Sonntag, 10. Dezember 2017

Fehler in der Matrix...

Da fehlte mindestens ein T(or) im System!

Da liefert das Team nach Schneechaos und Scheibenbruch ein hellwaches Spiel ab und dominiert den Tabellenführer in dessen Bude, doch am Ende ist es wie immer, die rostigen Maschinen jubeln und herrschen weiter, obwohl sie selbst nicht wissen warum. 

Ja, heute sitzt der Stachel doch tief. Es war wenig Stahl im Spiel, aber dennoch viel Metall. Die Eislöwen scheiterten heute gleich fünfmal am Eisen und dann noch an "Maschinovic". 

Drittel 1: Dresden startet wie ein Heimteam, rennt an, trifft nicht. Ist sogar in einer zweiminütigen doppelten Unterzahl näher am Torerfolg als der Gegner, wird dann aber einmal im Powerplay ausgespielt. Da war sie wieder, diese zuweilen fast ekelhaft anmutende Effizienz der ansonsten biederen Bietigheimer. 

Drittel 2: Dresden ist erneut tonangebend, dann eine Einzelaktion, die Scheibe springt unglücklich am Torraum durch den Verteidiger zum grünen Mann und wieder klingelt es. Dresden antwortet dieses Mal allerdings postwendend und stellt den Anschluss her. Mehr gelingt leider nicht. 

Drittel 3: Ihr ahnt es, Dresden diktiert, spielt gefühlt das halbe Drittel in der Angriffszone, doch scheitert an den bekannten Hindernissen und muss dann noch das letztlich völlig unerhebliche Empty Net Goal hinnehmen. 

Fazit: Ein Punkt wäre verdient gewesen, ein Sieg noch viel mehr. Doch Dresden scheitert an Pfosten, Latte, Martinovic und sich selbst. Ein Duselsieg für Bietigheim, den man aber dennoch akzeptieren muss. Es gibt zwei weitere Chancen, zu antworten und man hat trotz Niederlage bewiesen, dass man in die Top 4 gehört und dabei jammert keiner über den Ausfall von derzeit 5 Spielern. Hut ab vor dieser Einheit, die sich da für uns und sich selbst den A aufreißt. 

Kommt gesund heim. Wir sind stolz auf euch! 

P.S.: Hanuschs Treffer zum 2:1 war übrigens der eintausendsiebenhundertundfünfzigste (1.750) Eislöwentreffer der Zweitligageschichte. Auch wenn wir uns dafür nichts kaufen können. 

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