Freitag, 13. Oktober 2017

Franz im Glück - Angebot des Tages: Ravens-Burger!

Eislöwen empfangen Towerstars zum Abendessen...

Ohne Macholda, ohne Hanusch und doch mutet die Eislöwen-Defensive im Vergleich zum Mitfavoriten auf den Titel aus Ravensburg wie eine 5-Sterne-Luxusausführung an. Die Oberschwaben sind schwach in die Saison gestartet, haben erst 2 Spiele gewinnen können und stellen derzeit eine der wackeligsten Abwehrformationen der gesamten Liga. Nur Bad Tölz kassierte mehr Gegentore. Das ganze defensive Problem wird in einer Statistik besonders deutlich, denn 3 der besten 6 Topscorer sind Verteidiger, deren Offensivpunkte aber durch die Plus/Minus-Bilanz getilgt werden. Dafür flutscht das Powerplay von Kruminsch und Co. schon sehr gut, wie allgemein logischerweise die Offensive keine Baustelle darstellt, was bei der Kaderzusammensetzung aber auch wenig verwundert.

Dresden sollte gewarnt sein, den angeschlagenen Gegner nicht zu unterschätzen. Es braucht eine 60-minütige Topleistung in allen Zonen, besonders aber in der eigenen. Zweikampfverhalten, Passgenauigkeit und Torhüterform werden über die 3 Punkte entscheiden und man darf ein schnelles Spiel auf gutem Niveau erwarten.

Für die Eislöwen ist wie immer wichtig, einfach und klar zu spielen, viele Scheiben aufs Tor zu bringen und so offensiven Druck zu erzeugen. Wann immer das gelang, hat man die Gegner beherrscht und den Rhythmus diktiert. Gerade Goalies wie Langmann oder Hertel, die noch kein Selbstvertrauen aufbauen konnten, gilt es in schwierige Situationen, bestenfalls zum Nachdenken zu bringen. Hertel hat in dieser Saison in 5 Einsätzen noch kein einziges Spiel gewonnen. Wir erwarten aber Langmann im Kasten, hätten jedoch nichts dagegen, wenn beide zum Einsatz kommen würden.

Beim Bullyspiel muss man heute sehr aufmerksam agieren, denn mit Kruminsch und Roloff hat der Gegner überdurchschnittliche "Face-Offeranten", was in der eigenen Zone schnell für Gefahr sorgen könnte. Wir sind das Team, welches ligaweit die meisten Schüsse (307) zulässt, aber auch die drittwenigsten Gegentore (21). Dieser Fakt stellt die bisherige Saisonleistung vom Spieler des Monats September noch einmal heraus. Eisenhut sorgt bislang dafür, dass nur jeder 16. Schuss des Gegners den Weg ins Tor findet. 286 abgewehrte Schüsse sind Liga-Bestwert und das darf auch gern so bleiben, wenngleich wir uns wünschen würden, dass die Defensive etwas weniger zulassen würde. Denn Eisenhut schießt keine Tore, zumindest noch nicht.

Konzentriert, schnell, stabil, robust, hart, agil und wir kommen ans Ziel. Heimsieg! Pack ma's...

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