Sonntag, 7. Januar 2018

Fack ju Krimhä

Gegen die Erfinder (Nachmacher) des Becherwerfens

Vor 27 Monaten hat der ehemalige Mandant von Strafverteidiger und Lehrer Tomas Schmidt seine geraubte Derbybeute auf einer Baustelle eines westsächsischen Dorfes vergraben.

Nun möchte sich Schmidt, der mittlerweile ein in der Provinz beinah derbyerfolgloser Hockeylehrer ist, die unberührte Beute sichern und damit sein Kollegium der Elbflorentinischen Schule für Champions, kurz ESC, unterstützen.

So bewirbt er sich auf den Posten des DEL2-Sachsen-Hausmeisters in der Sahnpark-Sonderschule für Eisprimaten, wo die Baustelle nun allerdings einer neuen eisigen Turnhalle gewichen ist. Aufgrund eines Wechselfehlers wird er zum Vertretungslehrer ernannt und muss sich während des schweren Unterfangens, die Derbybeute auszugraben, auch noch als MattemaNick-Lehrer mit der Klasse von Frau Collins rumschlagen.

Diese besteht überwiegend aus vorlauten und offensiven Alpha-Kevins mit Segelohren, die ihren Segelschein auf der Kilar Woche gewonnen haben. Also holt sich Schmidt mit Professor Steer Unterstützung und gibt den Primaten eine echte Lehrstunde. Der kleine Jordan wird zum Anzeigetafeldienst verdonnert, der Ossi macht natürlich den Müll, André wird zum Zweitklassensprecher gewählt und Brett muss den Schwamm halten, während Robby und Ivan für exzessives Kippeln eine Fernsehschrankstrafe erhalten, die nach der Matheolympiade mit einer fehlerhaften Berechnung der Sinus-Heinekurve in einem Schulverweis gipfelt.

Am Ende der Stunde wischt Schmidt den mit einem Blueliner an die Tafel geschriebenen Sahnpark-Fluch mit einem Wisch weg, dankt Swiffer für die Hilfe, schnappt sich die Derbybeute, holt sogar noch sein Abi-Tor ins David-Eck nach, schließt die Sonderschule als Sachsen-Hausmeister ab und kehrt mit einer sehr befriedigenden 3 nach Hause zurück, wo er sich an der TU für ein Masterstudium der DEL2 einträgt.

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