Freitag, 3. November 2017

Deutlich stärker als Brasilien...

Wir haben heute ein Spiel verloren, aber so viel mehr gewonnen!

Vielleicht sind wir schuld. Auf unserem Filmplakat waren schließlich 7 Huskies und nur ein Eislöwe und ein schwarzweißer Blindenhund zu sehen. Beinah diabolisch.

Aber wenn man es ganz nüchtern betrachtet, war es ein großer Kampf des Teams gegen besondere Mächte. Das oft zitierte Scheibenglück hing heute komplett im Hundefell und ließ sich auch nicht abschütteln. Dazu kam, dass man die Tore der Gäste selbst vorbereitete und Kassel durch teils billige und teils unverständliche Strafen die Einladung ausstellte, ihre größte Waffe auszuspielen. Das Powerplay. Trotz allem hatte man auch im Schlussdrittel noch das Gefühl, das etwas geht. Das 1:4 nach einer weiteren unnötigen Unterzahl war dann aber der Genickbruch für die Moral. Danach waren erstmals die Köpfe unten. Die letzten 5 Minuten waren dann sportlich irrelevant, für die Gemeinschaft aber außergewöhnlich wichtig. Der Schulterschluss zwischen Fans und Team konnte nicht klarer zum Ausdruck gebracht werden. Was es unter Stewart 16 Monate nie gab, hat Steer in 3 Monaten gepflanzt.

Es wird oft und dabei vielleicht oft auch gerechtfertigt über die Stimmung gejammert, aber insbesondere das letzte Drittel war heute einfach erstklassig und auch typisch Dresden. Dresden ist manchmal eben auch angenehm anders. Es würde uns nicht wundern, wenn die Mannschaft uns das irgendwann zurückgibt, vielleicht ja schon am Sonntag.

Fazit: Ein 1:2 hätte das Spiel auch durchaus fair umschrieben, aber es gibt so Tage, da läuft alles gegen dich. Wir haben Kassel heute sehr weh getan, an wirklich allen Körperteilen getroffen, außer am Herzen. Die Blockleistung der Huskies war unfassbar effektiv, das Powerplay erwartet produktiv und so hat man heute eben verdient 3 Zähler verloren. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Abhaken. Weiter gehts. Kein November-Blues!

Keine Kommentare: