Samstag, 3. Februar 2018

Nur fast eine Kassel-Kopie...

Eislöwen verschleudern das Momentum!

Man könnte fast denken, die Eislöwen brauchen erst einen 0:2 Rückstand, um dann mit viel Moral ein gewaltiges Comeback und gutes Spiel hinzulegen. Doch anders als gegen Bad Nauheim und Kassel, erwies sich dieses Mal der Gegner leider als zu stabil.

Doch Dresden hatte nach dem 1:3 Rückstand mit dem erneuten Comeback klar das berühmte Momentum, machte aber zu viele individuelle Fehler und kassierte so mitten in die eigene Drang- und Euphoriephase hinein bittere und entscheidende Gegentore. Der Genickschlag dabei sicherlich das 3:5, nachdem man kurz zuvor noch am Pfosten und erneuten Ausgleich scheiterte.

So war dann gegen Frankfurt selbst bei unseren Moralmonstern irgendwann der Stecker gezogen und man kam nicht mehr zurück.

Fazit: Punkte waren möglich, wurden aber aufgrund zu vieler Fehler und Gegentore etwas leichtfertig hergeschenkt und das obwohl man richtig starke Special Teams aufbieten konnte, die den Unterschied hätten machen können. Sicherlich ein Rückschlag, aber gegen ein Kaliber wie Frankfurt jetzt auch kein Weltuntergang. Viel bitterer ist da der mögliche Ausfall von Eisenhut, der zwar wieder nicht sonderlich sicher wirkte, aber dessen Verletzung einen herben Verlust darstellen würde, auch wenn Schroth als Absicherung bleibt und Stefaniszin wieder fit ist. Ob zudem der Zusammenprall von Pistilli vermeidbar war, wenn nicht so viele Spieler auf dem Niveau unfähig wären zu bremsen, darf zumindest angenommen werden, passt aber zum typischen Auftreten und Gehabe der Frankfurter, bei denen selbst ein Jarrett zum Unsympathen verkommt und denen man irgendwie zeitnah eine freie DEL-Lizenz wünschen würde.

P.S.: Atmosphärisch hoffen wir, dass wir alle den eingeschlagenen Weg so weiterführen können und noch mehr Fans mitziehen. Das war innerhalb der letzten 6 Tage stimmungsmäßig deutlich besser als viele Spiele davor und vor allem trotz der Rückstände nie negativ. Das muss, das kann nur der Weg sein. Das Team nimmt das positiv auf, zieht Energie daraus. Die letzten 2 Spiele waren ein guter Anfang. Jetzt heißt es: Dranbleiben! Gleiches gilt für die Mannschaft.

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