Donnerstag, 18. Januar 2018

Tad

Der Donnerbuddy

Als der knuffige Hockey-Teddy Franzl Geburtstag hat, bekommt er eine litauische Eishockeyfigur geschenkt, die er auf den Namen "Tad" tauft. Weil Franzl ganz arge Spiel- und Ergebnisprobleme hat, wünscht er sich, dass Tad zum Leben erweckt und seine Mannschaft zum Derbysieg im Feinstaubviertel führt. Franzl wird erhuard. Durch eine Steer-Schnuppe erfüllt sich sein Wunsch tatsächlich und Tad wird lebendig. Zunächst noch etwas geschockt, schwören sich beide schließlich die ewige Hockey-Freundschaft.

Da es für Franzl in seiner Beziehung zu Punkten gerade nicht so recht flutschen will, springt ihm Tad zur Seite und unterstützt das Team seines Kumpels trotz etwas Rückens im Duell mit den Hoffmännern, einer ausgefuchsten und lausigen Bande auf der ständigen Suche nach Lebensqualität. Diese haust mit ihrem Anführer, dem rohen Bert, im Untersand der Sorb-Ischen, wo man Nie einen blauen Sky zu sehen bekommt, sondern nur graue Wo(l)lken (Barbies buschiger Freund), die man, was bestimmt nur reiner(t) Zufall ist, auch noch selbst produziert.

Um zu Punkten zu gelangen, müssen sich Tad und Franzls Team vom Walt her tief in den Untersand wühlen, bis sie auf Weißwasser stoßen. Dieses gefriert jedoch unter der Traditions-Kälte der Friebellosen, die das Hockey tauen, sofort und bereitet damit die eisige Spielwiese für den Kampf um die Punkte. Es wird derb(y) und wild auf dem glatten Geläuf, zumal die Hoffmänner mit dem Zauber der Zahn-Feo und der hayesen Roope Nimmersatt zunächst im Vorteil scheinen. Doch Tad macht aus der Mücke keinen Elefanten und hält, owens nicht gleich so aussieht, dagegen. Die Angriffe der Hoffmänner verfangen sich immer öfter in Franzls Schutzzaun(er), den er über das Feld gespannt hat oder prallen vom wiederersteerkten Hüter des Eisens ab. Kurz darauf löst das Sturmtief Frie(bel)derike das Sturmtief der Eislöwen ab und so lässt es Franzls Buddy Tad endlich wieder ordentlich Donnern und Blitzen. Reihenweise knallen heftige von der Küste kommende Hagel-Körner ins Wohnzimmer der Hoffmänner, welches Tad schließlich trotz der in Urlauber-Manier gelegten blaugelben Handtücher für sich vereinnahmen und seine eigenen Davi-Dekchen verteilen kann.

Die übrigen, noch kuschelnden Für-Lau-Sitzer (lit)haut Tad schließlich mit einem Fuchskompensa-Tor auch noch vom Sofa und setzt die Hoffmänner damit endgültig schachMatt. Zum Abschluss gönnen sich die Donnerbuddies noch einen Siegestrunk, bevor sie das Wohnzimmer abtauen, mit dem zerrupprichten Sofa samt den Punkten abhauen und unveisert nach Hause in den Garten (Dr)E(s)DEN zurückkehren, wo sie mit der Pille danach glücklich einschlafen, während die Hoffmänner mit einem bärischen Derby-Kater im Kopf aufwachen. Fast etwas zu viel des Bösen, aber nur fast.

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