung bekanntlich zuletzt und Eislöwen-Trainer Franz Steer könnte dabei ein wichtiger Faktor sein.

Rajala ist definitiv der größte Name und die bekannteste Größe unter den 4 Importspielern. Zeit, es zu beweisen! Hop hop Juuso.

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