Sonntag, 17. Dezember 2017

Oh Tannenbaum, die Adventszeit wird zum Albtraum...

harmlose Offensive kostet wichtige Punkte!

Binnen einer Woche haben die Eislöwen mehr Geschenke verteilt, als der Weihnachtsmann. Grund allen Übels ist vor allem die mangelnde Chancenverwertung. Man dominiert in Bietigheim, ein Tor = null Punkte. Man überzeugt in Kassel, zwei Tore = null Punkte und man spielt zwei Drittel in der Angriffszone gegen Kaufbeuren, null Tore = null Punkte. Es grincht bei den Eislöwen und der Ton wird erstmals rauer. Das dürften keine besinnlichen Tage in der Woche vor Heiligabend werden.

Heute war es ein erstes Drittel voller Geschenke. Binnen 13 Sekunden legte man den Gästen 2 Tore auf, trifft selber zweimal nur das Metall. Danach dominierte man zwei Drittel das Spiel, ließ aber die gewisse Torgeilheit vermissen und profitierte auch nicht vom Schirigespann, welches sowas von linienlos agierte, dass es zuweilen dreckig wurde und leider auch nicht beide Teams gleichermaßen benachteiligte. Das Kaufbeuren in Form eines gewissen Individuums dann noch zusätzlich Öl ins Feuer gießen musste, spricht nicht gerade für den Charakter der Gäste. Es gab schon bessere Gewinner als Schmidle und Co. aber was solls. Karma wird es richten.

Fazit: Kein Powerplay, keine Effizienz im Abschluss, viele individuelle Fehler, die zu Gegentoren führen. Wir sind ein bissl zurück in der Vorbereitungsform. Tritt das Team zudem nicht als geschlossene Einheit auf, beraubt es sich seiner größten Stärke. Der Trend zeigt nach unten, die Top 6 wackelt, aber mit einer Überraschung in Frankfurt könnte man trotzdem für ein schönes Weihnachtsfest sorgen. Es gibt außerdem nicht viele Teams, die sich erst Mitte Dezember über das erste Null-Punkte-Wochenende ärgern müssen. In diesem Sinne sollte der Blick nach vorn gerichtet werden. Im November folgten auf drei Niederlagen fünf Siege und nun bietet sich die Chance, binnen 9 Tagen das Jahr perfekt enden zu lassen. Pack mas.

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