Freitag, 29. September 2017

Was für ein Tag!

Das hatte fast NHL-Niveau...

Also wir meinen jetzt nicht das Spiel, die Zuschauerzahl oder irgendetwas, was mit diesem Spiel zu tun hatte, aber das Wetter war wirklich auf NHL-Niveau.

Den Rest kann man sich nicht einmal mit einem 5-Liter-Eimer Jägermeister schönsaufen. So gesehen hatte der Merchandiser/Caterer mit dem Literbier aber ein gutes Gespür für die Situation.

Hatte mal abgesehen von Eisenhut irgendwer Normalform? Ääähm Nö!

Dabei sah man im ersten Drittel bei 5 gegen 5 klare Vorteile bei Dresden, aber man hatte keine Lust, checkte lieber völlig intelligenzbefreit Gegner in die Bande, wie Siddall. Die daraus resultierende doppelte Überzahl nutzte Heilbronn clever zum 0:1. Danach folgte ein trostloses Gestocher mit Fehlern en masse. 

Dennoch führten die Eislöwen im Schlussdrittel, doch statt ihrerseits eine doppelte Überzahl zum 4:2 zu nutzen und den Deckel draufzumachen, kam die freundliche Einladung an Heilbronn, das Punktekonto zu verdoppeln, was in der Overtime dann auch gelang. Glückwunsch, verdient. Wer uns heute nicht geschlagen hätte, wäre aber auch dämlich gewesen.

Fazit: Das Niveau des Gegners annehmen können wir. Wir haben es wohl erfunden. Total unnötig, wenn man gesehen hat, was mit Vollspeed möglich gewesen wäre. Träge, lahm, uninspiriert und eine Fehlerquote wie ein 3-jähriger in der praktischen Führerscheinprüfung. Das war ein Totalausfall und vor allem die Importspieler machen den Unterschied, nur nicht im positiven Sinne. Alderson und Maylan bestimmen das Heilbronner Spiel. Bei uns? Wehende Strohballen. Es war das mit Abstand schlechteste Eishockeyspiel der Eislöwen in den letzten 5 Jahren. Das sollte man schnellstmöglich abhaken und Sonntag in Bad Tölz tunlichst dieses Wochenende vor einen Totalschaden bewahren. 

Gute Nacht.

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