Montag, 25. Dezember 2017

Bad Santa

Der 2. Weihnachtsfeiertag oder Knecht, Ruppr und ich...

Jahr für Jahr arbeitet Willie T. Steven(s) als DEL2-Weihnachtsmann und ist zuweilen sehr erfolgreich. So hat er mit seinem Santa-Team auch in diesem Jahr wieder vielen Gegnern Punkte geschenkt und die Konkurrenz glücklich gemacht. Doch nun reicht es Steven(s) und er fasst einen fiesen wie genialen Plan. Als Knecht Rupprich will er mit seinem kleinwüchsigen Kumpel Marius und der blau-weißen Santa-Gang auf Beutezug gehen, sich sämtliche Geschenke zurückholen und damit auch die Rivalen für die große Nehmerlaune bestrafen.

So kleidet er sich also in seinen blauen Knecht-Mantel und zieht am 2. Weihnachtsfeiertag los in die Dresdner Eiswelt, in welche er die große Konkurrenz vom Südpol, jenseits des Weißwurst-Äquators unter dem Vorwand weiterer zu erwartender Geschenke hinlockt. Die Spitzbuben steigen darauf ein, ergreifen den letzten Söderholm und glauben an drei weitere festliche Punkte im Sack. Doch nicht mit Knecht Rupprich. Er kredenzt den Gästen am festlich ge-davidekten Tisch einen richtig zähen Weihnachts-Franz mit Boutin-Knödeln und fettiger Soße. Dazu reicht er einen frischen Garten-Salat mit geschrotheten Pfefferkörnern und als Alternative einen Matt-Eisigel mit Zühlings-Friebeln. Zum Nachtisch (De-vei-sert) wird dann noch eine mächtige, mit Hanüssen gefüllte Glemsertor(t)e rausgekramert, die vor Sahnetoren nur so trieft.

Das ist dann selbst den gierigen Gipfelstürmern aus Riessersee zu viel und so stellen sich bei den Festtagsgästen shawn kurz nach dem Verzehr garmischte Gefühle in der Bauchregion ein. Dies machen sich die Bad Santas schließlich zu Nutze, um einen durchbrechenden Erfolg zu erzielen und den von Kevin allein zuhause und reich gedeckten Gabentisch komplett zu plündern. Nach einem finalen Nicken vom Weihnachts-MeiSteer schnappt sich Knecht Rupprich seine vom Rutenplaner ausgeworfene Sieges-Rute und macht den Zugspitzlern mit einigen verfrühten Playoff-Monsterhits den Gar(misch) derart aus, dass sich förmlich Dibelka biegen. Eine schöne Bescherung für die Partykirchener, deren Feierlaune plötzlich weihnachts-gänslich wie sie selbst zurück in den Süden verfliegt, während Knecht Rupprich und seine Bad Santas driendl und draussen mit den Dresdner Eisweltbewohnern den Er-Volker ausgelassen feiern. Not bad, not bad...

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