Freitag, 9. März 2018

Schluss... Aus... Raus...

Bittere Strafen kosten den Sieg!

Es musste wohl so kommen. Da liefern die Jungs ein richtig gutes Spiel, zeigen viel Moral und Kampfgeist und schieben dann aufgrund zu vieler Strafen immer wieder das Momentum zu den Falken, die letztlich aufgrund ihres Powerplays verdient ins Viertelfinale einziehen. Wir gratulieren fair, sind aber natürlich extrem enttäuscht, weil Spiel 3 absolut möglich war. Ob die Strafen letztlich alle so berechtigt waren, ist nun auch egal. 5 der 7 Falkentreffer in dieser Serie resultierten aus Überzahlspielen.

Den Willen kann man dem Team nicht absprechen, es fehlte am Ende etwas Cleverness und bei manchem auch die Qualität. Platz 8 und Aus in der 1. Playoffrunde. Ähnlich startete auch die Ära Popiesch in Dresden. Mannschaft, Trainerstab und Geschäftsführung werden nun die Saison analysieren müssen und hoffentlich die richtigen Schlüsse ziehen, um notwendige Drehschrauben neu zu justieren und ein stabiles Team aufzubauen.

Jetzt warten fünf lange Monate Sommerpause auf uns und wir sind gerade etwas leer. Was gefehlt hat, ist lange klar. Konstanz und Effizienz. Da gilt es, sich im Rahmen der Möglichkeiten zu verstärken und bestenfalls auch breiter aufzustellen, um dauerhaft mit 4 Blöcken agieren zu können.

Diese Saison hatte durchaus Highlights, wenn auch hauptsächlich in der ersten Saisonhälfte. Am Ende bleibt aufgrund der geschürten hohen Erwartungen, bedingt auch durch die herausragende erste Saisonphase, viel Enttäuschung oder nennen wir es Ernüchterung. Man ist halt noch lange kein Top-6-Standort und kann es auch gar nicht sein, nur weil man einmal Vierter wurde, wo man doch davor viermal zwischen Platz 7 und 10 abschloss. So ein Weg erfordert Konstanz, Stabilität und Geduld auf allen Ebenen. Wir hoffen, dass das Umfeld das zulässt.

In Dresden wird zu schnell zu groß gedacht, da müssen wir noch mehr Demut lernen. Ambitionen und Ehrgeiz sind gut, dürfen aber nicht in Größenwahn umschlagen. Zudem haben wir auch in der "Fanfamilie" sehr viele offene Baustellen. Alles zusammen erfordert einiges an Willen und Miteinander, kein Gegen- oder Übereinander. Kritisch, aber konstruktiv. Packen wir es an. Aber erst ab morgen. Heute sind wir einfach nur traurig, dass die Saison bereits vorbei ist. Morgen greifen wir dann neu an. In diesem Sinne auf geht's Löwen!

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