Donnerstag, 28. Dezember 2017

Im halben Dutzend billiger!

Wer hat das Team ausgetauscht?

Vor drei Wochen feierten wir den Derbysieg gegen Weißwasser, doch seither gelang nur noch ein Punktgewinn in 6 Spielen. In der spielintensivsten Phase stehen die Eislöwen vor allem zuhause total neben sich. 

Jetzt ist guter Rat teuer und der Trainer mehr gefragt denn je. Irgendetwas stimmt nicht, wenn ein Team plötzlich alles vermissen lässt, was es stark gemacht hat.

Wenn das heute die Reaktion der Mannschaft auf das Riessersee-Spiel gewesen sein soll, dann fällt das Urteil nicht gut aus. Wir sind ziemlich versetzungsgefährdet.

Das erste Drittel war gut, doch danach lässt man sich wieder auf dieses zerstörerische Nervenspiel der größten Jammerlappen der Liga ein. Heulbronn nutzt das dann clever und bekommt auch noch Unterstützung der Refs, was aber letztlich nicht als Entschuldigung herhalten darf. Wieder bereitet man die Tore des Gegners selbst vor und glänzt dabei mit einfachsten Fehlern. Über 3.800 Fragezeichen-Gesichter in der Halle sprechen Bände. Die Überzahl ist so "on Air" wie ein Radio bei Stromausfall. Die offensive Effizienz ähnelt der Suche nach der Nadel im Heuhaufen und man spielt überhaupt nicht mehr sein eigenes Spiel. 

6 Niederlagen in Reihe können passieren, aber drei derart schwache Heimauftritte in Serie sind schon ein Schlag ins Gesicht der Fans, die dadurch sicher auch nicht lauter und frenetischer werden. 

Wo liegen die Ursachen? Wir wissen es nicht. Bosz-Syndrom? Doch ein Einstellungsproblem bei einzelnen Spielern? Müde? 25 Spiele über dem Limit gespielt? Egal, was das Problem ist, es gehört zeitnah abgestellt. Andernfalls steht uns allen eine harte Restsaison bevor.

P.S.: Die Schiedsrichterleistung war auch heute ungeachtet des Ergebnisses wieder eine Frechheit. Wozu 4 Mann bezahlen, wenn sie so viel sehen wie null und das Spiel nicht leiten, sondern in eine bestimmte Richtung lenken? Egal ob bewusst oder unbewusst. Der Gipfel war der nicht geahndete, aber glasklare Crosscheck gegen einen Dresdner Stürmer beim Stande von 2:2 kurz vor Schluss. Statt eines Powerplays für Dresden, folgt dann der Siegtreffer der Gäste,den wir aber letztlich selbst verschulden. Erkenntnis: Die DEL2 hat nicht genug gute Kräfte, um ein sinnvolles 4-Mann-System zu gewährleisten. Also spart das Geld oder setzt es für die Ausbildung ein.

P.P.S.: Ein Königreich für einen Sonderzug-Sieg...

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