Freitag, 20. Oktober 2017

Magerkost in Boxberg Ost...

Langsamer Walzer statt Disko-Fox!

Da fährt man gefühlt schon nach 14 Minuten mit angezogener Handbremse rückwärts auf 3 Rädern zum lockeren Derbysieg, vergisst aber dann nach der gefährlichsten Führung im Eishockey die Bremse zu lösen und lädt den Sparfuchs zum Punkten ein. Schneege-Stöber... Mücke-nplage...

Ein schreckliches Derby ohne Härte, ohne Tempo, ohne richtige Leidenschaft, auf und abseits des Eises. Als wäre das dann nicht schon Qual genug, tingelte das Duell mit dem Charme eines Oberliga-Pokalspieles um den unbedeutenden dritten Platz noch in die Overtime, wo man plötzlich Dusel hatte und mit viel Glück ins Shootout rutschte. Auch da sah schon alles nach einem erneuten Scheitern aus, wären da nicht noch Davidek und Eisenhut gewesen. Als wäre es nichts, netzte unsere Nummer 12 unter Druck des Treffen-müssens zwei so arrogant abgezockte Penaltys, dass der Abend doch noch ein wenig am Niveau schnupfte und unser "Fliegenfänger" erledigte den Rest, hielt den Zusatzpunkt fest und besorgte so den ersten Derbysieg der noch jungen Saison. 1 von 7?!

Fazit: Friebellissimo hört hart und nennt folgerichtig Huard Hard. Das war des Bösen zu viel. Irgendwie passte es aber perfekt zum Niveau des Spiels. Eine ausgeprägtes Festival der Unzulänglichkeiten, wo wir trotz zunehmend hoher Passivität gefährlicher waren, aber nie zielstrebig genug, Herrn Pelzig mal auf links zu drehen. Die Strafenstatistik spiegelte die Intensität gut wieder. Krieg? Eher Zuckerwatte und Lollis. Spiel schnell vergessen, aber Punkte mitnehmen. Derbysieg! Endlich mal wieder das Feinstaubviertel als Gewinner verlassen und in der Tabelle in der Spur geblieben. Davidek der Derby-Schreck machts möglich und arbeitet wohl mittlerweile an einer ligaweiten Kampagne.

Gute Nacht Derbysieger! Feiert ein wenig und kommt gesund heim.

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