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Samstag, 7. Oktober 2017

The Bick Bang Theory...

Eislöwen lassen es gegen Sylvester und Co. ordentlich krachen!

Not a "Bick-Game" für Bad Nauheim, denn das Torhüter-Duell ging letztlich klar an Eisenhut. Doch an Bick lag es gar nicht, dass die Gäste keinen Stich sahen. Den Unterschied machten Bereitschaft, Willen, Special-Teams und Importspieler. Nach dem Sturmtief "Xavier" folgte das Sturmhoch "Eislöwen". Man könnte passend zum Pneuhage-Gameday sprichwörtlich von einem "Reifen-Spiel" der Eislöwen sprechen. Warum man heute das Fanspielertrikot aufgrund eines Spieltagsponsors wegrationalisieren musste, müssen wir aber dennoch nicht verstehen. 

Herausragend bei der geschlossen starken Teamleistung in der Reife(n)-Prüfung über 60 Minuten war das Duo Huard/Schiemenz. Huard hat den Quirl, Schiemenz die Zauberhände und Siddall ermöglicht die Räume für den Offensivwirbel der beiden. Da scheint einer auf den Goldhelm abzufahren und Steer eine gute Kombination gefunden zu haben. Aber auch die anderen Reihen wussten zu überzeugen. Auffällig: Die verschwindend geringe Fehlpassquote und die Zweikampfstärke, die Bad Nauheim schlussendlich demoralisierte. Man gab richtig Gummi, drückte auf die Tube, nutzte die vielen (Münchner) Freiheit(en), die Bad Nauheim eröffnete, konsequent und ohne nachzulassen. 

Bitter, dass sich die Enttäuschung der Gäste dann auch teilweise in Frustfouls entlud, die möglicherweise für Dresden ernste Folgen haben könnte. Cody Sylvesters Bandencheck gegen Steve Hanusch ließ den Verteidiger 7 Minuten vor Schluss das Eis verlassen und auch nicht mehr zurückkehren. Schulter oder Ellbogen? Wir hoffen auf eine Anti-Macholda-Meldung.

Fazit: Der Knoten ist geplatzt. Endlich sieht man auch zuhause Hockey, welches die Fans packt, emotional mitnimmt und begeistert. Klasse. Pünktlich zum ersten Sachsenderby gibt es für Team und Fans den erhofften Aha-Effekt. Über Eisenhut muss man nichts mehr sagen, der Kerl liefert verlässlicher als jeder Lieferdienst und entnervt beständig die gegnerischen Stürmer. Das Unterzahlspiel ist auf Topniveau, das Powerplay endlich auch druckvoll und produktiv. Aber auch ein 6:1 bringt nur 3 Punkte und erst mit einem Sieg am "Sahntag" wird aus der schönen "Eintagsfliege" ein echter Trend.

P.S.: Aufklärung zum aberkannten 7:1. Leider war der Schiedsrichter etwas vorschnell, wähnte den Puck schon während des Trudelns auf der Torlinie im Tor und pfiff. Doch die Scheibe wurde erst danach über die Linie geschoben und somit sorgte der Übereifer an der Pfeife für die Aberkennung, die dann leider regeltechnisch auch korrekt war. Glücklicherweise stand es zu diesem Zeitpunkt nicht 1:1, sondern 6:1, andernfalls hätten wir nun möglicherweise ein diskussionsreiches Wochenende. 

P.P.S.: Stimmung war heute auch passabel. Sonntag geht aber mehr und der Gästeblock darf dabei gern eng und kuschelig werden.

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