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Dienstag, 4. Juli 2017

Weiterer Rohdiamant der Marke Steer aus Nordamerika...

Eislöwen besetzen nächste Importstelle!

Der Kanadier Nick Huard wechselt zu den Dresdner Eislöwen und wird dabei eine der Centerpositionen einnehmen.

Der 26-jährige Linksschütze gilt als äußerst vielseitiger Angreifer und passt damit perfekt ins Anforderungsprofil von Eislöwen-Coach Franz Steer. Bereits in seiner Juniorenzeit (2 Meistertitel mit Woodstock) und am College bewies Huard nicht nur Scorer- sondern auch starke Allrounder-Qualitäten. Nach 3 Topscorer-Spielzeiten in der CIS (renommierte kanadische Uni-Liga), gelang ihm als 2-facher Allstar bereits während der Saison 2014/15 der Sprung in die ECHL, wo er für die Cincinnati Cyclones neben bekannten Cracks wie Branden Gracel, Jack Downing oder Jack Combs debütierte und sogar einen AHL-Einsatz für die Adirondack Admirals feiern konnte.

In der folgenden Spielzeit absolvierte der eher klein gewachsene Center sein erstes komplettes Profijahr für die Cyclones. Dabei gelang ihm eine bockstarke Rookiesaison mit 52 Scorerpunkten und Platz 3 in der Teamwertung. Er zählte damit zu den besten Neulingen der Liga und stand leistungstechnisch bekannten DEL2-Größen wie Downing, Sarault, Gracel oder Schwartz in nichts nach. So empfahl er sich nachhaltig für einen Folgevertrag in Cincinnati und bestätigte in der vergangenen Saison seine Qualitäten als absoluter Topscorer seines Teams, verpasste jedoch die Playoffs, da es insgesamt im Team an gleichwertigen Teamkollegen mangelte.

Nun versucht der Mann aus Sudbury (North Bay, Ontario) sein Glück erstmals im Ausland, folgt Steer's Ruf über den großen Teich und findet in Dresden immerhin gleich 2 Landsleute vor, die ihm das Ankommen in einer "neuen Welt" erleichtern dürften.

Huard ist ein starker Center, der seine Mitspieler gut in Szene zu setzen weiß, selbst gern den Abschluss sucht und ein herausragender Powerplay-Akteur ist. In seiner ECHL-Rookiesaison war er zum Beispiel mit 15 Toren bester Überzahlschütze der Liga und zweitbeste Scorer im Powerplay mit satten 24 Punkten.

Er sieht noch viel Potential und Schwächen, an denen er arbeiten muss. Huard hatte keinen einfachen Weg durch die Nachwuchsligen, erlebte Rückschläge durch Nichtbeachtungen bei Drafts, doch zog vor allem Stärke daraus und kämpfte sich nach oben. Er will noch stärker und schneller werden, arbeitet an seinen One-on-One-Skills und will sich vor allem auch in der defensiven Zone verbessern, um ein noch kompletterer Spieler zu werden.

Huard ist noch kein großer Name, aber ein fähiger, hochtalentierter Rohdiamant, der Europa als große Herausforderung ansieht und sich in der DEL2 als stabiler Charakter und zielstrebiger, ehrgeiziger Spieler sicher beweisen wird.

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