Sonntag, 26. November 2017

Hey yah Hey yah ETCetera pp...

Oh, da hatte wohl jemand einen Texthänger!

Nach so einem hochklassigen Sachsenderby kann man schon mal sprachlos sein. Unsere Jungs starteten vor über 4.000 Fans blitzartig und führten früh mit 1:0, doch nachdem Höller das 2:0 verpasste, traf Crimmitschau zweimal, nutzte die plötzliche Passivität der Eislöwen und zeigte die gefürchtete Effizienz.

Ab dem zweiten Drittel spielte vermehrt Dresden, während die Piraterie auf dem Oberdeck lungerte und sich ausschließlich auf Einzelaktionen der Pohlkappe und des Goldhelmes verließ. Lange sogar mit Erfolg. Doch im Schlussdrittel packte Dresden noch eine Schippe drauf, berannte unermüdlich das Tor des starken Gästegoalies Roy, steckte nie auf, verlor nie den Glauben und belohnte sich spät, aber eben nicht zu spät.

Ausgerechnet Neuzugang Tadas Kumeliauskas schloss eine starke Kombination mit dem herausragenden Höller bockstark ab, als er trotz Tanzverbot am Totensonntag den Crimme-Tormann regelrecht austanzte und zum viel umjubelten 3:3 einnetzte. Wenig später hatte Tadas sogar das 4:3 auf dem Schläger, scheiterte aber und so brauchte es die Overtime und den Höllerboy, um das Derby standesgemäß zu beenden und die Halle endgültig ESCalieren zu lassen.

Fazit: Das Spiel war Eishockeywerbung pur. Hochklassig, temporeich und spannend. Dresden diktierte mit zunehmender Spielzeit immer deutlicher das Geschehen, scheiterte aber fast an der eigenen Chancenverwertung. Das Ende war dann aber wie gemalt und hochverdient. Diese Mannschaft macht richtig Spaß und bleibt im vierten Spiel in Serie ungeschlagen. Novembertief? Was war das gleich? Zuhause das 2. Big Game hintereinander gedreht und den Moralboost mal ordentlich nach oben gedrückt. Steerk!

Derbysieger!!! Feiern. Gute Nacht. Bereits am Dienstag geht es dann in Kaufbeuren mit dem nächsten Topspiel weiter.

Keine Kommentare: