Donnerstag, 19. Oktober 2017

Anty Lisy - Za Drezno!

Die Sendung mit der Laus: Das war polnisch...

Ja es geht mal wieder ostwärts. Derby in Whitewhat? Na dort hinter dem Lausitzer Seenland, wo Alpinaweiß aus der Wasserleitung kommt und die Anti-Dresdner wohnen. Der Fuchs-Kompensator ist frisch geölt, der DeLorean in blau und weiß herausgeputzt, alles ist bereit für den Großeinkauf im Netto-Europalager Ost. Auf dem Einkaufszettel steht: Sprachführer deutsch/polnisch, ups, da hat sich ein Fehler eingeschlichen, denn im Gegensatz zur Anti-Drezno-Elite wissen wir, dass man Anti im polnischen mit "Y" schreibt. Abgehakt. Was steht noch drauf? Ach ja, drei Punkte, ein Derbysieg, keine (M)acht für Feo und seine Boiarchen, ganz viel von "zu viel Bösem", gern das Vorratspack. Dazu Lauch-Friebeln, frisch aus dem Radio versteht sich, 85 Kilogramm vom Bär(en), zwei Schweden-Happen, einmal falscher Schmidt mit Banden-Mari(us)nade, einen Elefanten für die Mücke, für den Adam eine Eva als Ablenkung (ach haben wir ja schon, wir preussischen Schlingel), einen Bagger für den Bodo und dann kann man ja auch so noch ein bissl Stöber(n).

Der letzte Einkauf liegt nun bereits 20 Monate und 27 Tage zurück, als sich damals Grafenthin, Rupprich und Garten im stets rappelvollen Shopping-Paradies in einen Kaufrausch spielten und die Lausitzer rundschau-ten. Zeit wirds also, nach den Derby-Steer-nen zu greifen und die Atmosphäre samt Punkten ordentlich zu ab-sorb-ieren. Da Berlin ja ganz viele Fölis abgezogen hat und wir im Sinne der Chancengleichheit stets den Fairplay-Gedanken wahren, verzichten wir übrigens aus freien Stücken auf den Einsatz von Stammspielern wie Macholda, Hanusch und Siddall. Diese Größe ist königlich dreckshauptstädtisch und unübertroffen, aber wir erwarten keinen Dank dafür ("da Warttig wahrscheinlich in zehn Jahren noch", um mal willkürlich eine unserer gebietsbeherrschenden Eis-Möwen zu zitieren). Dafür habt ihr mehr Kohle als wir, aber dank hoher Ticketpreise schaffen wir auch da den Ausgleich, ach was sag ich, die Führung.

Auf ins Feinstaubviertel, Drittel für Drittel und auf halber Strecke niemals kehrtmachend, mit Vollgas oder gern auch Erdgas zum Sachsen-Dreier! "Franz" gute Idee, oder? Sicherheitshalber haben wir uns auch noch den Gemeindeschlüssel zum Sieg besorgt: 14 6 26 600. Sollte es dennoch nicht klappen, lasst euch einfach wecken und ihr werdet erkennen, dass es nur ein böser Traum war. Wir besuchen einfach unsere "besten Freunde" und machen Nägele mit Köppele, gelle?!

Der Zentralrat der Eisenhut-Träger hat einstimmig festgelegt: Sieg oder, Neiße, Elbe! Also pack ma's!

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