Sonntag, 25. Februar 2018

Spitzenreiter und Hallen-Fluch besiegt...

Eislöwen holen den ersten Sieg in der "Taschentuch-Fabrik"

Jetzt schmerzt die Derbyschmach doppelt, aber immerhin zeigten unsere Eislöwen eine gute Reaktion auf das Seuchenspiel. Allen voran der angestachelte Kanadier Matt Siddall spielte sich den Tribünenfrust von der Seele und war neben seinem Break-Tor zum 0:1 an drei weiteren Toren direkt beteiligt.

Beim guten Comeback von Marco Eisenhut war es zunächst ein vogelwildes Spiel ohne Abwehrreihen, in dem Dresden einfach stark konterte und effektiv abschloss. Man kopierte quasi den Gastgeber und kam zum Erfolg. Auch wenn die Bibi-Kurve laut weinte und von Schiebung sang, war es ein Spiel, in dem beide Mannschaften benachteiligt wurden und wir haben längst akzeptiert, dass zu jedem Spiel lustige gestreifte Gesellen erscheinen, die das Eis zur Humorzone erklären. Vielleicht muss man aber auch im verwöhnten Altenheim erst wieder lernen, mit vielen Niederlagen umzugehen.

Zumal es im Schlussabschnitt eher danach aussah, dass Dresden auch im 17. Anlauf noch einen Weg finden würde, den Sieg in der ETA zu verspielen, doch Davidek und Eisenhut hatten etwas dagegen und sicherten den dritten 4:5 Auswärtserfolg bei einem Top-Team in den letzten 4 Partien auf fremdem Eis. 

Damit besiegte man nicht nur den 6-jährigen ETA-Fluch und betreibt ein wenig Wiedergutmachung für das Derby, sondern erhält sich auch noch eine Minimal-Chance auf die direkte Playoffteilnahme, wenngleich man ein 6-Punkte-Wochenende und viel Schützenhilfe benötigt.

Genießt den Rest dieses geschichtsträchtigen Eishockey-Sonntages und Danke an die Supporter im Gästeblock. Kommt gesund heim.

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