Sonntag, 29. Oktober 2017

Sturmtief über Frankfurt...

Eislöwen entzaubern den Meister!

Ja... wir sind die Millers. Wir sind aber auch die Höllers, die Eisenhuts, die Schiemenz', die Huards, die Zauners, die Rajalas, die Pielmeiers, die Boutins, die Kramers, die Veiserts, die Schmidts, die Glemsers, die Rupprichs, die Walthers, die Hanuschs, die Davideks, die Grafenthins, die Gartens, die Stefaniszins, die Steers, die Mollings, die Macholdas, die Siddalls und die Reeds, wir sind ein Team, wir sind die Eislöwen. Ihr seid vielleicht Meister, aber mitunter nur ein trostloser Haufen disziplinloser Egoshooter.

Allen voran Mister "Stretch me if you can". Da ist einem wohl der Yves-Rocher-Helm aufgrund der aufgeheizten Birne ordentlich in die Synapsen getropft. Statt nach einem Rückstand Klasse zu zeigen, präsentiert man nur die berüchtigte Härte und beweist kaum meisterliches Können.

Unsere Eislöwen boten dagegen nach dem frühen Rückstand ein Spiel, irgendwie ganz passend zum Wetter. Stürmisch, euphorisch, willensstark, robust und vor allem defensiv aufmerksam. Die hochgelobte Offensive der Strafbankfurter war überwiegend abgemeldet und dann haben wir ja noch Herrn Eisenhut, der seine Körperteile zuweilen wie Inspector Gadget ums Tor fliegen lässt.

Doch trotz des überzeugenden Sieges gegen den Meister vor ebenfalls guter Kulisse, können wir uns nicht so sehr freuen, wie erhofft. Grund: Der bittere Ausfall von Harrison Reed. Der Rückkehrer bot ein tolles Comeback bei den Eislöwen, schoss in beiden Spielen wichtige Tore und scheidet dann nach einem unglücklichen Crash in die Bande und nur 5 Dritteln in Blau und weiß mit einer befürchteten Knöchelfraktur für Wochen oder gar Monate aus. Gute Besserung und schnellstmögliche Genesung. Kein Name wurde in der Halle lauter skandiert. Zu recht.

Umso wichtiger, dass auch Neuzugang Nummer 2, Tim Miller, ein gutes Debüt hinlegte und seine Qualitäten nach müdem Start mehr als nur andeuten konnte.

Fazit: Erneut eine starke Teamleistung. Dieses Kollektiv ist ein echtes Faustpfand. Steer hat bislang einen richtig starken Job gemacht und ein homogenes Gebilde geformt, welches konstant abliefert. Einer für alle und alle für einen. Keine Floskel, sondern eine Tatsache. Nach dem Tabellenführer, ist auch der Meister in Elbflorenz letztlich chancenlos. Dresden klettert dank des ersten 6-Punkte-Wochenendes auf Platz 3 und hängt der Elite penetrant im Nacken.

Sinnbildlich möchten wir Gustav Veisert herausheben, der heute sehr viele wichtige Zweikämpfe bestritt und gewann, viel Power und Härte einbrachte, Frankfurts Stürmer frustrierte und dabei stets cool blieb.

Wir sind begeistert und jetzt schon heiß auf das Duell mit den Huskies. Gute Nacht ihr Meister-Wegklatscher!

P.S.: Der Sonderzug wird wohl rollen, auch wenn weitere Anmeldungen nicht schaden würden.

P.P.S.: Breitkreuz war heute der klare Gewinner des Tussi-Awards, als er sich als Fightwinner feierte, weil er Boutin mehrfach an den Haaren zog. No-Go!

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