Freitag, 29. September 2017

Auf dem Papier Pflicht - Auf dem Eis harte Arbeit!

Steer trifft auf alte Dämonen...

Die Heilbronner Falken sind heute zu Gast in Elbflorenz und irgendwie auch der Grund, warum Franz Steer jetzt in Dresden hinter der Bande steht. Es ist ca. 5 Monate her, da spielte Rosenheim in der ersten Playdownrunde gegen Heilbronn und verlor. So musste man in die finale Abstiegsserie gegen Crimmitschau, was auch die Entlassung von Steer in Rosenheim zur Folge hatte. Dieses Mal ist nicht davon auszugehen, dass das Spiel gegen Heilbronn Einfluss auf das Beschäftigungsverhältnis haben wird, jedoch dürfte der Ansporn beim Trainer doppelt hoch sein, die Stärken des Gegners hervorzuheben und sein Team auf die Aufgabe derart zu fokussieren, dass die Heimserie eine Fortsetzung findet.

Heilbronn hat ordentlich investiert und einen guten Kader beisammen, ist daher auch stärker einzuschätzen, als es die aktuelle Punktausbeute vermuten lässt und muss 60 Minuten mit großer Ernsthaftigkeit bespielt werden, um die alten Dämonen von Steer zu vertreiben und den dritten Heimsieg einzufahren. Dabei werden Petr Macholda (Schulter-OP) und Sebastian Stefaniszin (Reha nach Knieverletzung) nicht mithelfen können. Ansonsten ist der Kader vollständig. Arne Uplegger (aus der DNL) ist leider noch verletzt, wäre sonst sicherlich in der Defensive als 7. Verteidiger zum Einsatz gekommen.

Grundsätzlich gilt, dass man die Puckverluste minimieren, mehr Vertrauen in Kombinationen gewinnen und mehr Druck als zuletzt aufbauen muss, um nicht wieder eine Zitterpartie durchleben zu müssen. Für alle Importspieler gilt weiterhin, ein Formanstieg ist früher als später erwünscht. Kann Eisenhut zudem seine bisherige Form noch verbessern und weiter konstant halten, das Team die Rebounds besser killen und in Überzahl wieder produktiver werden, ist ein Sieg gegen die Falken absolut machbar. Aber aufgepasst. Die Offensive der Flattermänner ist nicht zu unterschätzen und Goalie Andrew Hare kann immer einen Sahnetag erwischen, auch wenn seine bisherigen Stats eher ein lasches Sommertraining vermuten lassen. 13 Spieler der Heilbronner haben bereits gepunktet, aber am gefährlichsten ist das neue kanadische Duo Maylan/Alderson, welches nicht zuletzt auch durch die körperlichen Gardemaße auffallen wird. Besonderes Augenmerk dürfte auch auf Mark Heatley liegen, der Oldie ist einer der stärksten Bullyspieler der Liga. Da muss vor allem Juuso Rajala noch deutlich zulegen, um gegenhalten zu können.

Insgesamt braucht es wieder eine geschlossene Mannschaftsleistung über 60 Minuten, um an diesem Wochenende den Grundstein für das erste 6-Punkte-Wochenende legen zu können. Pack ma's!

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