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Sonntag, 8. Oktober 2017

Der Sahnpark-Fluch hält an...

Eislöwen verlieren unglücklich im Topspiel!

Die Eislöwen brauchten fünf Minuten, um den Respekt vor der Kulisse abzulegen, doch just als man begann, das Heft des Handelns in die Hand zu nehmen, kassierte man das Break zum 1:0. Fortan diktierte man aber zusehends das Geschehen und zeigte eine Topleistung im Spitzenspiel der DEL2. Anders als in der jüngsten Vergangenheit baute man keinen unterlegenen Gegner auf, sondern traf auf einen echten Gegner auf Augenhöhe und zeigte ein starkes Auswärtsspiel.

Im Mitteldrittel verlor man allerdings etwas an Struktur und gab den Gastgebern mehr Spielanteile, die man sich im Schlussabschnitt jedoch couragiert zurückeroberte und das Spiel verdient drehen konnte.

Die Schlussphase hatte es dann in sich. Ein klarer Check gegen das Knie von Siddall blieb gänzlich ungeahndet, während Davidek kurz vor Schluss in einem klassischen Laufduell wegen eines nicht erkennbaren Haltens zurückgepfiffen wurde und Crimmitschau so in Überzahl kam, die die Eispiraten in der letzten regulären Minute dann auch zum glücklichen Ausgleich nutzten, als dem ansonsten starken Eisenhut der satte Schuss über die Fanghand rutschte.

In der Overtime kam es dann leider wie so oft in Westsachsen. Der Gastgeber sicherte sich den Zusatzpunkt.

Fazit: Der Fluch hält an. Fünfte Niederlage in Crimmitschau in Folge. Aber es war die mit Abstand beste Leistung seit über 2 Jahren im Sahnpark und anders als zuletzt ein hochwertiges Derby. Dennoch hat man letztlich mindestens einen Punkt unglücklich hergegeben. Auffällig das Fehlen von gleich zwei Bluelinern. Gerade im Powerplay machte sich der Ausfall von Hanusch und Macholda bemerkbar. Auch Rajala fehlte, obwohl er mitspielt und Höller erlebte zumindest am Bullypunkt einen schwarzen Tag. Insgesamt sieht man aber eine positive Entwicklung im Team und im Spiel. Da wächst etwas zusammen. Bleibt nur zu hoffen, dass Hanusch nicht auch monatelang ausfällt, sonst haben wir mit Blick auf den Markt ein riesiges Problem. Auch bei Siddall bleibt zu hoffen, dass sich das Knie nach dem Adrenalinabfall nicht massiv meldet. Hoffen wir das Beste. Gute Nacht.

P.S.: Danke an alle mitgereisten Fans (ca. 500) für einen guten Support. Der Sahnpark war nur nach den Toren in alter Form, ansonsten für das Potenzial der Halle einfach schwach.

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