Sonntag, 24. September 2017

Heimspiel mit garmisch-ten Gefühlen...

Hart erkämpfter Dreier gegen Riessersee!

Säufst du noch oder singst du schon? Im Zuge der Drogen-Prävention ist so ein schnell gezapfter Liter Gerstensaft doch was Feines und damit grüßen wir zunächst unsere Kritiker.

Sportlich lief es auch im zweiten Heimspiel nicht so flüssig wie am Bierstand. Vielleicht fehlte auch der Beistand von oben, suchte man doch Sikoras Ehrentrikot vergeblich an der Hallendecke. So waren wieder die Gäste tonangebend und verzeichneten ein Chancen-Plus, doch Dresden hat ja eine neue Paradereihe und die besorgte fast schon mit Ansage das 1:0. Da hatte wohl jemand das Gartentor offen gelassen. Das Tor aber brachte keine Sicherheit und so glich Riessersee durch Fixpunkt Richard Müller aus.

Im Mittelabschnitt gab es dann wieder wildes Hockey. Hin und Her oder doch anders herum, auf jeden Fall sehr offen und unstrukturiert. Die vielen Fehlpässe taten ihr übriges. Garmisch hatte das Stewart/Popiesch-Lieblingswort inne, doch als erst Eisenhut den Monsterblocker auspackte, dann Schiemenz auf die Knie ging, Magic Mike bediente und der den Puck satt in die Maschen glemserte, war der Moment-um und Dresden überraschend wieder vorn.

Im Schlussdrittel war es dann ein absolutes Kampfspiel. Dresden verteidigte mit Mann und Maus. Entscheidend, dass man eine doppelte Unterzahl unter dem Einsatz aller Kräfte unbeschadet überstehen konnte. Ein Sinnbild für den Geist in diesem Team, welches zwar noch nach der Form sucht, aber als Einheit die Gegner niederringt.

Fazit: Wichtiger Heimsieg! Ein Dreier pro Wochenende ist ein guter Anfang. Die 2. Reihe sticht weiter heraus, aber die anderen ziehen langsam nach. Unterzahlspiel löwenstark, Eisenhut mit dem Eisenhut ebenfalls, oder wie er sagen würde: "ist eben mein Job". Die Fehlpass-und Puckverlustquote muss runtergehen, dann wird es auch auswärts was mit Siegen. Zuhause ungeschlagen, 6 Zähler auf dem Konto, nur noch 5 hinter Ost-Thüringen. Crimme zittert schon...

P.S.: Wenn ein Team mit vielleicht 120 Leuten in der Kurve den Sieg feiert, fragt man sich schon, wohin die Leute so schnell verschwinden. Das Team zeigt auf jeden Fall mehr Zusammenhalt als die Eislöwen-Familie. Schade.

Keine Kommentare: