Dienstag, 28. November 2017

Auf der Strafbank gewinnt man doch Spiele!

Eislöwen liefern starke Abwehrschlacht im Allgäu...

Was für ein Abschluss des einstigen Angstmonats?! Mit 3 Niederlagen gestartet und dann fünf Siege in Serie folgen lassen. Das kann man mal so machen.

Heute gab es das schwere Auswärtsspiel in Kaufbeuren, doch schwer machte man es sich fast ausschließlich selbst. Bei 5 gegen 5 zeigte man das deutlich strukturiertere Spiel, ließ sich aber nach der Führung zu einigen unnötigen Fouls hinreißen und sah sich insgesamt fast ein Drittel des Spieles in Unterzahl agieren. Dank des starken Penalty-Killings und der endlich einmal effektiven Offensive konnte man sich gegen einfallslose Allgäuer dennoch eine solide 1:3 Führung erarbeiten und aufgrund der defensiven Glanzleistung auch ins Ziel retten, wenngleich die Hausherren noch verkürzen konnten.

Fazit: Starkes Auswärtsspiel. Die Defensive herausragend, Blocks, Scheibengewinne und hartnäckig geführte Zweikämpfe von der ersten bis zur letzten Minute. Anders als zuletzt war man leider sehr disziplinlos, auch wenn die Refs es mitunter zu kleinlich pfiffen. Zum Glück war man anders als zuletzt auch effizient in der Chancenverwertung und zeigte Kaufbeuren, wie es geht. Am Ende steht ein knapper Auswärtssieg, der jedoch absolut in Ordnung geht. Herausheben wollen wir neben Pielmeier und Höller vor allem Timo Walther, der in seinem letzten Spiel vor der U20-WM ein weiteres Mal zeigte, weshalb er vom DEB nominiert wurde. Eisenglück und Eisenhut taten ein übriges und so begrüßen die Eislöwen den Dezember am Freitag als Seriensieger, Tabellendritter und Team der letzten 10 Tage. Am 21. Spieltag nur 5 Zähler hinter dem Tabellenführer? Nu, isso!

P.S.: Kumeliauskas zeigte erneut ein gutes Spiel nach 18 Monaten ohne richtige Spielpraxis. Highlight in diesem Spiel sicherlich sein Traumpass auf Pielmeier zum spielentscheidenden dritten Treffer im Powerplay. Alles andere als ein Verbleib in Dresden würde uns wundern.

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