Sonntag, 7. Januar 2018

Verdiente Niederlage in Crimmitschau

Eislöwen mit zu wenig Power!

Betrachten wir zunächst das reine Spiel, so war es leider ein absolut verdienter Erfolg der Eispiraten, was den Fluch nun auf 5 Spiele anwachsen lässt. Dresden fand offensiv zu wenig Mittel. Es fehlte an Struktur, Kraft und Zug. Dafür gab es defensiv wieder einige Geschenke und so letztlich das eine das andere und man steht am Ende als verdienter Verlierer da.

Doch dieses Spiel hat noch einen bitteren Beigeschmack. Es war wohl irgendwie das Wochenende der schlechtesten Schiedsrichter der Welt. Wir reden hier von Profisport in einer Profiliga, wo es auch um Geld und Arbeitsplätze geht. Doch die Leiter des Spiels wirken zuweilen wie Laien. Nachdem bereits am Freitag zwei Tore der Eislöwen aktiv vom Gespann verhindert werden konnten, sei es bei Höllers Bauerntrick durch völlig unnötiges "exzessives Blocken im Torraum" durch den Rot-Ärmel oder durch eine vorzeitige orale Erektion in die Pfeife bei Davideks Nachschuss, so wurde dies heute noch tausendfach getoppt, als der völlig reguläre Treffer der Eislöwen zum 3:2 trotz Videobeweises wegen Torverschiebens nicht anerkannt wurde. Dabei war dies ein klarer Fall von "Act of Shooting", der auf der offiziellen Ligaseite auch noch ausgerechnet durch ein Beispiel eines Crimmitschauer Treffers erklärt wird.

Wir zitieren:

<<< Im Spiel zwischen den Eispiraten Crimmitschau und dem ESV Kaufbeuren vom 28. Dezember gab es in der Overtime eine Spielsituation, die für Diskussionen sorgte. In der Overtime erzielte Robbie Czarnik für die Eispiraten den Siegtreffer. Trotz verschobenem Tor wurde dieses für gültig erklärt. Das Tor war ein reguläres Tor. Hier wird die IIHF-Regel 98 angewendet. Nach der Regel 'act of shooting' war der Schuss bereits unterwegs, als das Tor verschoben wurde und der Puck wäre zweifelsfrei auch im Tor gelandet, wenn das Tor an seiner korrekten Position gewesen wäre, als der Puck die Torlinie überschritten hat. Somit war das Tor ein regelkonformes. Wenn der eigene Torrahmen verschoben wurde und das gegnerische Team ein Tor dabei erzielt, ist dieses unter folgenden Bedingungen gültig: Der Gegner war in Aktion des Schusses, bevor der Torrahmen verschoben wurde. Es muss festgestellt werden, dass der Puck auch zwischen den Pfosten gelangt wäre, wenn das Tor in seiner korrekten Position geblieben wäre Dabei wird „Aktion des Schusses“ folgend definiert: Bei einem Schlagschuss: Ab dem Moment, in welchem der Spieler mit Körperspannung die Ausholbewegung einleitet. Bei einem „gezogenen“ Vor- oder Rückhandschuss: Ab dem Moment, in welchem der Spieler Körperspannung für diesen Schuss aufbaut >>>

Aber angeblich wäre der Schuss natürlich nicht im Tor gelandet...

4-Mann-System? Lasst es bleiben. Bezahlt 3 und setzt die gesparte Kohle des vierten Streifenkarls als Schmerzensgeld für die jeweils benachteiligten Clubs ein. Das Maß ist voll! Aber es wird sicher nichts passieren. Da ist die DEL ein tolles Vorbild für Schönreden.

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