Donnerstag, 26. Oktober 2017

Plus 3? Ohne 2? Oder die große Frage: Wer ist mit dabei?

Freiburg, eine Reise ins Ungewisse...

Morgen treffen die Eislöwen im Breisgau auf die Wölfe Freiburg. Klar ist, dass Steve Hanusch erfreulicherweise wieder fit ist und zum Kader gehören wird, aber ob Tim Miller (Nummer: #14) oder gar doch Harrison Reed (neue Nummer: #83) schon mitwirken können, wissen laut Steer nur die Bürokraten und wir wahrscheinlich frühestens morgen. Selbiges gilt auch für den neuen Freiburger Star und ehemaligen NHLer Mark Mancari, den die Südbadener heute als Neuzugang vermeldeten. Somit könnte die Reihenkonstellation auf beiden Seiten zusätzliche Spannung erzeugen. Klar ist aber, dass die Eislöwen besonders auf die Linsenmaier-Reihe der Wölfe aufpassen müssen, die für fast 50% der Tore verantwortlich ist. Freiburg hat sämtliche Saisonpunkte zuhause geholt und ist in der urigen und dunklen Eishalle stets ein schwer bespielbarer Gegner.

Die Disziplin könnte ein großer Schlüssel zum Erfolg sein, ist Freiburg doch nicht gerade zurückhaltend, was die Strafenbilanz betrifft. In eigener Überzahl sind sie aber selbst sehr gefährlich und daher auch für das mit Abstand beste Penalty-Killing der Liga eine ernstzunehmende Gefahr. Zudem gilt es im eigenen Powerplay clever zu agieren und die Blaue Linie zu sichern, gehört Freiburg doch zu den stärksten Formationen für Unterzahl-Breaks. Bereits 3 Shorthander gelangen, während bei den Eislöwen noch die Null thront. Bei den Bullys sollte Dresden mit den Spezialisten um Pielmeier und Huard Vorteile haben, zumal der stärkste Anspieler der Freiburger verletzt fehlt.

Wichtig wird in Freiburg wie immer sein, die einzigartige Atmosphäre gar nicht erst aufkommen zu lassen und mit kühlem Kopf zu agieren. Die Gastgeber hatten einen schwachen Saisonstart und sollten keinesfalls Aufbauhilfe Ost erhalten. Anders als zuletzt in Weißwasser sollte man sich daher nicht so sehr am Gegner orientieren, sondern das eigene Spiel wieder konsequenter und mit mehr Selbstvertrauen durchbringen. Freiburg ist schlagbar, nicht zuletzt da sie jüngst nur eines von 6 Spielen siegreich gestalten, allerdings dabei die starken Bad Nauheimer niederringen konnten. 4 der 7 Heimspiele gingen in die Overtime, was zeigt, dass sich dieses Team erst geschlagen gibt, wenn die Schlusssirene ertönt. Daher sollte die Marschroute wieder klar auf 60 Minuten Powerhockey ausgelegt sein. Spielt man im Kollektiv und ruft seine Leistung ab, besteht die große Chance, den aktuellen Siegeszug fortzusetzen, zumal die Defensive der Sulak-Cracks trotz überragenden Torhüters äußerst anfällig für Gegentore ist. Also pack mas.

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