Freitag, 1. Dezember 2017

Ein Spiel mit vielen "U"s!

Siegesserie reißt in Oberschwaben...

Unnötig, unglücklich, undiszipliniert, unparteiisch, ups, das gehört da nicht rein. Unterzahl, Ulpi, unkonzentriert, unteres Niveau, unproduktiv und am Ende doch nur ein verlorenes Spiel.

Bei 5 gegen 5 waren unsere Eislöwen wie so oft das bessere Team, doch spielte man zu wenig mit 5 Mann. Gerade wenn man nur mit 3 Blöcken agieren kann, ist das für die Energie und den Spielfluss nicht hilfreich. Nach zwanzig Minuten war noch alles im Rahmen, doch dann begann die Ulpi-Show. Auf beiden Seiten ging die Luft recht kleinlich durch die Pfeife und bei vielen Strafen wurde vorher gewürfelt. Letztlich kann man sagen, dass Ravensburg dann einfach cleverer war und das Spiel im Powerplay entschieden hat, auch wenn DD durch Kumeliauskas und Huard jeweils verkürzen konnte. Mit dem 5:2 war das Ding dann durch, zumal man einfach spürte, dass wenig für uns lief. Der Aha-Effekt hing irgendwo im Nirgendwo fest.

Das dann auch noch ein zum Teil relativ niveauarmes Publikum unnötige Emotionen reinbrachte, passte irgendwie zur Partie. Der unterzuckerte David ist aber schon selber schuld, wenn er nach einem fairen Check gegen sich unglücklich stolpert und sich dabei wehtut. Sei es drum. Spiel 2 wird dort gewonnen. Am besten nach 3:0 Rückstand. Gelle?!

Fazit: Unnötige Niederlage, die einzig und allein aus dem zweiten Chaosdrittel resultiert. Kaufbeuren funktioniert halt nicht zweimal. Nun gilt es wieder cleverer zu sein, weniger Strafen zu nehmen und die Gegentorquote runterzuschrauben, die bereits im November eine steigende Tendenz aufwies. Man hat das Fehlen von Schiemenz und Walther gemerkt, jedoch war dies nicht der Grund für den Nuller. Am Ende hatte Ravensburg auch aufgrund ihrer 4 Reihen etwas mehr Tempo auf dem Eis und ließ dadurch kein echtes Comeback mehr zu. Niederlage akzeptieren, Spiel abhaken, Mund abwischen und Sonntag alles für 3 Punkte investieren. Gute Nacht.

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